Indizierung: Politische Zensur über Bande – CIBIS #002
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Das Indizierungsverfahren gegen Stefan Magnets Buch „Transhumanismus – Krieg gegen die Menschheit“ wirkt wie eine neue Form der Zensur. Ausgrenzung, Cancel Culture, Löschungen, Shadowbanning, Demonetarisierung, Kontokündigungen: Wir kennen schon viele Spielarten. Oft dienen Privatunternehmen wie YouTube oder Banken als Werkzeug für das, was laut Grundgesetz gar nicht geht. Denn dort steht: Eine Zensur findet nicht statt. Die Bundesregierung verhält sich dabei wie ein Mafiaboss. Sie nimmt Einfluss und verschleiert ihn.
Jetzt kommt eine neue Pirouette der Scheindemokratie hinzu. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat im April 2025 bei der Prüfstelle für jugendgefährdende Medien angeregt, Magnets Buch auf den Index zu setzen. Anderthalb Jahre später bekommt der Autor Post aus Bonn und hat eine Woche Zeit, sich zu rechtfertigen. Erstmals soll damit ein coronakritisches Buch auf die Liste, auf der sonst Gewaltverherrlichung und Pornografie landen. Jugendschutz wird zum Allzweckargument, so wie bei den Altersnachweisen für soziale Medien, dem ersten Schritt zur Ausweispflicht im Internet.
Die Anregung des Verfassungsschutzes wirkt zum Lachen. Dort sind rund 50 Zitate aus 450 Seiten extrahiert, sortiert in den Kategorien Antisemitismus, Rassismus und völkisches Denken sowie Verschwörungserzählungen. Warum diese Stellen jugendgefährdend sein sollen, wird nicht einmal begründet. Wer „Hochfinanz“ oder „Globalisten“ schreibt, Harari zitiert oder auf den Einfluss von Soros und Warburg hinweist, gilt als Antisemit. Kritik an der US-Militärmacht und ihrer Soft Power im Nachkriegsdeutschland ist plötzlich verdächtig. Selbst das Bekenntnis, ein gutes Leben in eigenen Nachkommen weiterzugeben, soll Jugendliche gefährden. Und das in einer Zeit, in der Kindern ganz anderes zugemutet wird.
Manche Passagen über die germanische Sippe oder über Völker als Solidargemeinschaften mögen befremden. Ein Wir und die Anderen gehört zu unserer Natur, und das schließt Neugier auf das Fremde nicht aus. Rassistisch ist daran nichts. Stören tut offenbar das Wort „Volk“ selbst. Auch die harte These, Globalisten wollten den Menschen verändern und abschaffen, ist kaum härter als die Wirklichkeit nach Zwangsinjektionen und nun einbrechenden Geburtenraten. In der Zusammenfassung heißt es, Magnet greife auf offen antisemitische Inhalte zurück. Das hat CIBIS nicht gefunden.
Die Antworten von Verfassungsschutz und Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz auf die Presseanfragen werfen neue Fragen auf… Es erhärtet sich der Verdacht, dass das mit Jugendschutz nichts zu tun hat. Aber worum geht es dann genau? Robert Cibis formuliert Hypothesen…
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