Thomas Massie: Krieg, Israel und Schulden ruinieren Amerika
Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie aus Kentucky hält die NATO für ein Relikt des Kalten Krieges, den Krieg gegen den Iran für einen Krieg im Interesse Israels und die Dauerkriege der USA für den Weg in den finanziellen Ruin. Im Gespräch mit dem Regisseur James Patrick spricht er über die NATO-Osterweiterung, die Kriegsbefugnisse des Kongresses, die Straße von Hormus, den Einfluss der Israel-Lobby auf seinen Vorwahlkampf und die Epstein-Akten, deren Freigabe er durchgesetzt hat.
Das Interview ist Teil der Dokumentar- und Interviewreihe „World War III“ von Big Picture über die Gefahr eines Dritten Weltkriegs. OVALmedia veröffentlicht die Reihe in Partnerschaft mit Big Picture. Mehr unter ww3film.com.
Das Interview ist auf Englisch. Untertitel gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
Zusammenfassung: „Kriege sind leichter anzufangen als zu beenden“
Das Gespräch führte der Regisseur James Patrick für seine Dokumentar- und Interviewreihe über die Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Massie vertritt seit 2012 den vierten Wahlbezirk Kentuckys im US-Repräsentantenhaus. Er hat ein Gesetz zum Austritt der USA aus der NATO eingebracht und gilt als treibende Kraft hinter der Veröffentlichung der Epstein-Akten.
Im Vorspann ordnet Patrick ein, dass Massie seine Vorwahl am 19. Mai verloren hat. Den Grund sieht Patrick in Massies Kritik am Einfluss Israels auf die US-Außenpolitik. Das Interview wurde einige Wochen davor aufgezeichnet.
NATO und Ukraine: „Die sind erwachsen geworden“
Für Massie ist die NATO eine „ungleiche Beziehung“, in der die USA die Verteidigung Europas bezahlen. Europa habe mit der EU und einer gemeinsamen Währung längst eigene Strukturen. Dass Russland in der Ukraine feststecke, zeige, dass es Europa nicht überrennen könne. Die Osterweiterung der NATO bis an Russlands Grenzen habe dagegen den russischen Nationalstolz verletzt und Putin gestärkt.
Seit 2014 stimmt Massie nach eigener Aussage gegen Resolutionen und Sanktionen, die er als „Säbelrasseln“ bezeichnet. Solche Beschlüsse würden im Ausland als Beweis gelesen, dass die USA einen Krieg suchten, und zwingen die Gegenseite zu reagieren. Den Ukrainekrieg habe er bekämpft, „bevor er begann“.
Besonders scharf kritisiert Massie den eigenen Kongress. Jedes Mal, wenn die Regierung in Kriegsfragen ohne Widerspruch davonkomme, sammle sie Macht an und gebe sie nie zurück. Heute könne ein Präsident einen Krieg gegen ein Land mit 90 Millionen Einwohnern beginnen, „und der Kongress zuckt nicht einmal mit der Wimper“. Für seine Resolution zur Kriegsbefugnis habe nur ein einziger weiterer Republikaner gestimmt. Er fordert eigene Abstimmungen über Kriegsziele, getrennt von den Haushaltsabstimmungen.
Auch Donald Trump nimmt er nicht aus. Massie erzählt, wie Trump ihn im Januar 2020 anrief, um ihn von einer Abstimmung über Kriegsbefugnisse gegen den Iran abzubringen. Damals habe er Trump noch bestätigt, er sei der erste Präsident seit Langem ohne neuen Krieg. In der zweiten Amtszeit sieht er das anders: Die USA hätten in den ersten zwölf Monaten zwei Kriege begonnen, gegen Venezuela und gegen den Iran.
Iran und Israel: „Ein strategischer Zweck, aber nicht für die USA“
Der Krieg gegen den Iran diene einem strategischen Zweck, sagt Massie, „aber nicht für die Vereinigten Staaten, sondern für Israel“. Das öffentliche Argument, man zerstöre iranische Atomanlagen, sei verbraucht. Nach seiner Einschätzung ging es darum, die Bestände an konventionellen Mittelstreckenraketen zu verringern, die Israels Raketenabwehr hätten überlasten können. Die Kosten trügen die amerikanischen Steuerzahler mit eigener Ausrüstung und eigenen Munitionsbeständen.
Die Meerenge, durch die ein großer Teil des Weltöls fließt, lasse sich militärisch kaum sicher öffnen. Selbst wenn nur jedes zwanzigste Schiff verloren ginge, wären die Versicherungskosten zu hoch. Ohne Einigung mit dem Iran gehe es nicht. Frieden sei nur möglich, wenn alle drei Kriegsparteien gleichzeitig am Tisch säßen. Israel habe aber wohl kein Interesse an einem Ende, weil der Krieg ihm „freie Hand“ im Libanon gebe.
Das Verhältnis zu Israel beschreibt Massie als „NATO mit nur zwei Ländern“, in der nur eine Seite zur Verteidigung verpflichtet sei. Seit seinem Amtsantritt erhalte Israel jährlich mindestens 3,8 Milliarden Dollar. Wenn Israel der engste Verbündete sei, fragt er, warum brauche es dann so viele Lobbyisten in Washington, anders als Großbritannien, Kanada oder Australien?
Die Kosten des Iran-Kriegs beziffert Massie auf offiziell 25 Milliarden Dollar, in Wahrheit nach seiner Schätzung eher 75 Milliarden. Dauerkriege seien wirtschaftlich nicht tragbar. Das Risiko einer Eskalation zum Weltkrieg rechnet er wie bei Hochwasser vor: Schon 5 % pro Jahr seien über zwanzig Kriegsjahre eine hohe Wahrscheinlichkeit.
Epstein-Akten und Vorwahlkampf: „Das Gesetz läuft nicht ab“
Die Freigabe der Epstein-Akten nennt Massie „äußerst erfolgreich“, was die Menge der Informationen angeht, und erfolglos, was die Rechenschaft betrifft. In Norwegen, Großbritannien und Frankreich habe es Festnahmen, Anklagen oder Durchsuchungen gegeben, in den USA nicht. FBI-Direktor Kash Patel habe unter Eid ausgesagt, es gebe keine Hinweise auf Mittäter außer Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell. Für den nächsten Schritt brauche es deshalb einen anderen FBI-Direktor und einen anderen Justizminister. Ein Motiv für den Iran-Krieg sieht Massie in den Akten nicht, wohl aber dessen Wirkung, die Aufmerksamkeit von ihnen abzulenken.
Hoffnung macht ihm, dass die Offenlegung diesmal per Gesetz erzwungen wurde. Anders als Watergate oder Iran-Contra ende der Epstein Files Transparency Act nicht mit dem jeweiligen Kongress. Auch künftige Justizminister könnten sich strafbar machen, wenn sie Epstein-Material zurückhalten.
Gegen Massie seien in seinem Vorwahlkampf rund 15 Millionen Dollar ausgegeben worden, nach seiner Schätzung zu über 95 % von AIPAC, der Republican Jewish Coalition, Christians United for Israel, Miriam Adelson und Paul Singer. Das sei die teuerste Kongress-Vorwahl des Landes.
Zum Schluss warnt Massie, die USA verspielten ihre moralische Autorität, etwa durch Angriffe auf zivile Infrastruktur und Waffenlieferungen, mit denen Gaza dem Erdboden gleichgemacht werde. Sein Maßstab für die Außenpolitik stamme aus der Sonntagsschule: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Und das tun wir im Moment nicht.“
Hinweis: Der Text gibt die Aussagen und Einschätzungen von Thomas Massie wieder, wie er sie im Interview vorgetragen hat. Grundlage ist die Aufzeichnung auf ww3film.com bzw. auf dem PeerTube von Big Picture, Laufzeit etwa 35 Minuten. Veröffentlicht in Partnerschaft mit Big Picture.
Hey, wer hier ist bereit für den Krieg? Der Dritte Weltkrieg ist nicht nur unvermeidlich, sondern findet bereits in neuen Formen statt. Schmerzhafte Zugeständnisse werden unbezahlbar sein. Der Ukrainekrieg beschleunigt den Niedergang des Westens. Wir haben genug nukleare Megatonnen, um das menschliche Leben ins finstere Mittelalter zurückzuwerfen. Ich bin James Patrick, der Regisseur dieser Dokumentar- und Interviewreihe über den Ausbruch des Dritten Weltkriegs. Für diesen Film habe ich vor einigen Wochen den Abgeordneten Thomas Massie aus Kentucky interviewt. Er ist ein scharfer Kritiker der NATO. Er hat sich für ein Gesetz zum Austritt aus der NATO eingesetzt. Er sagte, wir hätten uns nie in den Ukrainekrieg einmischen sollen. Er war der wichtigste Abgeordnete dafür, dass die Epstein-Akten freigegeben wurden. Und er ist ein entschiedener Kritiker des israelischen Einflusses auf die US- Außenpolitik.
Leider hat ihn diese letzte Haltung am 19. Mai seinen Sitz gekostet, als er die republikanische Vorwahl verlor. Aber das soll uns nicht entmutigen, denn wir brauchen Hunderte wie Massie. Gute Leute sollten in die Politik gehen. Aber es soll uns eine Warnung sein vor Israels übermäßigem Einfluss auf Amerikas Drang zum Krieg. Thomas Massie, M-A-S-S-I-E, vierter Kongresswahlbezirk von Kentucky. Ich bin seit 2012 im Amt. Und Sie haben dieses Gesetz zum NATO-Austritt eingebracht. Was bewirkt das Gesetz, und warum sollten wir aus der NATO austreten? Nun, ich halte die NATO für ein Relikt des Kalten Krieges. Ich glaube nicht, dass wir sie brauchen. Ich glaube nicht, dass Europa sie braucht. Es ist eine ungleiche Beziehung, die uns nichts nützt. Und ich frage mich jeden Tag, warum wir Sozialismus subventionieren, indem wir ihre Landesverteidigung bezahlen. Sollten die USA eine Militärmacht in Europa sein? Nein, die sind groß. Die sind erwachsen geworden. Die brauchen uns nicht. Dass Russland in der Ukraine feststeckt, zeigt doch, dass es Europa nicht einfach überrennen würde, selbst wenn es wollte.
Das kann nicht passieren. Die USA sollten militärisch nicht in Europa engagiert sein. Die haben jetzt eine Union. Das ist im Grunde die ganze NATO ohne die Vereinigten Staaten. Und weil sie zusammenarbeiten und eine gemeinsame Währung haben, können sie für sich selbst sorgen. Die NATO ist nicht nur Geldverschwendung. Die NATO-Erweiterung hat uns in mehr Konflikte gezogen. Dass wir immer mehr Länder ermuntern beizutreten, die näher an Russland liegen, ja an Russland grenzen, verletzt deren nationales Empfinden. Die NATO ist also ein Relikt des Kalten Krieges. Aber Putin ist das Relikt des Kalten Krieges, das sich gegen die NATO aufstellt. Die Menschen in Russland sind stolz, und sie unterstützen Putin, weil sie sich von der NATO bedroht fühlen. Deshalb ist sie nicht nur Geldverschwendung. Sie ist eine Organisation, die Russland feindlich gegenübersteht und uns in Konflikte wie in der Ukraine zieht, in denen wir nichts zu suchen haben. Ich glaube, wir interessieren uns mehr für Europas Verteidigung als Europa selbst.
Ich bin nicht sicher, ob die Europäer den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland so stark befeuert hätten wie wir. Schauen Sie, wir sind dort mindestens seit 2014 involviert. Und davor haben wir den Putsch unterstützt. Es lief gar nicht so schlecht, bis wir diesen Weg eingeschlagen haben. Und ich stimme im Kongress seit 2014 gegen das Säbelrasseln. Wenn wir diese unverbindlichen Resolutionen verabschieden – im Ausland achtet man auf so etwas –, dann können sie darauf zeigen, die Vereinigten Staaten dämonisieren und sagen: Seht ihr, die wollen einen Krieg mit uns anfangen. Der Kongress hat gerade beschlossen, dass wir die Bösen sind und sie uns sanktionieren werden. Also müssen wir reagieren, sonst sehen wir schwach aus. Sie nennen es nicht gern Krieg, aber ich finde, wenn man das Staatsoberhaupt beseitigt, wenn man gegen den Willen eines souveränen Landes mit dem eigenen Militär einmarschiert, dann ist man ziemlich sicher im Krieg.
Also, wir waren im Krieg mit Venezuela, und wir waren im Krieg mit dem Iran. Da gibt es keinen Zweifel. Glauben Sie, die amerikanische Öffentlichkeit wird all dieser Kriege müde? Der Kongress wird der Kriege nicht müde. Die amerikanische Öffentlichkeit wird der Kriege müde. Aber zum Beispiel bei meiner Wiederwahl: Wenn man sich ansieht, wie man in den Kongress gewählt wird, muss man zuerst eine Vorwahl gewinnen. Und wie sich herausstellt, sind die Republikaner des Krieges noch nicht müde. Ich dachte, sie wären es, als Trump gewann und keine Kriege mehr versprach, weniger Kriege oder das Ende aller Kriege. Und tatsächlich haben wir in den ersten zwölf Monaten seiner Regierung zwei Kriege begonnen. Offensichtlich gibt es einen gewissen Appetit darauf. Es läuft auf Fox News. Meine Umfragen zeigen, dass 70 Prozent der Republikaner in Kentucky den Krieg mit dem Iran unterstützen. Und selbst wenn man fragt: Würden Sie Bodentruppen unterstützen? Dann würden mehr Leute einen Krieg mit dem Iran mit Bodentruppen unterstützen, als gar keinen Krieg mit dem Iran.
Ich spreche von den Wählern in der republikanischen Vorwahl. Es stellt sich also heraus, sie waren des Krieges müde. Und als Trump dann sagte, nein, wir sind noch nicht fertig, beschlossen sie wohl, doch nicht müde zu sein. Wenn man in Umfragen fragt, muss man vorsichtig sein. Ich glaube, wenn man die Leute fragt: Unterstützen Sie einen Krieg mit dem Iran?, dann verstehen sie das als: Unterstützen Sie den Präsidenten?, weil er der Oberbefehlshaber ist. Und viele wollen nicht sagen, dass sie gegen den Krieg sind. Jüngere Menschen sind auch stärker gegen Krieg als ältere, oder? Haben Sie das in den Umfragen gesehen? Ohne Zweifel – der größte Unterschied ist hier nicht einmal Republikaner gegen Demokraten. Denn übrigens: Wäre das Joe Biden und wir wären im Krieg, sähe man vielleicht das Gegenteil dieser Umfragen. Dann sähe man eine Mehrheit der Demokraten. Die sind nicht besonders prinzipientreu, wenn es ihr Mann ist, der Oberbefehlshaber ist. Der Unterschied, der sich nicht ändert, ist also der zwischen den Altersgruppen.
Immer mehr junge Menschen sind dagegen, in Kriege zu ziehen. Schauen Sie, sie haben gerade im Namen der Effizienz die Wehrerfassung geändert – früher musste man sich selbst registrieren, persönlich eine Karte unterschreiben –, jetzt ist das automatisch, sodass man mit 18 schon für die Einberufung erfasst ist. Ich glaube, junge Leute sehen das und sagen: Davon bin ich nicht so begeistert. Glauben Sie, sie würden die Wehrpflicht wieder einführen? Das können sie jederzeit. Der Grund, warum wir die Wehrerfassung noch haben – ich würde übrigens für ihre Abschaffung stimmen –, der Grund ist, dass man die Wehrpflicht innerhalb eines Tages wieder einführen kann. Trump ist also mit einem Antikriegsprogramm angetreten und gerät jetzt immer mehr in alle möglichen Konflikte. Im Januar 2020 hatte ich mit Präsident Trump ein Gespräch über einen Krieg mit dem Iran. Zur Einordnung: Sie hatten Soleimani getötet, nicht auf iranischem Boden, sondern im Irak. Und er war ein iranischer General.
Und dann hatten wir eine Drohne dort fliegen, und sie haben sie abgeschossen. Ob über dem Iran oder über dem Wasser, weiß ich nicht, vielleicht werden wir es nie erfahren. Aber in diesem Moment drohte der Präsident, deswegen gegen den Iran vorzugehen. Und Mitglieder seines Kabinetts ermutigten ihn dazu. Also hatten wir im Januar 2020 eine Abstimmung hier im Kongress. Und der Präsident hörte, dass ich gegen einen Krieg stimmen würde. Im Grunde war die Abstimmung eine Bekräftigung der Verfassung: Die Kriegsbefugnis liegt beim Kongress. Es ging darum festzuhalten, dass Präsident Trump ohne ein Gesetz des Kongresses keinen Krieg mit dem Iran führen kann. Nur drei Republikaner haben dafür gestimmt. Aber der Präsident hörte, dass ich dafür stimmen würde. Also rief er mich an, um mich bei dieser Abstimmung auf Linie zu bringen. Und er sagte: Ich bin mehr gegen Krieg als Sie. Und ich sagte: Tatsächlich, das sind Sie. Sie haben keinen Krieg begonnen. Sie sind der erste Präsident, der keinen Krieg begonnen hat.
Bedenken Sie, das war sein viertes Amtsjahr, 2020. Sie sind der erste Präsident, der keinen Krieg begonnen hat, seit ich mit 18 wählen darf. Und er sagte: Da haben Sie wohl recht. Danke, dass Sie das sagen. Und sein Argument mir gegenüber war: Wenn wir seine Möglichkeit nicht einschränken, mit dem Säbel zu rasseln und mit Krieg zu drohen, könnte er den Iran so bluffen, dass er tut, was er will, und damit einen Krieg vermeiden. Und ich sagte: Das funktioniert wunderbar, solange sie Ihren Bluff nicht durchschauen. Und dann haben wir Ihnen die Macht gegeben, ohne den Kongress Krieg zu erklären. Und Sie sind zum Krieg verpflichtet. Wenn Sie nur bluffen wollten, sind Sie jetzt zum Krieg verpflichtet. Und an diesem Tag hat er mich nicht überzeugt. Ich habe für die Resolution gestimmt, die die Verfassung bekräftigt, nach der man zum Kongress kommen muss, wenn man einen Krieg mit dem Iran will. Zum Glück ist dieser Krieg damals nicht ausgebrochen. Aber jetzt sind wir in seiner zweiten Amtszeit.
Und ich glaube, sein erster Fehler war vielleicht, Marco Rubio zum Außenminister zu machen. Und sein zweiter Fehler wäre, Lindsey Graham so oft in dieses Flugzeug zu lassen, der ihm ins Ohr flüstert. Und schließlich ist der größte Fehler vielleicht, Israel zu viel Kontrolle über seine Politik zu überlassen. Vielleicht war es ein Fehler, 200 Millionen Dollar von Miriam Adelson anzunehmen, der, glaube ich, wesentlich dazu geführt hat, dass er geneigt war, auf Israels Interessen zu hören statt auf Amerikas Interessen, was einen Krieg mit dem Iran angeht. Wie stehen Sie also zum Krieg mit dem Iran? Dient dieser Krieg irgendeinem strategischen Interesse der Vereinigten Staaten? Der Krieg mit dem Iran dient einem strategischen Zweck, aber nicht für die Vereinigten Staaten. Er dient Israel. Letzten Sommer, bei den Angriffen, die nur sehr kurz dauerten, lautete das öffentliche Argument, wir würden ihre atomaren Fähigkeiten ausschalten.
Und dann erklärten wir, wir hätten sie vernichtet und sie um Jahre zurückgeworfen. Aber knapp sechs Monate später war es wieder nötig, ihre atomaren Fähigkeiten zu vernichten. So wurde es uns jedenfalls gesagt. Dieses Argument nutzt sich ab. Der wahre Grund, warum wir diese Angriffe auf den Iran geflogen haben, ist, dass sie genug konventionelle Raketen aufbauten, keine Atomraketen, sondern konventionelle Raketen. Israel hatte berechnet, und vielleicht auch unsere eigenen Geheimdienste, dass sie Israels Raketenabwehr überwältigen könnten, indem sie sie einfach abfeuern, allein durch die schiere Produktion, die Massenproduktion dieser Raketen. Ich glaube, es war ein Versuch, die Bestände an konventionellen Mittelstreckenraketen im Iran zu verringern, damit sie Israel nicht überwältigen können. Es war eine Berechnung Israels und dann eine Entscheidung, ihnen zu helfen, diese Bestände zu verringern.
Und ich glaube, ein paar Monate später gab es neue Geheimdienstinformationen, und Israel und die USA erkannten, dass sie nicht wirklich – die atomare Fähigkeit einmal beiseite, die ist vielleicht noch irgendwo in einem Berg vergraben und sie müssen sie nach der ersten Bombardierung nur ausgraben –, aber davon abgesehen, glaube ich, kamen sie zu dem Schluss: Oh, wir haben gar nicht genug konventionelle Raketen mit konventionellen Sprengköpfen mittlerer Reichweite beseitigt, um die Bedrohung durch den Iran für Israel vollständig zu beseitigen. Ja, und wie läuft der Krieg Ihrer Meinung nach jetzt? Ich bin froh, dass er sich verlangsamt hat, aber er hat Israel einen Vorwand gegeben, den Südlibanon zu verwüsten. Und es gibt so etwas wie einen Waffenstillstand. Man sieht derzeit nicht mehr so viel passieren. Aber die Meerenge ist immer noch eingeschränkt.
Die Mengen, die hindurchgehen, entsprechen nicht dem Normalmaß. Und ich glaube, Israel hat das als Vorwand benutzt, um den Südlibanon wie Gaza aussehen zu lassen. Ja, denn die Art, wie Fox den Krieg darstellt, hat mit der militärischen Lage vor Ort, mit den Fähigkeiten des Iran, überhaupt nichts zu tun. Sie sagen jetzt: Oh, jetzt heißt es, er hat die Hälfte der Raketen ausgeschaltet. Und sie sagen, wir hätten alles vernichtet. Oder der Chef, der Parlamentspräsident Ghalibaf, sagt: Laut euch wurden wir schon sechsmal vernichtet. Es ist völlig abgehoben. Kann man die Meerenge militärisch wieder öffnen, wenn wir das wollen? Selbst wenn man an einen Punkt käme, an dem 95 % der Schiffe durch die Meerenge kommen, mit militärischem Geleitschutz, und man nur jedes 20. Schiff verlieren würde, wären die Versicherungskosten, um ein Schiff durch diese Meerenge zu bringen, wohl immer noch unerschwinglich.
Man verliert die gesamte Ladung, selbst wenn es nur in 5 % der Fälle passiert, ist das Risiko immer noch zu groß. Ich glaube also, es wird schwer sein, ohne die Mitwirkung des Iran. Ich sehe nicht, wie das ohne Erlaubnis des Iran gehen soll oder ohne Mitwirkung des Iran. Ich glaube nicht, dass man die Öffnung erzwingen kann, es sei denn, man bombt den Iran buchstäblich in die Steinzeit zurück. Man könnte auf 95 %, vielleicht sogar 98 % der Schiffe kommen, die durchkommen. Aber wenn jedes 20. oder jedes 50. in die Luft fliegt, hat man sie nicht wirklich sicher geöffnet. Und der einzige Weg dahin ist eine Vereinbarung mit dem Iran, glaube ich, oder die völlige Vernichtung des Landes. Kriege sind leichter anzufangen als zu beenden, besonders für ein Land wie Amerika, wo man, um den nächsten Krieg zu verhindern, zeigen muss, dass man in dieser Lage überlegen war.
Man muss mit gewahrter Glaubwürdigkeit herauskommen und zumindest einen Teil der Welt oder den Großteil der Welt überzeugen, dass es sich gelohnt hat, was schwer ist. Und deshalb ist es so schwer, aus einem Krieg herauszukommen. Wie sähe ein Sieg aus? Ein Sieg sähe so aus, dass man nie angefangen hätte. Das Zweitbeste wäre, ihn schnell zu beenden. Das mag nicht das Beste für die Rüstungsfirmen sein, aber es wäre das Beste für uns. Und ich glaube nicht, dass man zum Frieden kommt, ohne die drei Kriegsparteien gleichzeitig an einen Tisch zu bringen. Ich sehe all diese bilateralen Treffen, aber das funktioniert nicht, wenn man einen Krieg zwischen drei Parteien hat. Man kann nicht den Vizepräsidenten mit dem Iran und irgendeinem anderen Land treffen lassen, ohne dass Israel dabei ist. Alle Parteien müssen also einverstanden sein, um eine Waffenruhe zu haben.
Ich glaube, es wird schwer sein, Israel dazu zu bringen, diesem Kriegsende zuzustimmen, weil die Zahl der Raketen aus dem Iran jetzt zurückgegangen ist. Ich glaube, Israel hat wohl berechnet, dass es in seinem Interesse liegt, das weiterlaufen zu lassen. Sie haben freie Hand, den Libanon anzugreifen. Darauf achten die Leute jetzt nicht. Die Leute haben vergessen, was sie in Gaza tun. Und sehr zum Nachteil der amerikanischen Steuerzahler tragen wir jetzt die Hauptlast der Kosten des Krieges mit dem Iran. Wir zermürben also die Fähigkeiten des Iran, aber mit unserer eigenen Ausrüstung und indem wir unsere eigenen Bestände aufbrauchen. Es ist also eine sehr ungleiche Vereinbarung. Und ich befürchte, dass Israel nicht will, dass der Krieg endet, jedenfalls nicht ganz. Befürchten Sie messianische Vorstellungen von diesem Weltkrieg, oder dass das einfach immer weitergeht?
Nun, ich glaube nicht, dass Netanjahu besonders religiös ist. Ich glaube also nicht, dass er irgendeine Art von … Ich bin sicher, für ihn kommt Israel zuerst. Ich bin sicher, für ihn bedeutet das jüdische Vorherrschaft über Israel und das ganze Land darin und daneben. Aber ich glaube nicht, dass er ein religiöser Fanatiker ist. Glauben Sie, die Epstein-Akten waren ein Motiv für die USA, den Iran-Krieg zu beginnen? Schwer zu sagen. Ich kann Ihnen Folgendes sagen. Ich glaube nicht, dass sie im Lagezentrum des Weißen Hauses saßen und sagten: Wir müssen einen Krieg anfangen, um diese Epstein-Akten zu vertuschen. Ich glaube nicht, dass es so war. Aber spielt es irgendwo im Hinterkopf mit, wenn sie ansonsten wohlüberlegte Entscheidungen treffen? Alles, woran Menschen beteiligt sind, hat eine menschliche Seite.
Und es hatte diese Wirkung. Ich sage nicht, dass sie es deshalb getan haben. Vielleicht wurden sie beeinflusst. Ich glaube nicht, dass sie es berechnet haben. Aber es hat dazu geführt, dass die Aufmerksamkeit von den Epstein-Akten abgelenkt wurde. Können Sie Ihre Bemühungen um die Freigabe der Epstein-Akten beschreiben? Waren sie erfolgreich? Die Bemühungen um die Freigabe der Epstein- Akten waren äußerst erfolgreich. Ehrlich gesagt haben sie meine Erwartungen zumindest in einer Hinsicht übertroffen. Die Menge an Informationen, die wir bekommen haben, und die Dinge, die wir erfahren haben, sind mehr, als ich mir hätte vorstellen können. Aber ich hätte nicht gehofft, dass wir an diesem Punkt ohne jede Anklage oder Ermittlung dastehen. Erfolgreich war es also in dem Sinne, dass viele Informationen freigegeben wurden. Wir haben viel erfahren. Aber es war noch nicht erfolgreich in dem Sinne, dass in diesem Land irgendjemand zur Rechenschaft gezogen wurde. In anderen Ländern sehen wir eine gewisse Rechenschaft.
Der frühere Ministerpräsident Norwegens, der britische Botschafter in den USA, Prinz Andrew, der französische Kulturminister – all diese Leute haben nicht nur ihre Posten oder Titel verloren. Sie wurden festgenommen, angeklagt oder durchsucht. Dort gibt es also Rechenschaft. Hier gab es keine. Ich glaube, für den nächsten Schritt braucht man einen anderen FBI-Direktor und einen anderen Justizminister. Wird das in dieser Regierung passieren? Ich hoffe es, aber ich bin nicht sicher. Kash Patel hat dem Justizausschuss des Senats bereits gesagt, und er hat mir persönlich als Mitglied des Justizausschusses in einer Anhörung gesagt, in der er unter Eid stand, dass es in diesen Akten überhaupt keine Beweise für irgendwelche Mittäter außer Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell gibt. Also muss er entweder Unwissenheit vorschützen, wenn wir anfangen zu ermitteln und die Leute anzuklagen, die in diesen Akten belastet werden, oder er hat vor dem Kongress einen Meineid geleistet.
Ich glaube also nicht, dass man ihn dazu bringt, eines von beidem zu sagen. Man wird wohl einen anderen FBI-Direktor brauchen für den nächsten Schritt und wohl auch einen anderen Justizminister, denn ja, Pam Bondi ist weg, aber es war ohnehin immer Todd Blanche, der die Herausgabe der Epstein-Akten geleitet hat. Dort bekommt man also keine Antwort, aber hier ist die gute Nachricht. Die Art, wie die Offenlegung der Epstein- Akten erreicht wurde, ist beispiellos. Sie wurde per Gesetz erreicht. Alles andere, was aufgedeckt wurde, ob Bill Clintons Fehltritte oder die Iran-Contra-Affäre oder Watergate, wurde nicht per Gesetz erreicht. Es geschah per Vorladung oder durch eine Untersuchung des jeweiligen Kongresses. Und wissen Sie was? Wenn dieser Kongress endet, enden die Epstein-Akten nicht. Wenn dieser Kontrollausschuss einen anderen Vorsitzenden hat, spielt das keine Rolle.
Die Epstein-Akten existieren weiter. Der Epstein Files Transparency Act existiert weiter. Warum? Weil er beide Kammern passiert hat, dem Präsidenten vorgelegt und unterzeichnet wurde. Der Epstein Files Transparency Act verpflichtet also auch Justizminister in Jahren, in einem Jahrzehnt. Ich kann Ihnen nicht sagen, wer in zehn Jahren Justizminister sein wird, aber ich kann Ihnen Folgendes sagen: Sofern der Epstein Files Transparency Act nicht aufgehoben wird, könnte dieser Justizminister strafrechtlich haften, wenn er nichts aus diesem Ministerium freigibt, was ihm unterkommt und irgendetwas mit Epstein zu tun hat. Ich glaube also, dass man am Ende alles bekommen wird. Ja, das hoffe ich. Und haben Sie wegen Ihrer Arbeit an den Epstein-Akten Drohungen erhalten? Ich habe keine Drohungen erhalten, es sei denn, man zählt 15 Millionen Dollar, die in den letzten Monaten gegen mich ausgegeben wurden, um mich aus dem Kongress zu drängen.
Politisch – bisher ist nur meine politische Existenz bedroht worden, weil ich diese Akten aufgedeckt habe. Okay. Und wie würden Sie den Kampf beschreiben, den Sie jetzt um Ihren Sitz führen? Wie angespannt ist er? Ich stecke gerade in der teuersten Kongress- Vorwahl der Vereinigten Staaten, von allen 435 Sitzen. Und kein Amtsinhaber wird so herausgefordert wie ich jetzt. Wenn alles vorbei ist, werden sie wohl 15 Millionen Dollar gegen mich ausgegeben haben. Ich selbst werde auch viel Geld sammeln und ausgeben, um meinen Sitz zu verteidigen. Aber jetzt kommt das Interessante. Der Präsident will einen glauben machen, ich werde in der Vorwahl herausgefordert, weil ich gegen seine wichtigsten Ausgabengesetze gestimmt habe. Aber in Wirklichkeit kommen über 95 % dieser 15 Millionen Dollar, die gegen mich ausgegeben werden, von AIPAC, der Republican Jewish Coalition oder Christians United for Israel, was im Grunde ein Flügel desselben Vogels dieser Organisationen ist, oder von Miriam Adelson, einer israelischen Staatsbürgerin, die die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben hat.
Paul Singer, der übrigens nicht nur ein großer Israel-Fan ist. Ihm gehört jetzt Citgo, gekauft für einen Spottpreis. Das war das früher verstaatlichte Öl- und Benzinunternehmen von wo? Venezuela. Er hat es für einen Spottpreis gekauft, und er war nicht einmal der Höchstbietende, nur Wochen, ein paar Wochen bevor wir in Venezuela einmarschiert sind. All das Geld also, 95 % davon schätze ich, also praktisch das ganze Geld, das gegen mich ausgegeben wird, ist von der Israel-Lobby motiviert und/oder von dem Teil, für den Paul Singer steht, also von israelischen und venezolanischen Interessen. Wie würden Sie also die Beziehung zwischen den USA und Israel beschreiben? Ich glaube, Israel benutzt uns. Ich halte das für eine sehr ungleiche Beziehung. Mir ist aufgefallen, dass Israel hier in Washington sehr viele Lobbyisten hat.
Wenn sie unser bester Verbündeter sind, warum brauchen sie so viele Lobbyisten? Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Großbritannien getroffen. Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Kanada getroffen. Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Australien getroffen. Warum sollte einer Ihrer engsten und stärksten Verbündeten jedes Kongressmitglied bearbeiten und sich in unsere Wahlen zum Repräsentantenhaus und Senat einmischen, wenn die Beziehung zu ihm gegenseitig wäre und beiden nützen würde? Ich glaube, wir haben von unserem Engagement im Nahen Osten mehr Schaden als Nutzen, und diese Politik wird mehr von Israel bestimmt als von irgendeinem anderen Land. Unsere Beziehung zu Israel ist so etwas wie eine NATO mit nur zwei Ländern, und eines der Länder hat weniger als 10 Millionen Einwohner und das andere über 350 Millionen.
Sie sind nicht zu unserer Verteidigung verpflichtet, aber wir zu ihrer. Das ist die schlimmste Form der NATO. Die schlimmste Form von Vertrag überhaupt. Die ganze Zeit, die ich im Kongress bin, haben wir ihnen als Grundbetrag 3,8 Milliarden Dollar pro Jahr gegeben. Als AIPAC mich früher deswegen bearbeitet hat, sagten sie: Keine Sorge, wir geben das alles bei Lockheed Martin und Raytheon aus und in Ihrem militärisch-industriellen Komplex, Sie bekommen das ganze Geld also zurück. Das Problem ist: Vielleicht bekommen einige Aktionäre dieser Firmen viel davon zurück, aber das amerikanische Volk bekommt es nicht zurück. Es sind Steuergelder, die nach Israel gehen. Sie laufen vielleicht unterwegs über eine Rüstungsfirma hier in den Vereinigten Staaten, und am Ende wird es in die Luft gejagt. Ich glaube, Israel kann sich auch ohne amerikanische Unterstützung verteidigen, aber es ist viel teurer und gefährlicher, selbst der Angreifer zu sein und Kriege zu beginnen.
Ich glaube, jedem Beobachter ist klar, dass sie ihre aggressive Haltung gegenüber einem Nachbarn oder Beinahe- Nachbarn wie dem Iran ohne die Rückendeckung der Vereinigten Staaten nicht hätten. Okay, prima. Danke. Während der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland und der Israel-Konflikt weiter schwelen: Wächst für die USA das Risiko, in einen Konflikt mit Russland und China zu geraten? Jeder Konflikt, in dem wir stecken, birgt das Risiko einer Eskalation. Ob in der Ukraine – da sind wir dabei, Stellvertreterkrieg, wir sind dort mitkriegführende Partei. Dasselbe gilt für den Krieg im Iran – Sie haben gesehen, fast sofort, innerhalb von Minuten, griff der Krieg auf drei, vier oder fünf andere Länder in der Nähe des Iran über, in denen wir Stützpunkte haben.
Er eskalierte sehr schnell. Er wäre vielleicht noch weiter eskaliert, wenn wir nicht in diese Flaute gekommen wären. Ich nenne es keinen vollständigen Waffenstillstand, aber wenn wir nicht an diesem Punkt wären und den Iran immer noch bombardierten, würden sie, glaube ich, immer noch zurückschlagen und unsere Einrichtungen in der Region treffen und vielleicht sogar die unserer Verbündeten. Korrigieren Sie mich, aber Sie waren der erste Kongressabgeordnete, der sich gegen den Ukrainekrieg stellte, oder? Ich war gegen den Ukrainekrieg, bevor er begann. Sie können es nachprüfen. 2014 gab es Resolutionen des Kongresses, die Russland verurteilten, Positionen zur Ukraine bezogen, Sanktionen gegen Russland wegen seines Verhaltens gegenüber der Ukraine. All das passierte, und ich habe dagegen gestimmt, weil ich argumentierte, dass es zum Krieg führen würde. Mit dem Säbel zu rasseln würde sie nur ermutigen, es uns gleichzutun.
Sie müssen ihren Nationalstolz wahren. Nachrichten sind global. Man kann sie nicht ignorieren. Ihre Führer müssen beliebt bleiben, um an der Macht zu bleiben. Sie können das nicht einfach hinnehmen. Seit ich beobachte, wie sich der Kongress zur Ukraine äußert, bin ich gegen die Eskalation, die am Ende tatsächlich zum Krieg geführt hat. Wie groß ist das Risiko, dass das zu einem echten Weltkrieg eskaliert, der China und Russland hineinzieht? Wenn das Risiko in jedem Jahr eines Konflikts zwischen der Ukraine und Russland, dass er zu einem thermonuklearen Krieg auch in anderen Ländern eskaliert, 5 % beträgt, sagen wir 1 zu 20, dann ist das ein dummes Risiko, jedes Jahr eine Chance von 1 zu 20. Und wenn sich der Krieg dann 20 Jahre hinzieht, ist das eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit. Das ist so ähnlich wie bei Hochwasser. Wie wahrscheinlich ist ein Hochwasser in diesem Jahr?
Nun, 1 zu 500 klingt nach ziemlich guten Chancen. Man hat kein Hochwasser – außer in dem Jahr, in dem man das Hochwasser hat, und dann ist man ausgelöscht. Folgendes habe ich beobachtet, seit ich im Kongress bin. Jedes Mal, wenn die Exekutive in Kriegsfragen mit etwas durchkommt, ohne dass die Legislative sie zur Rede stellt, sammelt sie im Grunde diese Macht an und gibt sie nie wieder her. Wenn Sie also an den Krieg in Afghanistan und die beiden Irakkriege zurückdenken: Der Kongress trat zusammen – wir hatten keine förmlichen Kriegserklärungen, aber der Kongress trat zusammen, stimmte ab und genehmigte diese militärischen Einsätze. Inzwischen sind wir so weit abgedriftet, dass der Präsident einen ausgewachsenen Krieg mit einem souveränen Land von 90 Millionen Menschen beginnen kann und der Kongress nicht einmal mit der Wimper zuckt. Ich habe eine Resolution zur Kriegsbefugnis entworfen und eingebracht, über die wir hier im Kongress abgestimmt haben.
Und obwohl viele Republikaner dafür gestimmt hatten, keinen weiteren Krieg zu beginnen oder die Kriegsbefugnisse des Kongresses gegenüber der Exekutive zu achten, hatte ich nur einen republikanischen Kollegen, der mit mir für diese Resolution stimmte. Der Kongress will für nichts Verantwortung übernehmen. Und wenn wir eine klare Ja-oder-Nein- Abstimmung darüber hätten, ob der Iran angegriffen oder ein dauerhafter Krieg mit dem Iran geführt wird, dann wäre der Kongress verantwortlich. Daraus folgt aber nicht, dass der Kongress saubere Hände hat, denn selbst wenn wir uns der Verantwortung entzogen haben, indem wir keine offene Abstimmung darüber hatten, finanzieren wir diese Kriege trotzdem. Und es stimmt, dass der Krieg weitergeht, weil der Kongress es so will. Es ist allerdings etwas schwerer, einen begonnenen Krieg zu stoppen, indem man die Mittel verweigert, denn dann wird einem vorgeworfen, einen Einsatz nicht zu unterstützen und unpatriotisch zu sein. Wir sollten also wirklich Abstimmungen haben, die von den Haushaltsabstimmungen getrennt sind, bei denen wir über die Ziele debattieren und nicht nur über die Kosten.
Riskieren die USA, mit so vielen Konflikten den Keim ihres eigenen Untergangs zu legen? Ich glaube, Amerika geht mit immer neuen Kriegen zwei Risiken ein. Das erste Risiko ist der finanzielle Zusammenbruch. Wissen Sie, ich trage hier eine Schulden- Anstecknadel am Revers, um meine Kollegen daran zu erinnern, wie schlecht es um den Haushalt steht. Und der Krieg im Iran – sie haben schon zugegeben, dass er 25 Milliarden Dollar gekostet hat. In Wirklichkeit ist es wahrscheinlich das Dreifache. Vielleicht 75 Milliarden Dollar. Wenn man die zerstörten Stützpunkte und die Ausrüstung mitzählt, nicht die laufenden Einsätze. Und wenn wir auch die Raketen mitzählen, die wir auffüllen werden. Wir wissen, dass wir die für Israel am Ende alle kostenlos auffüllen werden. Die Kriege, ständige Kriege, endlose Kriege, sind also wirtschaftlich nicht tragbar.
Auch wenn man hier immer noch Leute findet, die argumentieren, Krieg sei gut für die Wirtschaft, weil wir mehr Ausrüstung bauen müssen. Es gibt noch eine andere Gefahr, und zwar, dass wir immer mehr von der Welt gegen uns aufbringen. Wir verlieren die moralische Autorität, im Grunde die Supermacht der Welt zu sein. Um diese Autorität moralisch zu besitzen, muss man wohlwollend sein, man muss fair sein, man muss moralisch sein. Und einige Dinge, die wir getan oder angedroht haben, scheinen diese Grenze zu überschreiten. Wissen Sie, wenn man zivile Infrastruktur bombardiert oder damit droht. Oder wenn man Israel die militärische Ausrüstung liefert, um Gaza völlig dem Erdboden gleichzumachen. Und wenn man sieht, wie unsere Politiker dort Sprüche auf die Bomben schreiben, als wäre das niedlich oder ein Comic.
Ich glaube, dann verliert man seine moralische Autorität. Und darüber urteilt – man könnte sagen, irgendein Weltgericht oder die Vereinten Nationen oder was auch immer. Nein, ehrlich gesagt ist es das Gewissen des Rests der Welt, der das beobachtet. Und ich finde, wir tun gut daran, unsere Außenpolitik danach auszurichten. Sie sollte meiner Meinung nach sein, was ich in der Sonntagsschule gelernt habe: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Und das tun wir im Moment nicht.
Hey, who here is ready for war? The Third World War is not only inevitable, but is already taking place in new forms. Painful trade-offs will be unaffordable. The Ukraine war is accelerating the decline of the West. We have enough nuclear megatonnage to set human life back to the Dark Ages. I'm James Patrick, the director of this documentary and interview series on the outbreak of World War III. For this film, a few weeks ago, I interviewed Representative Thomas Massie from Kentucky. He's been a harsh critic of NATO. He's fought a bill for us to exit NATO. He said we should have never gotten involved with the Ukraine war. He was the primary legislator to get the Epstein files released. And he's been a fierce critic of Israel's influence over U.S. foreign policy.
Unfortunately, this last position cost him his seat on May 19th when he lost the Republican primary. But let this not discourage us because we need hundreds of Massies. Good people should go into politics. But let this serve as a warning to us of Israel's undue influence on America's drive to war. Thomas Massie, M-A-S-S-I-E, Kentucky's fourth congressional district. I've been in office since 2012. And you introduced this bill to get out of NATO. Can you tell me what the bill does and why we should get out of NATO? Well, I think NATO is a Cold War relic. I don't think we need to have it. I don't think Europe needs to have it. I think it's an asymmetric relationship that doesn't help us. And I wonder every day why we are subsidizing socialism by providing for their national defense. Should U.S. be a military power in Europe? No, they're big boys. They've grown up. They don't need us. I mean, the fact that Russia's bogged down in Ukraine shows you that they wouldn't just run roughshod over Europe even if they wanted to.
It can't happen. The U.S. shouldn't be military involved in Europe. I mean, they have a union now. It's basically all of NATO minus the United States. And because they're working together, they share a currency, they can take care of themselves. NATO isn't just a waste of money. The expansion of NATO has drawn us into more conflict. The fact that we keep encouraging countries closer and closer, in fact, bordering Russia to join, offends their nationalist sensibilities. And so NATO is a Cold War relic. But Putin is the Cold War relic that's posting up against NATO. The people in Russia, they're proud, and so they support Putin because they feel threatened by NATO. And so I think it's not just a waste of money. It's an antagonistic organization toward Russia that draws us into conflicts like in Ukraine that we don't need to be in. I think we're more interested in Europe's defense than Europe is.
I'm not so sure that they would have encouraged the conflict between Ukraine and Russia to the degree that we did. Look, we've been involved there at least since 2014. And before that, facilitating the coup, things weren't going that badly until we started on that path. And I've been voting against the saber- rattling since 2014 in Congress. When we pass these non-binding resolutions, but they pay attention to these things overseas, and they're able to look at that and demonize the United States and say, see, they're trying to start a war with us. Congress just passed that thing that said we're bad and they're going to sanction us. So now we've got to respond or else we look weak. They don't like to call them wars, but I think when you take out the head of state, when you enter a country with your military against the sovereign country's will, I'm pretty sure you're at war.
So, you know, we've been at war with Venezuela and we've been at war with Iran. There's no doubt. Do you think the American public is growing tired of all these wars? Congress isn't growing tired of the wars. The American public is growing tired of the wars. But, you know, like, for instance, in my reelection, if you look at how you get elected to Congress, you have to win a primary first. And as it turns out, Republicans aren't tired of war yet. I thought they were when Trump won and he promised no more wars or fewer wars or to end all the wars. And in fact, we started two wars in the first, you know, 12 months of his administration. Clearly, there's some appetite for it. It's broadcast on Fox News. My polling shows that Republicans in Kentucky support the war with Iran by 70 percent. And they would even, if you ask them, if you say, would you support boots on the ground? More people would support a war with Iran with boots on the ground than would support no war with Iran.
I'm talking about the Republican primary voter. And so it turns out they were tired of war. And then when Trump said, no, we're not done yet, they decided they weren't tired of war, I suppose. When you ask the question in polling, you got to be careful. I think when people answer the question, when you ask them, do you support a war with Iran, they see that as do you support the president because he's the commander in chief. And a lot of people don't want to say they're against the war. Younger people are more anti-war than older people, too, right? Have you seen that in the polling? Without a doubt, the biggest crosstab here isn't even Republican versus Democrat support for war. Because, by the way, if this were Joe Biden and we were at war, you might see the inverse of these polls. You would see a majority of Democrats. They're not particularly principled. If it's their man who's the commander in chief. So the split that doesn't change is the age split.
More and more young people are against getting into wars. I mean, look, they just, in the interest of efficiency, change selective service from something you had to register manually, physically do, sign a card to an automatic process so that when you turn 18, you're already registered for the draft. I think young people look at that and say, you know, I'm not so keen on this. Do you think they would bring back a draft? I mean, they can at any time. The reason we still have selective service, by the way, I would vote to disband it. But the reason we have it is so you can bring back the draft on a day's notice. So Trump ran on an anti-war platform and now he's increasingly just getting into all kinds of conflicts. In January of 2020, I had a conversation with President Trump about war with Iran. Now, to put this in context, they killed Soleimani, not on Iranian soil, but in Iraq. And he was an Iranian general.
And then we had a drone flying over there and they shot it down. Now, whether it was over Iran or over the water, I don't know, maybe we'll never know. But at that point, the president threatened to take action against Iran for that. And he was being encouraged to do so by members of his cabinet. So we had a vote here in Congress in January of 2020. And the president heard that I was going to vote for no war. Basically, the vote was a restatement of the Constitution and that war powers resided in Congress. It was to say that President Trump cannot go to war with Iran without an act of Congress. There were only three Republicans who voted for that. But the president heard that I was going to vote for it. So he called me up to whip me on this vote. And he said, I'm more anti-war than you are. And I said, well, in fact, you are. You've not started a war. You're the first president that hasn't started a war.
Now, remember this was his fourth year in office, 2020. You're the first president that hasn't started a war that I could have voted for since I was 18. And he said, I guess you're right. Thank you for saying that. And his argument to me was that if we didn't constrict his ability to rattle the sabers and threaten war, that he could bluff Iran into doing what he wanted and therefore avoid war. And I said, well, that would work just fine unless they call your bluff. And then now we've given you the power to declare war without Congress's involvement. And you're obligated to war. If your intention was to bluff, now you're obligated to war. And that day he didn't convince me. I did vote for the resolution that restated the Constitution that says you've got to come to Congress if you want to have a war with Iran. Now, fortunately, that war did not happen. But here we are in his second term.
And I think his first mistake may have been making Marco Rubio Secretary of State. And then his second mistake would be letting Lindsey Graham on that airplane so many times, whispering in his ear. And then finally, it may be the biggest mistake is letting Israel control too much of his policy. Perhaps it was taking $200 million from Miriam Adelson that was a mistake that I think led largely to him being predisposed to listening to Israel's interest over America's interest with regard to war with Iran. So what's your position on the war with Iran? I mean, does this war serve any strategic interest for the United States? The war with Iran serves a strategic purpose, but not for the United States. It's for Israel. Last summer, when there was the strikes that lasted very briefly, the public argument was that we were taking out their nuclear capability.
And then we declared that we had obliterated it and set them back years. But nearly six months later, it was necessary again to obliterate their nuclear capability. Or so we were told. That argument's getting old. The real reason that we conducted those strikes on Iran is because they were building up enough conventional missiles, not nuclear missiles, but conventional missiles. Israel had calculated, and perhaps our own intelligence, that they could overwhelm Israel's missile defense by just shooting them, by mere production, mass production of these missiles. I believe it was an effort to reduce the stockpiles of conventional, medium-range missiles in Iran so that they couldn't overwhelm Israel. It was a calculation made by Israel and then a decision to assist them in the task of reducing those inventories.
And I think what happened is a few months later, there was more intelligence, and Israel and the United States realized they hadn't really, the nuclear capability notwithstanding, maybe it's still buried in a mountain somewhere, and they just have to dig it out from the first bombing. But that notwithstanding, I think what they decided was, oh, we didn't actually deplete enough conventional missiles with conventional warheads in medium-range to eliminate the threat of Iran completely from Israel. Yeah, I mean, how do you think the war is going now? I mean, I'm glad that it slowed down, but it's given Israel an excuse to decimate southern Lebanon. And so there is somewhat of a ceasefire. You don't see as much happening these days. But the strait is still constricted.
The flows are not going through there at the regular amounts. And I think Israel has used it as an excuse to make southern Lebanon look like Gaza. Yeah, because the way Fox presents the war is just totally unhinged from a lot of the military situation on the ground with Iran's capability. I mean, they say, oh, now they're saying, oh, he took out half the missiles. And they're saying we decimated it. Or the chief, the parliament speaker Ghalibaf, he says, oh, we've been decimated six times according to you. It's just completely unhinged. I mean, can you militarily reopen the straits if we want to? I mean, even if you got to a point where you could get 95% of the ships through the straits, with military assistance, and you were only going to lose every 20th ship, the insurance costs to get a ship through those straits would still probably be cost prohibitive.
You're losing your entire cargo, even if it's only 5% of the time, it's still too big of a risk. So I think it's going to be hard to do it without cooperation from Iran. I don't see how you do it without permission from Iran or without cooperation from Iran. I don't think you can force it to be opened, unless you literally bomb Iran back to the Stone Ages. You could get to 95%, maybe even 98% of the ships get through. But if one in 20 or one in 50 get blown up, you haven't really opened it safely. And the only way to do that is with an agreement with Iran, I think, or just completely obliterating the country. Wars are easier to start than they are to end, especially for a country like America, where to prevent the next war, you have to show that you dominated in this situation.
You have to come away with your integrity and at least convince some part of the world or most of the world that it was productive exercise for you, which is hard to do. And so that's why it's hard to get out of a war. What would winning look like? Winning would look like never having started. The second best thing would be to end it quickly. That might not be the best thing for the military contractors, but that would be the best thing for us. And I don't think you're going to get to peace without having the three people at war at the table at the same time. I see all of these bilateral meetings, but that's not going to work when you have a trilateral war. You can't have the vice president go meet with Iran and some other country and not have Israel there. So all the parties have to be in agreement to have a truce.
I think it's going to be hard to get Israel to agree to end this war because now the frequency of missiles from Iran has slowed down. I think Israel probably has calculated it's in their interest to keep this going. They've got carte blanche to attack Lebanon. People aren't paying attention to that now. The people have forgotten about what they're doing in Gaza. And much to the detriment of the American taxpayer, we are now taking the brunt of the cost of the war with Iran. And so we're grinding down the capability of Iran, but using our own equipment and depleting our own stockpiles to do it. And so it's a very asymmetric arrangement. And I'm concerned that Israel doesn't want the war to end, not completely. You're concerned about their messianic views of this world war or that this just keep going on and on with this?
Well, I don't think Netanyahu is particularly religious. So I don't think he's got any sort of... I'm sure he's Israel first. I'm sure for him that's Jewish domination of Israel and all of the land in and next to it. But I don't think he's particularly a religious fanatic. Do you think the Epstein files were a motivation for the US to start the Iran war? It's hard. I can tell you this. I don't think they sat over in the situation room at the White House and said that we're going to have to start a war to cover up these Epstein files. I don't think that's what's happened. Now, is it in the back of somebody's mind when they're making other wise calculated decisions? There's a human element to everything that's got a human involved.
And it has had the effect. I'm not saying they did it for this reason. They may have been influenced. I don't think they calculated it. But it has had the effect of taking attention away from the Epstein files. Can you describe your efforts to release the Epstein files? Has it been successful? The effort to release the Epstein files has been extremely successful. Honestly, it exceeded my expectations in at least one dimension. The volume of information that we've received and the things we've found out about are more than I could have imagined. But I wouldn't have hoped that we'd get to this point and not had any indictments or investigations. So it's been successful in the sense that it's released a lot of information. We've learned a lot of things. But it's not been successful yet in the sense that anybody in this country has been held accountable. We see some accountability in other countries.
I mean, the former prime minister of Norway, the British ambassador to the United States, Prince Andrew, French minister of culture, all of these folks haven't just lost their jobs or titles. They've been arrested or indicted or raided. And so there is accountability over there. There's not been accountability here. I think to get to the next step, you're going to need another FBI director and another attorney general. Will that happen during this administration? I hope so, but I'm not sure that it will. You see, Kash Patel has already told the Judiciary Committee in the Senate, and he's told me personally as a member of the Judiciary Committee in a hearing that he was sworn to tell the truth that there's no evidence whatsoever in these files of any co-conspirators beside Jeffrey Epstein and Ghislaine Maxwell. And so he's either got to claim ignorance when we start investigating and indicting the people who are implicated in these files, or he's committed perjury to Congress.
So I don't think you're going to get him to say either of those two outcomes. You'll probably need another FBI director to get to the next step and probably another attorney general because, yes, Pam Bondi is gone, but it was always Todd Blanche who was running the document production of the Epstein files anyway. So you're not going to get an answer there, but here's the good news. The way that the disclosure under the Epstein files was accomplished is unprecedented. It was done through law. Everything else that's been discovered, whether it's Bill Clinton's peccadillos or whether it's Iran Contra or whether it's Watergate, it wasn't done with a law. It was done with a subpoena or an investigation of a current Congress. Guess what? When this Congress expires, the Epstein files does not expire. When this oversight committee has another chairman, it doesn't matter.
The Epstein files still exist. The Epstein Files Transparency Act still exists. Why is that? Because it passed both chambers and was presented to the president and signed into law. So the Epstein Files Transparency Act is incumbent on attorney general years from now, a decade from now. I can't tell you who's going to be the attorney general 10 years from now, but I can tell you this. Unless the Epstein files Transparency Act is repealed, that attorney general could be criminally liable for not releasing anything in that department that he or she comes across that has anything to do with Epstein. So I do think you'll eventually get the full production. Yeah, I hope so. And have you received any threats over your work on the Epstein files? I haven't received any threats unless you count $15 million spent against me in the last few months to get me out of Congress.
Politically, only my political existence so far has been threatened for exposing these files. Okay. And yeah, how can you describe the battle you're in now for your seat? Or how is it tense? So I'm in the most expensive congressional primary in the United States right now, of the 435 seats. And no incumbent is being challenged like I am being challenged now. I've had, when it's all said and done, I think they will have spent $15 million against me. Now I'll raise and spend a lot of money myself trying to defend my seat. But here's what's interesting. The president would have you think that I'm being primaried because I voted against his signature spending bills. But the reality is over 95% of the money of that $15 million that's being spent against me has come through AIPAC, the Republican Jewish Coalition, or Christians United for Israel, which is basically a wing of the same bird of those organizations, or Miriam Adelson, who's a citizen of Israel who acquired American citizenship.
Paul Singer, who incidentally is not just a big fan of Israel. He owns Citgo now, bought it for pennies on the dollar. That was the formerly nationalized oil company, gasoline company of where? Venezuela. He bought it for pennies on the dollar and he wasn't even the highest bidder just weeks, a few couple weeks before we invaded Venezuela. So all of the money, 95% of it I estimate, which is practically all of the money being spent against me, is motivated by the Israeli lobby and or the portion that Paul Singer represents, which is Israeli and Venezuelan interests. So how would you characterize the U.S.-Israel relationship? I think Israel is using us. I think it's a very asymmetric relationship. I noticed that Israel has a lot of lobbyists here in Washington, D.C.
If they're our best ally, why do they need so many lobbyists? I've never met a lobbyist here from Great Britain. I've never met a lobbyist here from Canada. I've never met a lobbyist here from Australia. Why would one of your closest and strongest allies need to lobby every member of Congress and get involved in our congressional and Senate races if the relationship with them was bilateral and good for both? I think we get more harm than good from our involvement in the Middle East and that policy is driven more by Israel than any other country. Our relationship with Israel is kind of like a NATO with only two countries and one of the countries has less than 10 million people and the other country has over 350 million people.
They're not obligated to our defense, but we're obligated to their defense. It's like the worst form of NATO. It's the worst form of any kind of treaty. We have been giving them for the entire time I've been in Congress a baseline of $3.8 billion a year. When AIPAC used to lobby me about this, they would say, well, don't be concerned. We're spending it all on Lockheed Martin and Raytheon and your military-industrial complex, so you're getting all the money back. The problem is maybe some stockholders in those companies are getting a lot of it back, but the American people aren't getting it back. It's the tax dollars that are going to Israel. They may go through a military-industrial complex company here in the United States on the way and then it eventually ends up getting blown up. I think Israel is capable of defending itself without American backing, but it's a lot more expensive and dangerous to become the protagonist and to start wars.
It's clear, I think, to any observer that they couldn't have their aggressive posture toward a neighbor or near neighbor like Iran without the backing of the United States. Okay, great. Thank you. As the Ukraine-Russia conflict and the Israel conflict continue to fester, is the U.S. increasingly at risk of getting into a conflict with Russia and China? Every conflict we are in carries the risk of escalation. Whether it's in Ukraine, we're there, war by proxy, we're an co-belligerent partner in that. The same goes with the war in Iran, which you noticed initially almost immediately within minutes. The war engulfed three or four or five other countries there near Iran that had our bases there.
It escalated very quickly. It may have escalated more if we hadn't got into this lull. I'm not going to call it a complete ceasefire, but if we weren't at this point and if we were still pounding Iran, I think they would still be striking out and hitting our assets in the region and possibly even our allies, like even the allies' assets. Correct me if I'm wrong, but you were the first congressman to oppose the Ukraine War, weren't you? I opposed the Ukraine War before it started. You can go back and look. In 2014, there were resolutions from Congress condemning Russia, taking positions into Ukraine, sanctions against Russia for their behavior toward Ukraine. All of these things were happening and I was voting against it because I argued that it would lead to war. To rattle the sabers would only encourage them to reciprocate.
They have to keep their national pride. News is global. You can't ignore it. Their leaders, to stay popular, and be in power. You can't just take that sitting down. Since I've been observing Congress opining on Ukraine, I've been against the escalation, which eventually did lead to war. What's the risk this will escalate into a full-blown world war, drawing in China and Russia? If the risk in any given year during a conflict between Ukraine and Russia of having it escalate to thermonuclear war in other countries as well as those countries is 5%, let's say 1 in 20, that's a stupid risk to take, a 1 in 20 chance every year. And then if the war drags on for 20 years, it's a pretty good odd. It's sort of like floods. What's the probability we're going to have a flood this year?
Well, 1 in 500 sounds like pretty good odds. You're not going to have a flood unless it's that year you have the flood and then you're obliterated. Here's what I've observed since I've been in Congress. The executive branch, every time it gets away with something without being called out by the legislative branch in matters of war, it basically accumulates that power and never lets it go. So if you think back to the war in Afghanistan and both of the Iraq wars, Congress met, now we didn't have full-blown declarations of war, but Congress did meet and vote and authorized those military activities. We've drifted to the point now where the president can start a full-blown war with a sovereign country of 90 million people and Congress doesn't even blink an eye. I've drafted and introduced a war powers resolution that we voted on here in Congress.
And even though many Republicans voted on not starting another war or respecting the war powers of Congress over the executive branch, I only had one Republican colleague who voted with me on that resolution. Congress doesn't want to take accountability for anything. And if we had an up-or-down vote on whether to attack Iran or whether to be involved in a sustained war with Iran, then Congress would be accountable. But it's not true from that that Congress has clean hands because even if we've avoided accountability by having a transparent vote on the matter at hand, we're still funding these wars. And it is true that the war is going on because Congress wants it to. Now, it's a little bit harder to stop a war once it starts by withholding funding because then you get blamed for not supporting an effort and being unpatriotic. So we really should have the votes that are separate from the spending votes where we debate the objectives and not just the cost.
Does the U.S. risk sowing the seeds of its own downfall engaging in this many conflicts? I think America runs two risks by engaging in more wars. The first risk we run is financial collapse. You know, I wear a debt badge on my lapel here to remind my colleagues about how poorly we're doing with the budget. And the war, the war in Iran, they've already admitted it's cost $25 billion. Now, the reality is it's probably three times that. Maybe $75 billion has been the cost. If you count the bases and the equipment that's been destroyed, not the ongoing operations of it. And we also account for the missiles that we're going to replenish. We know we're eventually going to replenish all those for Israel at no cost. So the wars, constant wars, forever wars are unsustainable economically.
Even though you'll still find people who make arguments here, that war is good for the economy because we got to build more equipment. There's another hazard that we run and that is we're pissing off more and more of the world. We're losing the moral authority to basically be the superpower of the globe. In order to morally hold that authority, you have to be benevolent, you have to be fair, you have to be moral. And some of the things that we've done or threatened to do seem to cross that line. You know, when you go in and you bomb civilian infrastructure or threaten to do it. Or when you provide the military equipment to Israel to just completely flatten Gaza. And you see our leaders over there writing epitaphs on the bombs as if it's cute or cartoony.
I think you lose your moral authority. And the judge of that, you could say, well, there's going to be some World Court or some United Nations or whatever. No, honestly, it's the conscience of the rest of the world that's observing that. And I think we do well to follow our foreign policy. I say should be what I learned in Sunday school, which is do unto others as you would have them do unto you. And we're not doing that right now.
Hey, wer hier ist bereit für den Krieg? Der Dritte Weltkrieg ist nicht nur unvermeidlich, sondern findet bereits in neuen Formen statt. Schmerzhafte Zugeständnisse werden unbezahlbar sein. Der Ukrainekrieg beschleunigt den Niedergang des Westens. Wir haben genug nukleare Megatonnen, um das menschliche Leben ins finstere Mittelalter zurückzuwerfen. Ich bin James Patrick, der Regisseur dieser Dokumentar- und Interviewreihe über den Ausbruch des Dritten Weltkriegs. Für diesen Film habe ich vor einigen Wochen den Abgeordneten Thomas Massie aus Kentucky interviewt. Er ist ein scharfer Kritiker der NATO. Er hat sich für ein Gesetz zum Austritt aus der NATO eingesetzt. Er sagte, wir hätten uns nie in den Ukrainekrieg einmischen sollen. Er war der wichtigste Abgeordnete dafür, dass die Epstein-Akten freigegeben wurden. Und er ist ein entschiedener Kritiker des israelischen Einflusses auf die US- Außenpolitik.
Hey, who here is ready for war? The Third World War is not only inevitable, but is already taking place in new forms. Painful trade-offs will be unaffordable. The Ukraine war is accelerating the decline of the West. We have enough nuclear megatonnage to set human life back to the Dark Ages. I'm James Patrick, the director of this documentary and interview series on the outbreak of World War III. For this film, a few weeks ago, I interviewed Representative Thomas Massie from Kentucky. He's been a harsh critic of NATO. He's fought a bill for us to exit NATO. He said we should have never gotten involved with the Ukraine war. He was the primary legislator to get the Epstein files released. And he's been a fierce critic of Israel's influence over U.S. foreign policy.
Leider hat ihn diese letzte Haltung am 19. Mai seinen Sitz gekostet, als er die republikanische Vorwahl verlor. Aber das soll uns nicht entmutigen, denn wir brauchen Hunderte wie Massie. Gute Leute sollten in die Politik gehen. Aber es soll uns eine Warnung sein vor Israels übermäßigem Einfluss auf Amerikas Drang zum Krieg. Thomas Massie, M-A-S-S-I-E, vierter Kongresswahlbezirk von Kentucky. Ich bin seit 2012 im Amt. Und Sie haben dieses Gesetz zum NATO-Austritt eingebracht. Was bewirkt das Gesetz, und warum sollten wir aus der NATO austreten? Nun, ich halte die NATO für ein Relikt des Kalten Krieges. Ich glaube nicht, dass wir sie brauchen. Ich glaube nicht, dass Europa sie braucht. Es ist eine ungleiche Beziehung, die uns nichts nützt. Und ich frage mich jeden Tag, warum wir Sozialismus subventionieren, indem wir ihre Landesverteidigung bezahlen. Sollten die USA eine Militärmacht in Europa sein? Nein, die sind groß. Die sind erwachsen geworden. Die brauchen uns nicht. Dass Russland in der Ukraine feststeckt, zeigt doch, dass es Europa nicht einfach überrennen würde, selbst wenn es wollte.
Unfortunately, this last position cost him his seat on May 19th when he lost the Republican primary. But let this not discourage us because we need hundreds of Massies. Good people should go into politics. But let this serve as a warning to us of Israel's undue influence on America's drive to war. Thomas Massie, M-A-S-S-I-E, Kentucky's fourth congressional district. I've been in office since 2012. And you introduced this bill to get out of NATO. Can you tell me what the bill does and why we should get out of NATO? Well, I think NATO is a Cold War relic. I don't think we need to have it. I don't think Europe needs to have it. I think it's an asymmetric relationship that doesn't help us. And I wonder every day why we are subsidizing socialism by providing for their national defense. Should U.S. be a military power in Europe? No, they're big boys. They've grown up. They don't need us. I mean, the fact that Russia's bogged down in Ukraine shows you that they wouldn't just run roughshod over Europe even if they wanted to.
Das kann nicht passieren. Die USA sollten militärisch nicht in Europa engagiert sein. Die haben jetzt eine Union. Das ist im Grunde die ganze NATO ohne die Vereinigten Staaten. Und weil sie zusammenarbeiten und eine gemeinsame Währung haben, können sie für sich selbst sorgen. Die NATO ist nicht nur Geldverschwendung. Die NATO-Erweiterung hat uns in mehr Konflikte gezogen. Dass wir immer mehr Länder ermuntern beizutreten, die näher an Russland liegen, ja an Russland grenzen, verletzt deren nationales Empfinden. Die NATO ist also ein Relikt des Kalten Krieges. Aber Putin ist das Relikt des Kalten Krieges, das sich gegen die NATO aufstellt. Die Menschen in Russland sind stolz, und sie unterstützen Putin, weil sie sich von der NATO bedroht fühlen. Deshalb ist sie nicht nur Geldverschwendung. Sie ist eine Organisation, die Russland feindlich gegenübersteht und uns in Konflikte wie in der Ukraine zieht, in denen wir nichts zu suchen haben. Ich glaube, wir interessieren uns mehr für Europas Verteidigung als Europa selbst.
It can't happen. The U.S. shouldn't be military involved in Europe. I mean, they have a union now. It's basically all of NATO minus the United States. And because they're working together, they share a currency, they can take care of themselves. NATO isn't just a waste of money. The expansion of NATO has drawn us into more conflict. The fact that we keep encouraging countries closer and closer, in fact, bordering Russia to join, offends their nationalist sensibilities. And so NATO is a Cold War relic. But Putin is the Cold War relic that's posting up against NATO. The people in Russia, they're proud, and so they support Putin because they feel threatened by NATO. And so I think it's not just a waste of money. It's an antagonistic organization toward Russia that draws us into conflicts like in Ukraine that we don't need to be in. I think we're more interested in Europe's defense than Europe is.
Ich bin nicht sicher, ob die Europäer den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland so stark befeuert hätten wie wir. Schauen Sie, wir sind dort mindestens seit 2014 involviert. Und davor haben wir den Putsch unterstützt. Es lief gar nicht so schlecht, bis wir diesen Weg eingeschlagen haben. Und ich stimme im Kongress seit 2014 gegen das Säbelrasseln. Wenn wir diese unverbindlichen Resolutionen verabschieden – im Ausland achtet man auf so etwas –, dann können sie darauf zeigen, die Vereinigten Staaten dämonisieren und sagen: Seht ihr, die wollen einen Krieg mit uns anfangen. Der Kongress hat gerade beschlossen, dass wir die Bösen sind und sie uns sanktionieren werden. Also müssen wir reagieren, sonst sehen wir schwach aus. Sie nennen es nicht gern Krieg, aber ich finde, wenn man das Staatsoberhaupt beseitigt, wenn man gegen den Willen eines souveränen Landes mit dem eigenen Militär einmarschiert, dann ist man ziemlich sicher im Krieg.
I'm not so sure that they would have encouraged the conflict between Ukraine and Russia to the degree that we did. Look, we've been involved there at least since 2014. And before that, facilitating the coup, things weren't going that badly until we started on that path. And I've been voting against the saber- rattling since 2014 in Congress. When we pass these non-binding resolutions, but they pay attention to these things overseas, and they're able to look at that and demonize the United States and say, see, they're trying to start a war with us. Congress just passed that thing that said we're bad and they're going to sanction us. So now we've got to respond or else we look weak. They don't like to call them wars, but I think when you take out the head of state, when you enter a country with your military against the sovereign country's will, I'm pretty sure you're at war.
Also, wir waren im Krieg mit Venezuela, und wir waren im Krieg mit dem Iran. Da gibt es keinen Zweifel. Glauben Sie, die amerikanische Öffentlichkeit wird all dieser Kriege müde? Der Kongress wird der Kriege nicht müde. Die amerikanische Öffentlichkeit wird der Kriege müde. Aber zum Beispiel bei meiner Wiederwahl: Wenn man sich ansieht, wie man in den Kongress gewählt wird, muss man zuerst eine Vorwahl gewinnen. Und wie sich herausstellt, sind die Republikaner des Krieges noch nicht müde. Ich dachte, sie wären es, als Trump gewann und keine Kriege mehr versprach, weniger Kriege oder das Ende aller Kriege. Und tatsächlich haben wir in den ersten zwölf Monaten seiner Regierung zwei Kriege begonnen. Offensichtlich gibt es einen gewissen Appetit darauf. Es läuft auf Fox News. Meine Umfragen zeigen, dass 70 Prozent der Republikaner in Kentucky den Krieg mit dem Iran unterstützen. Und selbst wenn man fragt: Würden Sie Bodentruppen unterstützen? Dann würden mehr Leute einen Krieg mit dem Iran mit Bodentruppen unterstützen, als gar keinen Krieg mit dem Iran.
So, you know, we've been at war with Venezuela and we've been at war with Iran. There's no doubt. Do you think the American public is growing tired of all these wars? Congress isn't growing tired of the wars. The American public is growing tired of the wars. But, you know, like, for instance, in my reelection, if you look at how you get elected to Congress, you have to win a primary first. And as it turns out, Republicans aren't tired of war yet. I thought they were when Trump won and he promised no more wars or fewer wars or to end all the wars. And in fact, we started two wars in the first, you know, 12 months of his administration. Clearly, there's some appetite for it. It's broadcast on Fox News. My polling shows that Republicans in Kentucky support the war with Iran by 70 percent. And they would even, if you ask them, if you say, would you support boots on the ground? More people would support a war with Iran with boots on the ground than would support no war with Iran.
Ich spreche von den Wählern in der republikanischen Vorwahl. Es stellt sich also heraus, sie waren des Krieges müde. Und als Trump dann sagte, nein, wir sind noch nicht fertig, beschlossen sie wohl, doch nicht müde zu sein. Wenn man in Umfragen fragt, muss man vorsichtig sein. Ich glaube, wenn man die Leute fragt: Unterstützen Sie einen Krieg mit dem Iran?, dann verstehen sie das als: Unterstützen Sie den Präsidenten?, weil er der Oberbefehlshaber ist. Und viele wollen nicht sagen, dass sie gegen den Krieg sind. Jüngere Menschen sind auch stärker gegen Krieg als ältere, oder? Haben Sie das in den Umfragen gesehen? Ohne Zweifel – der größte Unterschied ist hier nicht einmal Republikaner gegen Demokraten. Denn übrigens: Wäre das Joe Biden und wir wären im Krieg, sähe man vielleicht das Gegenteil dieser Umfragen. Dann sähe man eine Mehrheit der Demokraten. Die sind nicht besonders prinzipientreu, wenn es ihr Mann ist, der Oberbefehlshaber ist. Der Unterschied, der sich nicht ändert, ist also der zwischen den Altersgruppen.
I'm talking about the Republican primary voter. And so it turns out they were tired of war. And then when Trump said, no, we're not done yet, they decided they weren't tired of war, I suppose. When you ask the question in polling, you got to be careful. I think when people answer the question, when you ask them, do you support a war with Iran, they see that as do you support the president because he's the commander in chief. And a lot of people don't want to say they're against the war. Younger people are more anti-war than older people, too, right? Have you seen that in the polling? Without a doubt, the biggest crosstab here isn't even Republican versus Democrat support for war. Because, by the way, if this were Joe Biden and we were at war, you might see the inverse of these polls. You would see a majority of Democrats. They're not particularly principled. If it's their man who's the commander in chief. So the split that doesn't change is the age split.
Immer mehr junge Menschen sind dagegen, in Kriege zu ziehen. Schauen Sie, sie haben gerade im Namen der Effizienz die Wehrerfassung geändert – früher musste man sich selbst registrieren, persönlich eine Karte unterschreiben –, jetzt ist das automatisch, sodass man mit 18 schon für die Einberufung erfasst ist. Ich glaube, junge Leute sehen das und sagen: Davon bin ich nicht so begeistert. Glauben Sie, sie würden die Wehrpflicht wieder einführen? Das können sie jederzeit. Der Grund, warum wir die Wehrerfassung noch haben – ich würde übrigens für ihre Abschaffung stimmen –, der Grund ist, dass man die Wehrpflicht innerhalb eines Tages wieder einführen kann. Trump ist also mit einem Antikriegsprogramm angetreten und gerät jetzt immer mehr in alle möglichen Konflikte. Im Januar 2020 hatte ich mit Präsident Trump ein Gespräch über einen Krieg mit dem Iran. Zur Einordnung: Sie hatten Soleimani getötet, nicht auf iranischem Boden, sondern im Irak. Und er war ein iranischer General.
More and more young people are against getting into wars. I mean, look, they just, in the interest of efficiency, change selective service from something you had to register manually, physically do, sign a card to an automatic process so that when you turn 18, you're already registered for the draft. I think young people look at that and say, you know, I'm not so keen on this. Do you think they would bring back a draft? I mean, they can at any time. The reason we still have selective service, by the way, I would vote to disband it. But the reason we have it is so you can bring back the draft on a day's notice. So Trump ran on an anti-war platform and now he's increasingly just getting into all kinds of conflicts. In January of 2020, I had a conversation with President Trump about war with Iran. Now, to put this in context, they killed Soleimani, not on Iranian soil, but in Iraq. And he was an Iranian general.
Und dann hatten wir eine Drohne dort fliegen, und sie haben sie abgeschossen. Ob über dem Iran oder über dem Wasser, weiß ich nicht, vielleicht werden wir es nie erfahren. Aber in diesem Moment drohte der Präsident, deswegen gegen den Iran vorzugehen. Und Mitglieder seines Kabinetts ermutigten ihn dazu. Also hatten wir im Januar 2020 eine Abstimmung hier im Kongress. Und der Präsident hörte, dass ich gegen einen Krieg stimmen würde. Im Grunde war die Abstimmung eine Bekräftigung der Verfassung: Die Kriegsbefugnis liegt beim Kongress. Es ging darum festzuhalten, dass Präsident Trump ohne ein Gesetz des Kongresses keinen Krieg mit dem Iran führen kann. Nur drei Republikaner haben dafür gestimmt. Aber der Präsident hörte, dass ich dafür stimmen würde. Also rief er mich an, um mich bei dieser Abstimmung auf Linie zu bringen. Und er sagte: Ich bin mehr gegen Krieg als Sie. Und ich sagte: Tatsächlich, das sind Sie. Sie haben keinen Krieg begonnen. Sie sind der erste Präsident, der keinen Krieg begonnen hat.
And then we had a drone flying over there and they shot it down. Now, whether it was over Iran or over the water, I don't know, maybe we'll never know. But at that point, the president threatened to take action against Iran for that. And he was being encouraged to do so by members of his cabinet. So we had a vote here in Congress in January of 2020. And the president heard that I was going to vote for no war. Basically, the vote was a restatement of the Constitution and that war powers resided in Congress. It was to say that President Trump cannot go to war with Iran without an act of Congress. There were only three Republicans who voted for that. But the president heard that I was going to vote for it. So he called me up to whip me on this vote. And he said, I'm more anti-war than you are. And I said, well, in fact, you are. You've not started a war. You're the first president that hasn't started a war.
Bedenken Sie, das war sein viertes Amtsjahr, 2020. Sie sind der erste Präsident, der keinen Krieg begonnen hat, seit ich mit 18 wählen darf. Und er sagte: Da haben Sie wohl recht. Danke, dass Sie das sagen. Und sein Argument mir gegenüber war: Wenn wir seine Möglichkeit nicht einschränken, mit dem Säbel zu rasseln und mit Krieg zu drohen, könnte er den Iran so bluffen, dass er tut, was er will, und damit einen Krieg vermeiden. Und ich sagte: Das funktioniert wunderbar, solange sie Ihren Bluff nicht durchschauen. Und dann haben wir Ihnen die Macht gegeben, ohne den Kongress Krieg zu erklären. Und Sie sind zum Krieg verpflichtet. Wenn Sie nur bluffen wollten, sind Sie jetzt zum Krieg verpflichtet. Und an diesem Tag hat er mich nicht überzeugt. Ich habe für die Resolution gestimmt, die die Verfassung bekräftigt, nach der man zum Kongress kommen muss, wenn man einen Krieg mit dem Iran will. Zum Glück ist dieser Krieg damals nicht ausgebrochen. Aber jetzt sind wir in seiner zweiten Amtszeit.
Now, remember this was his fourth year in office, 2020. You're the first president that hasn't started a war that I could have voted for since I was 18. And he said, I guess you're right. Thank you for saying that. And his argument to me was that if we didn't constrict his ability to rattle the sabers and threaten war, that he could bluff Iran into doing what he wanted and therefore avoid war. And I said, well, that would work just fine unless they call your bluff. And then now we've given you the power to declare war without Congress's involvement. And you're obligated to war. If your intention was to bluff, now you're obligated to war. And that day he didn't convince me. I did vote for the resolution that restated the Constitution that says you've got to come to Congress if you want to have a war with Iran. Now, fortunately, that war did not happen. But here we are in his second term.
Und ich glaube, sein erster Fehler war vielleicht, Marco Rubio zum Außenminister zu machen. Und sein zweiter Fehler wäre, Lindsey Graham so oft in dieses Flugzeug zu lassen, der ihm ins Ohr flüstert. Und schließlich ist der größte Fehler vielleicht, Israel zu viel Kontrolle über seine Politik zu überlassen. Vielleicht war es ein Fehler, 200 Millionen Dollar von Miriam Adelson anzunehmen, der, glaube ich, wesentlich dazu geführt hat, dass er geneigt war, auf Israels Interessen zu hören statt auf Amerikas Interessen, was einen Krieg mit dem Iran angeht. Wie stehen Sie also zum Krieg mit dem Iran? Dient dieser Krieg irgendeinem strategischen Interesse der Vereinigten Staaten? Der Krieg mit dem Iran dient einem strategischen Zweck, aber nicht für die Vereinigten Staaten. Er dient Israel. Letzten Sommer, bei den Angriffen, die nur sehr kurz dauerten, lautete das öffentliche Argument, wir würden ihre atomaren Fähigkeiten ausschalten.
And I think his first mistake may have been making Marco Rubio Secretary of State. And then his second mistake would be letting Lindsey Graham on that airplane so many times, whispering in his ear. And then finally, it may be the biggest mistake is letting Israel control too much of his policy. Perhaps it was taking $200 million from Miriam Adelson that was a mistake that I think led largely to him being predisposed to listening to Israel's interest over America's interest with regard to war with Iran. So what's your position on the war with Iran? I mean, does this war serve any strategic interest for the United States? The war with Iran serves a strategic purpose, but not for the United States. It's for Israel. Last summer, when there was the strikes that lasted very briefly, the public argument was that we were taking out their nuclear capability.
Und dann erklärten wir, wir hätten sie vernichtet und sie um Jahre zurückgeworfen. Aber knapp sechs Monate später war es wieder nötig, ihre atomaren Fähigkeiten zu vernichten. So wurde es uns jedenfalls gesagt. Dieses Argument nutzt sich ab. Der wahre Grund, warum wir diese Angriffe auf den Iran geflogen haben, ist, dass sie genug konventionelle Raketen aufbauten, keine Atomraketen, sondern konventionelle Raketen. Israel hatte berechnet, und vielleicht auch unsere eigenen Geheimdienste, dass sie Israels Raketenabwehr überwältigen könnten, indem sie sie einfach abfeuern, allein durch die schiere Produktion, die Massenproduktion dieser Raketen. Ich glaube, es war ein Versuch, die Bestände an konventionellen Mittelstreckenraketen im Iran zu verringern, damit sie Israel nicht überwältigen können. Es war eine Berechnung Israels und dann eine Entscheidung, ihnen zu helfen, diese Bestände zu verringern.
And then we declared that we had obliterated it and set them back years. But nearly six months later, it was necessary again to obliterate their nuclear capability. Or so we were told. That argument's getting old. The real reason that we conducted those strikes on Iran is because they were building up enough conventional missiles, not nuclear missiles, but conventional missiles. Israel had calculated, and perhaps our own intelligence, that they could overwhelm Israel's missile defense by just shooting them, by mere production, mass production of these missiles. I believe it was an effort to reduce the stockpiles of conventional, medium-range missiles in Iran so that they couldn't overwhelm Israel. It was a calculation made by Israel and then a decision to assist them in the task of reducing those inventories.
Und ich glaube, ein paar Monate später gab es neue Geheimdienstinformationen, und Israel und die USA erkannten, dass sie nicht wirklich – die atomare Fähigkeit einmal beiseite, die ist vielleicht noch irgendwo in einem Berg vergraben und sie müssen sie nach der ersten Bombardierung nur ausgraben –, aber davon abgesehen, glaube ich, kamen sie zu dem Schluss: Oh, wir haben gar nicht genug konventionelle Raketen mit konventionellen Sprengköpfen mittlerer Reichweite beseitigt, um die Bedrohung durch den Iran für Israel vollständig zu beseitigen. Ja, und wie läuft der Krieg Ihrer Meinung nach jetzt? Ich bin froh, dass er sich verlangsamt hat, aber er hat Israel einen Vorwand gegeben, den Südlibanon zu verwüsten. Und es gibt so etwas wie einen Waffenstillstand. Man sieht derzeit nicht mehr so viel passieren. Aber die Meerenge ist immer noch eingeschränkt.
And I think what happened is a few months later, there was more intelligence, and Israel and the United States realized they hadn't really, the nuclear capability notwithstanding, maybe it's still buried in a mountain somewhere, and they just have to dig it out from the first bombing. But that notwithstanding, I think what they decided was, oh, we didn't actually deplete enough conventional missiles with conventional warheads in medium-range to eliminate the threat of Iran completely from Israel. Yeah, I mean, how do you think the war is going now? I mean, I'm glad that it slowed down, but it's given Israel an excuse to decimate southern Lebanon. And so there is somewhat of a ceasefire. You don't see as much happening these days. But the strait is still constricted.
Die Mengen, die hindurchgehen, entsprechen nicht dem Normalmaß. Und ich glaube, Israel hat das als Vorwand benutzt, um den Südlibanon wie Gaza aussehen zu lassen. Ja, denn die Art, wie Fox den Krieg darstellt, hat mit der militärischen Lage vor Ort, mit den Fähigkeiten des Iran, überhaupt nichts zu tun. Sie sagen jetzt: Oh, jetzt heißt es, er hat die Hälfte der Raketen ausgeschaltet. Und sie sagen, wir hätten alles vernichtet. Oder der Chef, der Parlamentspräsident Ghalibaf, sagt: Laut euch wurden wir schon sechsmal vernichtet. Es ist völlig abgehoben. Kann man die Meerenge militärisch wieder öffnen, wenn wir das wollen? Selbst wenn man an einen Punkt käme, an dem 95 % der Schiffe durch die Meerenge kommen, mit militärischem Geleitschutz, und man nur jedes 20. Schiff verlieren würde, wären die Versicherungskosten, um ein Schiff durch diese Meerenge zu bringen, wohl immer noch unerschwinglich.
The flows are not going through there at the regular amounts. And I think Israel has used it as an excuse to make southern Lebanon look like Gaza. Yeah, because the way Fox presents the war is just totally unhinged from a lot of the military situation on the ground with Iran's capability. I mean, they say, oh, now they're saying, oh, he took out half the missiles. And they're saying we decimated it. Or the chief, the parliament speaker Ghalibaf, he says, oh, we've been decimated six times according to you. It's just completely unhinged. I mean, can you militarily reopen the straits if we want to? I mean, even if you got to a point where you could get 95% of the ships through the straits, with military assistance, and you were only going to lose every 20th ship, the insurance costs to get a ship through those straits would still probably be cost prohibitive.
Man verliert die gesamte Ladung, selbst wenn es nur in 5 % der Fälle passiert, ist das Risiko immer noch zu groß. Ich glaube also, es wird schwer sein, ohne die Mitwirkung des Iran. Ich sehe nicht, wie das ohne Erlaubnis des Iran gehen soll oder ohne Mitwirkung des Iran. Ich glaube nicht, dass man die Öffnung erzwingen kann, es sei denn, man bombt den Iran buchstäblich in die Steinzeit zurück. Man könnte auf 95 %, vielleicht sogar 98 % der Schiffe kommen, die durchkommen. Aber wenn jedes 20. oder jedes 50. in die Luft fliegt, hat man sie nicht wirklich sicher geöffnet. Und der einzige Weg dahin ist eine Vereinbarung mit dem Iran, glaube ich, oder die völlige Vernichtung des Landes. Kriege sind leichter anzufangen als zu beenden, besonders für ein Land wie Amerika, wo man, um den nächsten Krieg zu verhindern, zeigen muss, dass man in dieser Lage überlegen war.
You're losing your entire cargo, even if it's only 5% of the time, it's still too big of a risk. So I think it's going to be hard to do it without cooperation from Iran. I don't see how you do it without permission from Iran or without cooperation from Iran. I don't think you can force it to be opened, unless you literally bomb Iran back to the Stone Ages. You could get to 95%, maybe even 98% of the ships get through. But if one in 20 or one in 50 get blown up, you haven't really opened it safely. And the only way to do that is with an agreement with Iran, I think, or just completely obliterating the country. Wars are easier to start than they are to end, especially for a country like America, where to prevent the next war, you have to show that you dominated in this situation.
Man muss mit gewahrter Glaubwürdigkeit herauskommen und zumindest einen Teil der Welt oder den Großteil der Welt überzeugen, dass es sich gelohnt hat, was schwer ist. Und deshalb ist es so schwer, aus einem Krieg herauszukommen. Wie sähe ein Sieg aus? Ein Sieg sähe so aus, dass man nie angefangen hätte. Das Zweitbeste wäre, ihn schnell zu beenden. Das mag nicht das Beste für die Rüstungsfirmen sein, aber es wäre das Beste für uns. Und ich glaube nicht, dass man zum Frieden kommt, ohne die drei Kriegsparteien gleichzeitig an einen Tisch zu bringen. Ich sehe all diese bilateralen Treffen, aber das funktioniert nicht, wenn man einen Krieg zwischen drei Parteien hat. Man kann nicht den Vizepräsidenten mit dem Iran und irgendeinem anderen Land treffen lassen, ohne dass Israel dabei ist. Alle Parteien müssen also einverstanden sein, um eine Waffenruhe zu haben.
You have to come away with your integrity and at least convince some part of the world or most of the world that it was productive exercise for you, which is hard to do. And so that's why it's hard to get out of a war. What would winning look like? Winning would look like never having started. The second best thing would be to end it quickly. That might not be the best thing for the military contractors, but that would be the best thing for us. And I don't think you're going to get to peace without having the three people at war at the table at the same time. I see all of these bilateral meetings, but that's not going to work when you have a trilateral war. You can't have the vice president go meet with Iran and some other country and not have Israel there. So all the parties have to be in agreement to have a truce.
Ich glaube, es wird schwer sein, Israel dazu zu bringen, diesem Kriegsende zuzustimmen, weil die Zahl der Raketen aus dem Iran jetzt zurückgegangen ist. Ich glaube, Israel hat wohl berechnet, dass es in seinem Interesse liegt, das weiterlaufen zu lassen. Sie haben freie Hand, den Libanon anzugreifen. Darauf achten die Leute jetzt nicht. Die Leute haben vergessen, was sie in Gaza tun. Und sehr zum Nachteil der amerikanischen Steuerzahler tragen wir jetzt die Hauptlast der Kosten des Krieges mit dem Iran. Wir zermürben also die Fähigkeiten des Iran, aber mit unserer eigenen Ausrüstung und indem wir unsere eigenen Bestände aufbrauchen. Es ist also eine sehr ungleiche Vereinbarung. Und ich befürchte, dass Israel nicht will, dass der Krieg endet, jedenfalls nicht ganz. Befürchten Sie messianische Vorstellungen von diesem Weltkrieg, oder dass das einfach immer weitergeht?
I think it's going to be hard to get Israel to agree to end this war because now the frequency of missiles from Iran has slowed down. I think Israel probably has calculated it's in their interest to keep this going. They've got carte blanche to attack Lebanon. People aren't paying attention to that now. The people have forgotten about what they're doing in Gaza. And much to the detriment of the American taxpayer, we are now taking the brunt of the cost of the war with Iran. And so we're grinding down the capability of Iran, but using our own equipment and depleting our own stockpiles to do it. And so it's a very asymmetric arrangement. And I'm concerned that Israel doesn't want the war to end, not completely. You're concerned about their messianic views of this world war or that this just keep going on and on with this?
Nun, ich glaube nicht, dass Netanjahu besonders religiös ist. Ich glaube also nicht, dass er irgendeine Art von … Ich bin sicher, für ihn kommt Israel zuerst. Ich bin sicher, für ihn bedeutet das jüdische Vorherrschaft über Israel und das ganze Land darin und daneben. Aber ich glaube nicht, dass er ein religiöser Fanatiker ist. Glauben Sie, die Epstein-Akten waren ein Motiv für die USA, den Iran-Krieg zu beginnen? Schwer zu sagen. Ich kann Ihnen Folgendes sagen. Ich glaube nicht, dass sie im Lagezentrum des Weißen Hauses saßen und sagten: Wir müssen einen Krieg anfangen, um diese Epstein-Akten zu vertuschen. Ich glaube nicht, dass es so war. Aber spielt es irgendwo im Hinterkopf mit, wenn sie ansonsten wohlüberlegte Entscheidungen treffen? Alles, woran Menschen beteiligt sind, hat eine menschliche Seite.
Well, I don't think Netanyahu is particularly religious. So I don't think he's got any sort of... I'm sure he's Israel first. I'm sure for him that's Jewish domination of Israel and all of the land in and next to it. But I don't think he's particularly a religious fanatic. Do you think the Epstein files were a motivation for the US to start the Iran war? It's hard. I can tell you this. I don't think they sat over in the situation room at the White House and said that we're going to have to start a war to cover up these Epstein files. I don't think that's what's happened. Now, is it in the back of somebody's mind when they're making other wise calculated decisions? There's a human element to everything that's got a human involved.
Und es hatte diese Wirkung. Ich sage nicht, dass sie es deshalb getan haben. Vielleicht wurden sie beeinflusst. Ich glaube nicht, dass sie es berechnet haben. Aber es hat dazu geführt, dass die Aufmerksamkeit von den Epstein-Akten abgelenkt wurde. Können Sie Ihre Bemühungen um die Freigabe der Epstein-Akten beschreiben? Waren sie erfolgreich? Die Bemühungen um die Freigabe der Epstein- Akten waren äußerst erfolgreich. Ehrlich gesagt haben sie meine Erwartungen zumindest in einer Hinsicht übertroffen. Die Menge an Informationen, die wir bekommen haben, und die Dinge, die wir erfahren haben, sind mehr, als ich mir hätte vorstellen können. Aber ich hätte nicht gehofft, dass wir an diesem Punkt ohne jede Anklage oder Ermittlung dastehen. Erfolgreich war es also in dem Sinne, dass viele Informationen freigegeben wurden. Wir haben viel erfahren. Aber es war noch nicht erfolgreich in dem Sinne, dass in diesem Land irgendjemand zur Rechenschaft gezogen wurde. In anderen Ländern sehen wir eine gewisse Rechenschaft.
And it has had the effect. I'm not saying they did it for this reason. They may have been influenced. I don't think they calculated it. But it has had the effect of taking attention away from the Epstein files. Can you describe your efforts to release the Epstein files? Has it been successful? The effort to release the Epstein files has been extremely successful. Honestly, it exceeded my expectations in at least one dimension. The volume of information that we've received and the things we've found out about are more than I could have imagined. But I wouldn't have hoped that we'd get to this point and not had any indictments or investigations. So it's been successful in the sense that it's released a lot of information. We've learned a lot of things. But it's not been successful yet in the sense that anybody in this country has been held accountable. We see some accountability in other countries.
Der frühere Ministerpräsident Norwegens, der britische Botschafter in den USA, Prinz Andrew, der französische Kulturminister – all diese Leute haben nicht nur ihre Posten oder Titel verloren. Sie wurden festgenommen, angeklagt oder durchsucht. Dort gibt es also Rechenschaft. Hier gab es keine. Ich glaube, für den nächsten Schritt braucht man einen anderen FBI-Direktor und einen anderen Justizminister. Wird das in dieser Regierung passieren? Ich hoffe es, aber ich bin nicht sicher. Kash Patel hat dem Justizausschuss des Senats bereits gesagt, und er hat mir persönlich als Mitglied des Justizausschusses in einer Anhörung gesagt, in der er unter Eid stand, dass es in diesen Akten überhaupt keine Beweise für irgendwelche Mittäter außer Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell gibt. Also muss er entweder Unwissenheit vorschützen, wenn wir anfangen zu ermitteln und die Leute anzuklagen, die in diesen Akten belastet werden, oder er hat vor dem Kongress einen Meineid geleistet.
I mean, the former prime minister of Norway, the British ambassador to the United States, Prince Andrew, French minister of culture, all of these folks haven't just lost their jobs or titles. They've been arrested or indicted or raided. And so there is accountability over there. There's not been accountability here. I think to get to the next step, you're going to need another FBI director and another attorney general. Will that happen during this administration? I hope so, but I'm not sure that it will. You see, Kash Patel has already told the Judiciary Committee in the Senate, and he's told me personally as a member of the Judiciary Committee in a hearing that he was sworn to tell the truth that there's no evidence whatsoever in these files of any co-conspirators beside Jeffrey Epstein and Ghislaine Maxwell. And so he's either got to claim ignorance when we start investigating and indicting the people who are implicated in these files, or he's committed perjury to Congress.
Ich glaube also nicht, dass man ihn dazu bringt, eines von beidem zu sagen. Man wird wohl einen anderen FBI-Direktor brauchen für den nächsten Schritt und wohl auch einen anderen Justizminister, denn ja, Pam Bondi ist weg, aber es war ohnehin immer Todd Blanche, der die Herausgabe der Epstein-Akten geleitet hat. Dort bekommt man also keine Antwort, aber hier ist die gute Nachricht. Die Art, wie die Offenlegung der Epstein- Akten erreicht wurde, ist beispiellos. Sie wurde per Gesetz erreicht. Alles andere, was aufgedeckt wurde, ob Bill Clintons Fehltritte oder die Iran-Contra-Affäre oder Watergate, wurde nicht per Gesetz erreicht. Es geschah per Vorladung oder durch eine Untersuchung des jeweiligen Kongresses. Und wissen Sie was? Wenn dieser Kongress endet, enden die Epstein-Akten nicht. Wenn dieser Kontrollausschuss einen anderen Vorsitzenden hat, spielt das keine Rolle.
So I don't think you're going to get him to say either of those two outcomes. You'll probably need another FBI director to get to the next step and probably another attorney general because, yes, Pam Bondi is gone, but it was always Todd Blanche who was running the document production of the Epstein files anyway. So you're not going to get an answer there, but here's the good news. The way that the disclosure under the Epstein files was accomplished is unprecedented. It was done through law. Everything else that's been discovered, whether it's Bill Clinton's peccadillos or whether it's Iran Contra or whether it's Watergate, it wasn't done with a law. It was done with a subpoena or an investigation of a current Congress. Guess what? When this Congress expires, the Epstein files does not expire. When this oversight committee has another chairman, it doesn't matter.
Die Epstein-Akten existieren weiter. Der Epstein Files Transparency Act existiert weiter. Warum? Weil er beide Kammern passiert hat, dem Präsidenten vorgelegt und unterzeichnet wurde. Der Epstein Files Transparency Act verpflichtet also auch Justizminister in Jahren, in einem Jahrzehnt. Ich kann Ihnen nicht sagen, wer in zehn Jahren Justizminister sein wird, aber ich kann Ihnen Folgendes sagen: Sofern der Epstein Files Transparency Act nicht aufgehoben wird, könnte dieser Justizminister strafrechtlich haften, wenn er nichts aus diesem Ministerium freigibt, was ihm unterkommt und irgendetwas mit Epstein zu tun hat. Ich glaube also, dass man am Ende alles bekommen wird. Ja, das hoffe ich. Und haben Sie wegen Ihrer Arbeit an den Epstein-Akten Drohungen erhalten? Ich habe keine Drohungen erhalten, es sei denn, man zählt 15 Millionen Dollar, die in den letzten Monaten gegen mich ausgegeben wurden, um mich aus dem Kongress zu drängen.
The Epstein files still exist. The Epstein Files Transparency Act still exists. Why is that? Because it passed both chambers and was presented to the president and signed into law. So the Epstein Files Transparency Act is incumbent on attorney general years from now, a decade from now. I can't tell you who's going to be the attorney general 10 years from now, but I can tell you this. Unless the Epstein files Transparency Act is repealed, that attorney general could be criminally liable for not releasing anything in that department that he or she comes across that has anything to do with Epstein. So I do think you'll eventually get the full production. Yeah, I hope so. And have you received any threats over your work on the Epstein files? I haven't received any threats unless you count $15 million spent against me in the last few months to get me out of Congress.
Politisch – bisher ist nur meine politische Existenz bedroht worden, weil ich diese Akten aufgedeckt habe. Okay. Und wie würden Sie den Kampf beschreiben, den Sie jetzt um Ihren Sitz führen? Wie angespannt ist er? Ich stecke gerade in der teuersten Kongress- Vorwahl der Vereinigten Staaten, von allen 435 Sitzen. Und kein Amtsinhaber wird so herausgefordert wie ich jetzt. Wenn alles vorbei ist, werden sie wohl 15 Millionen Dollar gegen mich ausgegeben haben. Ich selbst werde auch viel Geld sammeln und ausgeben, um meinen Sitz zu verteidigen. Aber jetzt kommt das Interessante. Der Präsident will einen glauben machen, ich werde in der Vorwahl herausgefordert, weil ich gegen seine wichtigsten Ausgabengesetze gestimmt habe. Aber in Wirklichkeit kommen über 95 % dieser 15 Millionen Dollar, die gegen mich ausgegeben werden, von AIPAC, der Republican Jewish Coalition oder Christians United for Israel, was im Grunde ein Flügel desselben Vogels dieser Organisationen ist, oder von Miriam Adelson, einer israelischen Staatsbürgerin, die die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben hat.
Politically, only my political existence so far has been threatened for exposing these files. Okay. And yeah, how can you describe the battle you're in now for your seat? Or how is it tense? So I'm in the most expensive congressional primary in the United States right now, of the 435 seats. And no incumbent is being challenged like I am being challenged now. I've had, when it's all said and done, I think they will have spent $15 million against me. Now I'll raise and spend a lot of money myself trying to defend my seat. But here's what's interesting. The president would have you think that I'm being primaried because I voted against his signature spending bills. But the reality is over 95% of the money of that $15 million that's being spent against me has come through AIPAC, the Republican Jewish Coalition, or Christians United for Israel, which is basically a wing of the same bird of those organizations, or Miriam Adelson, who's a citizen of Israel who acquired American citizenship.
Paul Singer, der übrigens nicht nur ein großer Israel-Fan ist. Ihm gehört jetzt Citgo, gekauft für einen Spottpreis. Das war das früher verstaatlichte Öl- und Benzinunternehmen von wo? Venezuela. Er hat es für einen Spottpreis gekauft, und er war nicht einmal der Höchstbietende, nur Wochen, ein paar Wochen bevor wir in Venezuela einmarschiert sind. All das Geld also, 95 % davon schätze ich, also praktisch das ganze Geld, das gegen mich ausgegeben wird, ist von der Israel-Lobby motiviert und/oder von dem Teil, für den Paul Singer steht, also von israelischen und venezolanischen Interessen. Wie würden Sie also die Beziehung zwischen den USA und Israel beschreiben? Ich glaube, Israel benutzt uns. Ich halte das für eine sehr ungleiche Beziehung. Mir ist aufgefallen, dass Israel hier in Washington sehr viele Lobbyisten hat.
Paul Singer, who incidentally is not just a big fan of Israel. He owns Citgo now, bought it for pennies on the dollar. That was the formerly nationalized oil company, gasoline company of where? Venezuela. He bought it for pennies on the dollar and he wasn't even the highest bidder just weeks, a few couple weeks before we invaded Venezuela. So all of the money, 95% of it I estimate, which is practically all of the money being spent against me, is motivated by the Israeli lobby and or the portion that Paul Singer represents, which is Israeli and Venezuelan interests. So how would you characterize the U.S.-Israel relationship? I think Israel is using us. I think it's a very asymmetric relationship. I noticed that Israel has a lot of lobbyists here in Washington, D.C.
Wenn sie unser bester Verbündeter sind, warum brauchen sie so viele Lobbyisten? Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Großbritannien getroffen. Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Kanada getroffen. Ich habe hier noch nie einen Lobbyisten aus Australien getroffen. Warum sollte einer Ihrer engsten und stärksten Verbündeten jedes Kongressmitglied bearbeiten und sich in unsere Wahlen zum Repräsentantenhaus und Senat einmischen, wenn die Beziehung zu ihm gegenseitig wäre und beiden nützen würde? Ich glaube, wir haben von unserem Engagement im Nahen Osten mehr Schaden als Nutzen, und diese Politik wird mehr von Israel bestimmt als von irgendeinem anderen Land. Unsere Beziehung zu Israel ist so etwas wie eine NATO mit nur zwei Ländern, und eines der Länder hat weniger als 10 Millionen Einwohner und das andere über 350 Millionen.
If they're our best ally, why do they need so many lobbyists? I've never met a lobbyist here from Great Britain. I've never met a lobbyist here from Canada. I've never met a lobbyist here from Australia. Why would one of your closest and strongest allies need to lobby every member of Congress and get involved in our congressional and Senate races if the relationship with them was bilateral and good for both? I think we get more harm than good from our involvement in the Middle East and that policy is driven more by Israel than any other country. Our relationship with Israel is kind of like a NATO with only two countries and one of the countries has less than 10 million people and the other country has over 350 million people.
Sie sind nicht zu unserer Verteidigung verpflichtet, aber wir zu ihrer. Das ist die schlimmste Form der NATO. Die schlimmste Form von Vertrag überhaupt. Die ganze Zeit, die ich im Kongress bin, haben wir ihnen als Grundbetrag 3,8 Milliarden Dollar pro Jahr gegeben. Als AIPAC mich früher deswegen bearbeitet hat, sagten sie: Keine Sorge, wir geben das alles bei Lockheed Martin und Raytheon aus und in Ihrem militärisch-industriellen Komplex, Sie bekommen das ganze Geld also zurück. Das Problem ist: Vielleicht bekommen einige Aktionäre dieser Firmen viel davon zurück, aber das amerikanische Volk bekommt es nicht zurück. Es sind Steuergelder, die nach Israel gehen. Sie laufen vielleicht unterwegs über eine Rüstungsfirma hier in den Vereinigten Staaten, und am Ende wird es in die Luft gejagt. Ich glaube, Israel kann sich auch ohne amerikanische Unterstützung verteidigen, aber es ist viel teurer und gefährlicher, selbst der Angreifer zu sein und Kriege zu beginnen.
They're not obligated to our defense, but we're obligated to their defense. It's like the worst form of NATO. It's the worst form of any kind of treaty. We have been giving them for the entire time I've been in Congress a baseline of $3.8 billion a year. When AIPAC used to lobby me about this, they would say, well, don't be concerned. We're spending it all on Lockheed Martin and Raytheon and your military-industrial complex, so you're getting all the money back. The problem is maybe some stockholders in those companies are getting a lot of it back, but the American people aren't getting it back. It's the tax dollars that are going to Israel. They may go through a military-industrial complex company here in the United States on the way and then it eventually ends up getting blown up. I think Israel is capable of defending itself without American backing, but it's a lot more expensive and dangerous to become the protagonist and to start wars.
Ich glaube, jedem Beobachter ist klar, dass sie ihre aggressive Haltung gegenüber einem Nachbarn oder Beinahe- Nachbarn wie dem Iran ohne die Rückendeckung der Vereinigten Staaten nicht hätten. Okay, prima. Danke. Während der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland und der Israel-Konflikt weiter schwelen: Wächst für die USA das Risiko, in einen Konflikt mit Russland und China zu geraten? Jeder Konflikt, in dem wir stecken, birgt das Risiko einer Eskalation. Ob in der Ukraine – da sind wir dabei, Stellvertreterkrieg, wir sind dort mitkriegführende Partei. Dasselbe gilt für den Krieg im Iran – Sie haben gesehen, fast sofort, innerhalb von Minuten, griff der Krieg auf drei, vier oder fünf andere Länder in der Nähe des Iran über, in denen wir Stützpunkte haben.
It's clear, I think, to any observer that they couldn't have their aggressive posture toward a neighbor or near neighbor like Iran without the backing of the United States. Okay, great. Thank you. As the Ukraine-Russia conflict and the Israel conflict continue to fester, is the U.S. increasingly at risk of getting into a conflict with Russia and China? Every conflict we are in carries the risk of escalation. Whether it's in Ukraine, we're there, war by proxy, we're an co-belligerent partner in that. The same goes with the war in Iran, which you noticed initially almost immediately within minutes. The war engulfed three or four or five other countries there near Iran that had our bases there.
Er eskalierte sehr schnell. Er wäre vielleicht noch weiter eskaliert, wenn wir nicht in diese Flaute gekommen wären. Ich nenne es keinen vollständigen Waffenstillstand, aber wenn wir nicht an diesem Punkt wären und den Iran immer noch bombardierten, würden sie, glaube ich, immer noch zurückschlagen und unsere Einrichtungen in der Region treffen und vielleicht sogar die unserer Verbündeten. Korrigieren Sie mich, aber Sie waren der erste Kongressabgeordnete, der sich gegen den Ukrainekrieg stellte, oder? Ich war gegen den Ukrainekrieg, bevor er begann. Sie können es nachprüfen. 2014 gab es Resolutionen des Kongresses, die Russland verurteilten, Positionen zur Ukraine bezogen, Sanktionen gegen Russland wegen seines Verhaltens gegenüber der Ukraine. All das passierte, und ich habe dagegen gestimmt, weil ich argumentierte, dass es zum Krieg führen würde. Mit dem Säbel zu rasseln würde sie nur ermutigen, es uns gleichzutun.
It escalated very quickly. It may have escalated more if we hadn't got into this lull. I'm not going to call it a complete ceasefire, but if we weren't at this point and if we were still pounding Iran, I think they would still be striking out and hitting our assets in the region and possibly even our allies, like even the allies' assets. Correct me if I'm wrong, but you were the first congressman to oppose the Ukraine War, weren't you? I opposed the Ukraine War before it started. You can go back and look. In 2014, there were resolutions from Congress condemning Russia, taking positions into Ukraine, sanctions against Russia for their behavior toward Ukraine. All of these things were happening and I was voting against it because I argued that it would lead to war. To rattle the sabers would only encourage them to reciprocate.
Sie müssen ihren Nationalstolz wahren. Nachrichten sind global. Man kann sie nicht ignorieren. Ihre Führer müssen beliebt bleiben, um an der Macht zu bleiben. Sie können das nicht einfach hinnehmen. Seit ich beobachte, wie sich der Kongress zur Ukraine äußert, bin ich gegen die Eskalation, die am Ende tatsächlich zum Krieg geführt hat. Wie groß ist das Risiko, dass das zu einem echten Weltkrieg eskaliert, der China und Russland hineinzieht? Wenn das Risiko in jedem Jahr eines Konflikts zwischen der Ukraine und Russland, dass er zu einem thermonuklearen Krieg auch in anderen Ländern eskaliert, 5 % beträgt, sagen wir 1 zu 20, dann ist das ein dummes Risiko, jedes Jahr eine Chance von 1 zu 20. Und wenn sich der Krieg dann 20 Jahre hinzieht, ist das eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit. Das ist so ähnlich wie bei Hochwasser. Wie wahrscheinlich ist ein Hochwasser in diesem Jahr?
They have to keep their national pride. News is global. You can't ignore it. Their leaders, to stay popular, and be in power. You can't just take that sitting down. Since I've been observing Congress opining on Ukraine, I've been against the escalation, which eventually did lead to war. What's the risk this will escalate into a full-blown world war, drawing in China and Russia? If the risk in any given year during a conflict between Ukraine and Russia of having it escalate to thermonuclear war in other countries as well as those countries is 5%, let's say 1 in 20, that's a stupid risk to take, a 1 in 20 chance every year. And then if the war drags on for 20 years, it's a pretty good odd. It's sort of like floods. What's the probability we're going to have a flood this year?
Nun, 1 zu 500 klingt nach ziemlich guten Chancen. Man hat kein Hochwasser – außer in dem Jahr, in dem man das Hochwasser hat, und dann ist man ausgelöscht. Folgendes habe ich beobachtet, seit ich im Kongress bin. Jedes Mal, wenn die Exekutive in Kriegsfragen mit etwas durchkommt, ohne dass die Legislative sie zur Rede stellt, sammelt sie im Grunde diese Macht an und gibt sie nie wieder her. Wenn Sie also an den Krieg in Afghanistan und die beiden Irakkriege zurückdenken: Der Kongress trat zusammen – wir hatten keine förmlichen Kriegserklärungen, aber der Kongress trat zusammen, stimmte ab und genehmigte diese militärischen Einsätze. Inzwischen sind wir so weit abgedriftet, dass der Präsident einen ausgewachsenen Krieg mit einem souveränen Land von 90 Millionen Menschen beginnen kann und der Kongress nicht einmal mit der Wimper zuckt. Ich habe eine Resolution zur Kriegsbefugnis entworfen und eingebracht, über die wir hier im Kongress abgestimmt haben.
Well, 1 in 500 sounds like pretty good odds. You're not going to have a flood unless it's that year you have the flood and then you're obliterated. Here's what I've observed since I've been in Congress. The executive branch, every time it gets away with something without being called out by the legislative branch in matters of war, it basically accumulates that power and never lets it go. So if you think back to the war in Afghanistan and both of the Iraq wars, Congress met, now we didn't have full-blown declarations of war, but Congress did meet and vote and authorized those military activities. We've drifted to the point now where the president can start a full-blown war with a sovereign country of 90 million people and Congress doesn't even blink an eye. I've drafted and introduced a war powers resolution that we voted on here in Congress.
Und obwohl viele Republikaner dafür gestimmt hatten, keinen weiteren Krieg zu beginnen oder die Kriegsbefugnisse des Kongresses gegenüber der Exekutive zu achten, hatte ich nur einen republikanischen Kollegen, der mit mir für diese Resolution stimmte. Der Kongress will für nichts Verantwortung übernehmen. Und wenn wir eine klare Ja-oder-Nein- Abstimmung darüber hätten, ob der Iran angegriffen oder ein dauerhafter Krieg mit dem Iran geführt wird, dann wäre der Kongress verantwortlich. Daraus folgt aber nicht, dass der Kongress saubere Hände hat, denn selbst wenn wir uns der Verantwortung entzogen haben, indem wir keine offene Abstimmung darüber hatten, finanzieren wir diese Kriege trotzdem. Und es stimmt, dass der Krieg weitergeht, weil der Kongress es so will. Es ist allerdings etwas schwerer, einen begonnenen Krieg zu stoppen, indem man die Mittel verweigert, denn dann wird einem vorgeworfen, einen Einsatz nicht zu unterstützen und unpatriotisch zu sein. Wir sollten also wirklich Abstimmungen haben, die von den Haushaltsabstimmungen getrennt sind, bei denen wir über die Ziele debattieren und nicht nur über die Kosten.
And even though many Republicans voted on not starting another war or respecting the war powers of Congress over the executive branch, I only had one Republican colleague who voted with me on that resolution. Congress doesn't want to take accountability for anything. And if we had an up-or-down vote on whether to attack Iran or whether to be involved in a sustained war with Iran, then Congress would be accountable. But it's not true from that that Congress has clean hands because even if we've avoided accountability by having a transparent vote on the matter at hand, we're still funding these wars. And it is true that the war is going on because Congress wants it to. Now, it's a little bit harder to stop a war once it starts by withholding funding because then you get blamed for not supporting an effort and being unpatriotic. So we really should have the votes that are separate from the spending votes where we debate the objectives and not just the cost.
Riskieren die USA, mit so vielen Konflikten den Keim ihres eigenen Untergangs zu legen? Ich glaube, Amerika geht mit immer neuen Kriegen zwei Risiken ein. Das erste Risiko ist der finanzielle Zusammenbruch. Wissen Sie, ich trage hier eine Schulden- Anstecknadel am Revers, um meine Kollegen daran zu erinnern, wie schlecht es um den Haushalt steht. Und der Krieg im Iran – sie haben schon zugegeben, dass er 25 Milliarden Dollar gekostet hat. In Wirklichkeit ist es wahrscheinlich das Dreifache. Vielleicht 75 Milliarden Dollar. Wenn man die zerstörten Stützpunkte und die Ausrüstung mitzählt, nicht die laufenden Einsätze. Und wenn wir auch die Raketen mitzählen, die wir auffüllen werden. Wir wissen, dass wir die für Israel am Ende alle kostenlos auffüllen werden. Die Kriege, ständige Kriege, endlose Kriege, sind also wirtschaftlich nicht tragbar.
Does the U.S. risk sowing the seeds of its own downfall engaging in this many conflicts? I think America runs two risks by engaging in more wars. The first risk we run is financial collapse. You know, I wear a debt badge on my lapel here to remind my colleagues about how poorly we're doing with the budget. And the war, the war in Iran, they've already admitted it's cost $25 billion. Now, the reality is it's probably three times that. Maybe $75 billion has been the cost. If you count the bases and the equipment that's been destroyed, not the ongoing operations of it. And we also account for the missiles that we're going to replenish. We know we're eventually going to replenish all those for Israel at no cost. So the wars, constant wars, forever wars are unsustainable economically.
Auch wenn man hier immer noch Leute findet, die argumentieren, Krieg sei gut für die Wirtschaft, weil wir mehr Ausrüstung bauen müssen. Es gibt noch eine andere Gefahr, und zwar, dass wir immer mehr von der Welt gegen uns aufbringen. Wir verlieren die moralische Autorität, im Grunde die Supermacht der Welt zu sein. Um diese Autorität moralisch zu besitzen, muss man wohlwollend sein, man muss fair sein, man muss moralisch sein. Und einige Dinge, die wir getan oder angedroht haben, scheinen diese Grenze zu überschreiten. Wissen Sie, wenn man zivile Infrastruktur bombardiert oder damit droht. Oder wenn man Israel die militärische Ausrüstung liefert, um Gaza völlig dem Erdboden gleichzumachen. Und wenn man sieht, wie unsere Politiker dort Sprüche auf die Bomben schreiben, als wäre das niedlich oder ein Comic.
Even though you'll still find people who make arguments here, that war is good for the economy because we got to build more equipment. There's another hazard that we run and that is we're pissing off more and more of the world. We're losing the moral authority to basically be the superpower of the globe. In order to morally hold that authority, you have to be benevolent, you have to be fair, you have to be moral. And some of the things that we've done or threatened to do seem to cross that line. You know, when you go in and you bomb civilian infrastructure or threaten to do it. Or when you provide the military equipment to Israel to just completely flatten Gaza. And you see our leaders over there writing epitaphs on the bombs as if it's cute or cartoony.
Ich glaube, dann verliert man seine moralische Autorität. Und darüber urteilt – man könnte sagen, irgendein Weltgericht oder die Vereinten Nationen oder was auch immer. Nein, ehrlich gesagt ist es das Gewissen des Rests der Welt, der das beobachtet. Und ich finde, wir tun gut daran, unsere Außenpolitik danach auszurichten. Sie sollte meiner Meinung nach sein, was ich in der Sonntagsschule gelernt habe: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Und das tun wir im Moment nicht.
I think you lose your moral authority. And the judge of that, you could say, well, there's going to be some World Court or some United Nations or whatever. No, honestly, it's the conscience of the rest of the world that's observing that. And I think we do well to follow our foreign policy. I say should be what I learned in Sunday school, which is do unto others as you would have them do unto you. And we're not doing that right now.
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