Corona-Impfung: Nebenwirkungen und Langzeitfolgen
Dr. Peter F. Mayer im Gespräch mit Florian Schilling
Was bedeuten die Veröffentlichungen der BKK Betriebskrankenkassen für uns? In wieweit widersprechen sie den Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts(PEI)? Wie gehen wir am besten mit den möglichen Folgen einer Corona-Impfung um?
In diesem Interview spricht Dr. Peter F. Mayer mit dem Therapeuten und Wissenschaftler Florian Schilling. Schilling war über zehn Jahre lang als Therapeut mit den Schwerpunkten Onkologie und Neuroinflammation tätig, jetzt arbeitet als Wissenschaftlicher Leiter einer Klinik für Diagnose und Mitochondrienmedizin in München.
Dieses Gespräch ist eine Produktion des RTV Regionalfernsehens in Österreich.
Ich begrüße Sie zu unserem heutigen RTV-Talk-Spezial. Wir haben als Thema diesmal die Impfung und zwar diese Corona-Schutzimpfungen und wollen behandeln Wirkung, Nebenwirkungen, die Langzeitfolgen und mögliche Behandlungen von den Langzeitfolgen. Mein Name ist Dr. Peter F. Mayer. Ich mache den Blog tkp.at über Wissenschaftsfragen und Politik. In letzter Zeit relativ viel über Covid-19, Corona und aktuelle Themen jetzt im Zusammenhang mit Donbass, Ukraine, Russland. Unser heutiger Gast ist Florian Schilling. Er hat ein Studium an der LMU München absolviert. Elf Jahre eine eigene Praxis mit dem Schwerpunkt Onkologie und Neuroinflammation und ist jetzt wissenschaftlicher Leiter bei einer Firma für Diagnose- und Mitochondrienmedizin in München.
Vielen Dank fürs Kommen. Wir wollen sprechen eben über unmittelbare Impfnebenwirkungen, die Ergebnisse im Überblick, die Ursachen der Nebenwirkungen, die Langzeitfolgen und dann zum Schluss eben über mögliche Behandlungen des Post-Vakzinsyndroms. Ich möchte auch noch dazu sagen, dass unsere letzten beiden Artikel einmal über Vaccine-Aids, das Video von dir, sowie der über die Betriebskrankenkasse, heuer die beiden meistgelesenen Artikel bei uns waren tatsächlich. Das ist erfreulich. Fangen wir an mit den Auswertungen der Impfnebenwirkungen Betriebskrankenkasse. Kannst du mal vielleicht sagen, was da rausgekommen ist? Ja, der Ansatz war verblüffend einfach. Man kann sagen, follow the money. Also mir war relativ früh klar, dass die Ärzte nicht adäquat melden werden, aus unterschiedlichen Gründen, weil es nicht vergütet wird, weil es ein ziemlich bürokratischer, zeitaufwendiger Prozess ist.
Aber was sie unter Garantie machen werden, ist abrechnen. Also man erwischt sich sozusagen, wie man den Gangster Al Capone erwischt hat. Zuerst die Verbrechen wurden nicht aufgeklärt, aber die Steuerfahndung hat ihn erwischt. Genau, also das ist hier das Prinzip dahinter. Das heißt, der Ansatz war in den Abrechnungsdaten nach Codes, nach Codierungen zu suchen, die auf Impfnebenwirkungen und Impfkomplikationen hinweisen. Das ist ja schon im Bereich stationäre Behandlung gemacht worden. Und das ist jetzt eben hier auch von Seiten der BKK so durchexerziert worden. BKK ist die Betriebskrankenkasse. Genau, also BKK, es gibt nicht die BKK, es gibt verschiedene Betriebskrankenkassen, die in Dachverbänden organisiert sind, nach Bundesland und bundesweit.
Und hier konkret aktiv geworden ist die BKK Provita aus Bayern. Die haben hier entsprechend ihre Datenbank durchforstet. Nicht nur in der eigenen, sondern auch in den Daten vom Dachverband. Das sind insgesamt wie viele Versicherte? Das sind knapp elf Millionen Versicherte, von denen wir hier sprechen. Also das ist schon eine signifikante Kohorte, kann man sagen. Also das ist durchaus repräsentativ, was hier passiert. Und das Resultat war eine etwa Verzwanzigfachung der abgerechneten Impfnebenwirkungen. Und das hat der Herr Schöfbeck, der ehemalige Vorstand der BKK Provita, zu Recht als ein ernstzunehmendes Warnsignal bezeichnet. Es ist natürlich richtig, dass jetzt aus den Abrechnungsdaten nicht hervorgeht, wie schwer diese Nebenwirkungen waren, wie anhaltend und so weiter.
Aber allein die Tatsache, dass es zu einer Verzwanzigfachung kommt, das ist etwas, das muss man ernst nehmen. Und jetzt müsste man eigentlich im Detail analysieren, um was ging es da. Welche Komplikationen sind das konkret? Wie haben sich die im Verlauf entwickelt? Diese Analyse müsste jetzt eigentlich kommen. Verzwanzigfachung heißt, wenn man das jetzt in absoluten Zahlen für ganz Deutschland ausdrückt? Also die BKK kam jetzt hier auf gut 212.000 abgerechnete Impfnebenwirkungen in ihrer versicherten Kohorte. Und das innerhalb der ersten zwei Quartale 2021. Wenn wir das jetzt von der Bevölkerung hochrechnen und vom Zeitraum hochrechnen, dann würde das für die gesamte Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2021 ergeben, dass wir es mit etwa drei Millionen Menschen zu tun haben, die hier unter Impfnebenwirkungen und Impfkomplikationen gelitten haben.
Und das ist natürlich schon, das ist eine gewaltige Zahl. Und die liegt deutlich über dem, was beim Paul-Ehrlich-Institut an Impfnebenwirkungen und Impfkomplikationen registriert worden ist. Und habt ihr auch ausgerechnet Todesfälle in unmittelbarem Zusammenhang mit der Impfung? Es ist ja bekannt, dass es in Deutschland eine Übersterblichkeit von etwa 35.000 Menschen gegeben hat im Jahr 2021. Ja, das ist jetzt natürlich ein etwas schwieriger Ansatz. Was man machen kann, ist aus den Abrechnungsdaten und dem Vergleich mit den Meldedaten beim Paul-Ehrlich-Institut diese Dunkelziffer auszurechnen. Dass man sagt, in welcher Größenordnung wird denn hier das Problem untererfasst. Wenn man das macht, dann kommt man in der Tat bei den Todesfällen auf eine Gesamtzahl, die sich im Bereich 30.000 plus minus bewegt.
Was ein Vielfaches dessen ist, was im Moment beim Paul-Ehrlich-Institut als Verdacht... 2.255, ne? Ja, genau. Und davon werden vom Paul-Ehrlich-Institut knapp 80 als tatsächlich auf die Impfung zurückgeführt, anerkannt. Und das wäre jetzt das 15-fache, würde sich aber recht gut in dieses Bild der Übersterblichkeit einfügen, die sich in etwa... Es gibt von offizieller Seite aus keine stichhaltige Begründung. Und da würde diese Dunkelziffer, die sich ergibt, ziemlich genau reinpassen. Also ich habe selbst Länder wie Schottland, Dänemark, England, Kanada die Daten ausgewertet. Die haben eine relativ genaue Datenerfassung nach Berichten, eine Ungeimpfte geimpft mit einer Dosis, wenn auch erst nach 21 Tagen doppelt geimpft und dreifach geimpft.
Und da ergibt sich, wenn man also halbwegs saubere Zahlen hat, dass Geimpfte wesentlich anfälliger für Infektionen, schwere Erkrankungen und Tod sind als Ungeimpfte. Und das zeigt, dass das Immunsystem durch die Impfung erheblich geschwächt wird, offensichtlich. Dazu haben wir Berichte über Neuerkrankungen wie Krebs, Herpes, Gürtelrose, Autoimmunerkrankungen, deren Abwehr von klarklosen Funktionen eben abhängen würde.
Langzeitschäden im Immunsystem geimpft werden also offensichtlich immer deutlicher. Was gibt es da für Gründe dafür aus deiner Erfahrung? Du arbeitest ja relativ viel mit Ärzten und berätst diese sozusagen in einer Supervisionsrolle. Also ich bin hier als Vizepräsident der DG Name in die Dinge praktisch eingebunden. Das ist ein Therapeuten-Netzwerk, das versucht unsere Mitglieder, das sind Ärzte und Heilpraktiker hier mit Wissen und Know-how zu unterstützen. Und da ist jetzt natürlich die Pandemie und diese Impfkampagne eine große Herausforderung. Insofern sehe ich auf diesem Weg durchaus signifikant Patientendaten und Laborauswertungen. Und was hier die immunologischen Wirkungen angeht, denke ich, muss man unterscheiden zwischen den kurzfristigen Effekten, die nach der Impfung auftreten, diesem größtenteils entzündlicher Natur.
Also hier kommt es zu einem Überschießen der Immuntätigkeit. In der langfristigen Perspektive kehrt sich das dann bei vielen um. In der langfristigen Perspektive kommt es eher zu einer Immunsuppression, also zu einer Abnahme der Immunfunktion. Bleiben wir zunächst noch bei den unmittelbaren Nebenwirkungen. Was verursacht diese Entzündungsreaktion? Also ein ganz wichtiger Punkt sind hier die Nanopartikel. Diese kationischen Lipide, die hier verwendet werden, die sind extrem entzündungsfördernd, die sind extrem oxidativ. Das heißt, die Produktion von Radikalen und von Entzündungsbotenstoffen, die geht im Körper brutal schnell hoch. Wir reden hier von Stunden. Das ist auch seit langem bekannt. Also das ist kein neuartiger Effekt.
Das ist im Vorfeld auch nochmal ausgiebig publiziert worden. Also im Jahr 2020 haben nochmal viele Forscher darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Nanopartikeln erhebliche Risiken birgt, was Entzündungsreaktionen und Radikalenbildung angeht. Und es ist in der Entwicklung nicht wirklich Rücksicht darauf genommen worden. Wenn man sich die Messdaten anschaut, ist es ganz klar, was hier passiert. Und diese akute Entzündungsreaktion, die kann auch direkt zu akuten Komplikationen dann führen. Also diese akute Toxizität der Impfung. Wir haben ja da die meisten Todesfälle, die mit der Impfung assoziiert werden, in einem Zeitraum von 72 Stunden nach Impfung. Da passiert das meiste. Das ist zu einem guten Teil auf diesen entzündlichen Effekt der Nanopartikel zurückzuführen.
Und dicht danach kommt dann der toxische Effekt des Spike-Proteins. Also sobald das dann von den Zellen gebildet wird, führt das zu massiven Autoreaktionen. Das Immunsystem greift dann die Zellen an, die diesen Impfstoff aufgenommen haben und die werden dann eliminiert. Und das, je nachdem welcher Zelltyp in welchem Gewebe, in welchem Organ das ist, kann zu durchaus lebensgefährlichen Komplikationen führen. Wenn das jetzt der Herzmuskel ist und das Immunsystem hier dann das Herz entsprechend attackiert, das kann zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Oder wenn es im Kopf passiert, Thrombosen. Ja, also das ist dann der nächste Effekt, der stattfindet. Diese Nanopartikel mit dem Impfstoff verteilen sich sehr schnell im gesamten Organismus. Da möchte ich vielleicht dazu sagen, ich habe von einem Leser, der eine Informationsfreiheitsanfrage bei der EMA gemacht hat, Zugriff bekommen auf zwei Untersuchungen von Pfizer aus dem Jahr 2020.
Das ist, glaube ich, datiert September, also in dem Zeitraum September bis November 2020, die bei der EMA dann eingereicht wurden. Und da sieht man, erstens einmal hat Uğur Şahin und Albert Bourla bei einer Pressekonferenz Anfang September 2020 in Wien auch erklärt, dass sie die Lipiden-Nanopartikel so designt haben, dass sich die rasch im Körper verbreiten. Also das ist Absicht. Also die verbleiben keineswegs da drinnen. Das haben die selber gesagt. Ist nur nachzulesen in der Wiener Zeitung und in allen österreichischen Medien. Ich glaube vom 2. September 2020. Und das Zweite ist in dieser Studie von Pfizer selbst sieht man, dass die Verbreitung binnen drei Stunden im ganzen Körper stattfindet, dass dann ein langsamer Abfall einsetzt, aber langsam von diesen ALC-Nanopartikeln.
Und nach drei Wochen verflacht die Kurve praktisch. Also das bleibt dann wirklich noch lange im Körper. Und da kommen wir dann bei den Langfristwirkungen. Aber wir sind jetzt noch einmal gern bei den kurzfristigen. Was bewirken die dann? Entzündung. Und das passiert in einzelnen Körperteilen, wenn es dort riskant ist, Leber, Herz, Gehirn. Also man muss sich klar machen, nachdem der Wirkstoff injiziert worden ist, wird ein guter Teil über die Lymphe und die venöse Strombahn im Blutkreislauf landen und sich insgesamt verteilen. Und das heißt, primär betroffen als nächste Gewebe sind die Endothelien, also die Innenauskleidung der Blutgefäße und der Herzmuskel. Die nehmen jetzt die Nanopartikel auf, die nehmen die RNA auf, fangen dann an, das Spike-Protein zu produzieren und die bauen dieses Spike-Protein in ihre Zellwand ein. Und das wird relativ schnell vom Immunsystem als nicht normal erkannt.
Die Zellen werden als infiziert, als pathologisch identifiziert und dann entsprechend vernichtet. In den Gefäßen, wenn es jetzt um die Gefäß-Innenauskleidung geht, um das Endothel, eine Entzündungsreaktion, die stattfindet, zu einer Aktivierung des Gerinnungssystems. Und dementsprechend haben wir disseminiert, das heißt, im Körper verteilt, diese akute Gerinnungsthematik. Und das ist dann ein Lotteriespiel, wo diese Gerinnsel hängen bleiben. Was ist, wenn das in Kapillaren im Auge oder im Gehirn passiert? Was passiert dann? Ja, dann haben wir im Anschluss eine Unterversorgung des umgebenden Gewebes. Wenn das jetzt größere Gefäße sind, die hier verschlossen werden, wird das eine akute Symptomatik erzeugen, die auffällt.
Sehstörungen zum Beispiel oder wenn es jetzt im Gehirn passiert, Sprachstörungen und so weiter, motorische Ausfälle. Gesichtslähmung, Gesichtslähmung. Wenn es jetzt natürlich kleinere und kleinste Gefäße betrifft, also die Kapillaren, dann haben wir hier nicht diese fulminante, akute Symptomatik. Wir haben ganz subtile Gewebeschäden, die hier entstehen, die erstmal nicht bemerkt werden. Leider kann dieser Prozess aber anhalten. Also wir werden dann nachher drauf kommen, diese Gerinnselbildung ist jetzt nicht nur ein akuter Infekt direkt nach Injektion des Impfstoffs, sondern das ist ein Prozess, der über Monate anhalten kann. Und dann haben wir durch diese Mikrothromben, durch diese Mikrogerinnsel immer mehr Kapillaren, die hier verstopft werden, immer mehr Areale im Körper, die unterversorgt werden.
Das wird sich irgendwann summieren und dann wird es zu einer entsprechenden Klinik kommen mit Beschwerden. Aber das wird dauern und der Schaden, der dann eingetreten ist, der ist vielfach irreversibel. Also gerade im Nervensystem gilt halt leider, nach wie vor, was weg ist, ist weg. Also das sind jetzt praktisch die Langzeitwirkungen. Und da können wir jetzt wieder zwei Fälle unterscheiden. Es kommt zur Reinfektion, beziehungsweise es kommt zum Auftreten anderer Krankheiten. Vorher möchte ich aber noch eine Frage. Man wird ja bis zu viermal geimpft derzeit. Also unser Parlamentspräsident wurde viermal geimpft und dann hatte eine Infektion. Der israelische Verteidigungsminister Gantz hat auch eine Infektion nach der zweiten Booster, also nach der Auffrischung des Boosters, also nach der vierten Dosis erhalten.
Und was passiert da, wenn immer wieder geimpft wird? Ich kenne das von Allergien. Da gibt man ja auch das, was die Allergie hervorruft, mehrfach, um das Immunsystem tolerant zu machen dagegen. Aber gegen ein Virus ist das nicht so gescheit, oder? Nein, absolut nicht. Und wir kennen dieses Problem, dass das Immunsystem hyposensibilisiert wird, also dass es lernt, auf dieses Virus nicht mehr allzu stark zu reagieren. Dieses Phänomen kennen wir von den Influenza-Impfungen. Die werden ja jährlich empfohlen. Und von diesen Impfungen wissen wir, dass die jährliche Anwendung zu einer zunehmenden Toleranz des Immunsystems gegenüber dem Influenza-Virus führt. Technisch gehen hier die regulatorischen T-Zellen hoch.
Das ist eine Zellgattung, die das Immunsystem überwacht und einbremst, kontrolliert und schaut, dass hier Entzündungsreaktionen nicht überhand nehmen. Und diese regulatorischen T-Zellen werden durch die wiederholte Impfung stimuliert und hemmen dann das Immunsystem. Und durch diese Hemmung steigt dann das Risiko für erneute Infektionen. Das ist ja das, was wir vielfach beobachten können in den Ländern, die hier vernünftig Buch führen. Also wir hatten ja schon Schottland, insgesamt England auch, Dänemark, egal wo man hinschaut, Selbst Australien führt sauber Buch. Also hier muss man festhalten, dass die Infektionsraten bei den Geimpften signifikant höher sind als bei den Ungeimpften. Und der Effekt nimmt mit jeder Wiederholung zu.
Also wir sehen, dass die zweifach Geimpften sich häufiger infizieren als die einfach Geimpften. Jetzt geht es los mit den dreifach Geimpften. Und das belegt einfach, dass diese wiederholte Boosterung, diese wiederholte Impfung hier das Immunsystem nicht wirklich auf das Virus ansetzt und trainiert, sondern hier zu einer Toleranz führt. Das ist der eine Effekt. Dann gibt es ja noch weitere Effekte. Es gibt neutralisierende Antikörper und es gibt bindende Antikörper. Das Unangenehme bei den bindenden Antikörpern ist ja, dass sie das Virus, den Keim, den sie eigentlich vernichten oder ausschalten sollten, unsichtbar machen für das Immunsystem. Ist das so richtig? Und was habt ihr da schon gefunden? Bei Patienten. Also es ist sogar noch ein Stück problematischer, diese nicht neutralisierenden Antikörper.
Die machen das Virus nicht nur unsichtbar für das Immunsystem, sondern sie befördern die Aufnahme des Virus in unsere Abwehrzellen. Allerdings noch in einem intakten Zustand. Das heißt, ich habe durch diese Antikörper einen doppelt problematischen Effekt. Effekt Nummer eins ist, dass die Viruslast deutlich schneller zunimmt. Und Effekt Nummer zwei ist, dass hier primär die Abwehrzellen geschädigt werden, was dann natürlich den weiteren Verlauf der Infektion nicht günstig beeinflusst. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als infektionsverstärkende Antikörper, ADE, also Antibody-Dependent Enhancement. Das ist auch seit Langem bekannt. Also es gibt bestimmte Viren, die dieses Phänomen hervorrufen können. Es sind nicht viele, aber die Coronaviren zählen dazu.
Bei SARS-CoV-1, da war ja das, deshalb hat man ja weder bei SARS-CoV-1 noch bei MERS-Impfstoff zustande gebracht. Ganz genau. Also hier ist die Impfstoffentwicklung an diesem Phänomen gescheitert. Das ist diesmal nicht der Fall gewesen in der Zulassung, aber einfach aus dem Grund, weil man dieses Phänomen nicht vernünftig angeschaut hat. Also man hat das ganze Thema in der Zulassung, in den präklinischen Studien quasi unter den Tisch fallen lassen und dann konnte man natürlich auch nicht daran scheitern. Also hier wurden Tierversuche durchgeführt, aber mit so wenigen Versuchstieren, dass das Phänomen nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Inzwischen haben unabhängige Forschergruppen diese Versuche wiederholt und mit einer vernünftigen Anzahl an Versuchstieren.
Und da hat sich herausgestellt, dass diese infektionsverstärkenden Antikörper bei etwa 6% der geimpften Tiere aufgetreten sind. Und wenn man das jetzt... Also 1 aus 15 sozusagen. Ganz genau. Und bei Menschen, habt ihr das auch gefunden? Ja, also es ist leider im Moment in Deutschland nicht möglich, diese infektionsverstärkenden Antikörper direkt im Labor zu messen. Dafür fehlen die Untersuchungsmöglichkeiten. Was wir messen können, ist, wie hoch der Anteil der neutralisierenden Antikörper ist. Und meine Erfahrung ist, dass bei Menschen, die eine natürliche Infektion durchgemacht haben, die neutralisierenden Antikörper einen sehr hohen Anteil ausmachen. Umgekehrt, bei Geimpften ist der Anteil dieser funktionierenden, dieser schützenden Antikörper extrem gering.
Also der bewegt sich regelmäßig unterhalb 5%. Und dann stellt sich natürlich die Frage, was machen dann bitte die 95% restlichen Antikörper, wenn sie nicht das Virus bekämpfen? Und da steht dann schon der Verdacht im Raum, dass es hier auch um solche ADE-Antikörper gehen könnte. Und sieht man das dann auch klinisch? Man sieht es klinisch in der Regel daran, dass die Geimpften, wenn jetzt hier eine Infektionswelle rollt, sei es jetzt im Betrieb, sei es in der Familie, wie auch immer, dass die Geimpften häufiger stärker betroffen sind als die Ungeimpften. Also die werden häufiger krank. Wir haben das selber bei uns im Betrieb erlebt. Also als die Deltawelle ihre letzte Spitze hatte, waren bei uns im Wesentlichen die Geimpften krank.
Und diese regulatorischen T-Zellen, die das Immunsystem toleranter machen, die werden da eine Rolle spielen. Nein, aber diese infektionsverstärkenden Antikörper eben auch. Wir wissen auch aus pathologischen Befunden, dass Geimpfte teilweise extrem hohe Viruslast haben in allen möglichen Organen und Geweben, während gleichzeitig ein hoher Antikörperspiegel vorhanden ist. Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie kann das sein, wenn dieser Mensch so viele Antikörper hat, dass der ganze Körper voll mit Viren ist. Und das sind diese infektionsverstärkenden Antikörper, denke ich, die einzig sinnvolle Erklärung, die wir da im Moment haben. Aber ich nehme an, das ist ja nicht das einzige Problem im natürlichen Immunsystem. Welche Auswirkungen aufs natürliche Immunsystem gibt es noch?
Da gibt es ja die TH1, also die Helferzellen, TH1, die für die T-Zellenaktivität zuständig sind, die TH2, die für die Antikörperaktivität zuständig sind. Es gibt die Interleukine, es gibt die Interferone, also die ganzen Botenstoffe. Es gibt die natürlichen Killerzellen, ganz wichtig für die Krebsabwehr. Wie wirkt sich das auf diese Elemente des Immunsystems aus? Also da müssen wir jetzt vielleicht erst mal ein Bild entwickeln. Weil Immunologie ist jetzt doch ein etwas spezielleres Fach, mit dem der Durchschnittsverbraucher logischerweise jetzt nicht vertraut ist. Stellen wir uns das Immunsystem mal vor wie eine Armee. Dann haben wir hier natürlich einen Generalstab, der darüber entscheiden muss, wie hier strategisch vorgegangen wird.
Dieser Generalstab im Immunsystem, das sind die TH2, die dirigieren und koordinieren die ganze Immunaktivität. Dann haben wir die kämpfende Truppe, die da wirklich gegen den Gegner dann ins Gefecht zieht. Das sind im Wesentlichen die Killerzellen. Da haben wir die TH2, die natürlichen Killerzellen. Dann haben wir hier, möchte man mal sagen, die Artillerie, die hier aus dem Hintergrund feuert und den Gegner versucht, hier in Schach zu halten. Das sind die Antikörper. Und das ist natürlich ein sehr komplexes Geschehen. Da gibt es ja auch Kommunikation, auch zwischen den einzelnen Teilen, nehme ich mir an. Ganz genau. Das Immunsystem muss ja sicherstellen, dass alle Beteiligten auf dem Laufenden sind, was zu tun ist, wer was wann wie macht.
Und dafür hat das Immunsystem spezifische Botenstoffe. Das sind die sogenannten Zytokine. Mit denen wird hier intern kommuniziert und auch Rücksprache mit dem Gesamtorganismus gehalten. Wenn man jetzt bei Geimpften, speziell bei Menschen, die unter diesem Post-Vakzin-Syndrom leiden, wenn man hier diese einzelnen Elemente anschaut, dann ergibt sich häufig ein recht fatales Bild mit einer massiven Unterfunktion des gesamten Immunsystems. Das beginnt im Generalstab bei den Helferzellen. Man kann die Aktivität dieser Helferzellen im Labor bestimmen, indem man die Zytokine misst. Also wir starten quasi so einen Lauschangriff, was denn im Generalstab momentan besprochen wird. Und da ist Stille. Da wird nicht mehr kommuniziert.
Also es ist keine signifikante Aktivität der Helferzellen mehr nachweisbar. Und wir können uns vorstellen, wie sich hier die Gefechtslage entwickelt, wenn der Generalstab nicht mehr erreichbar ist. Also das wird zu relativ unkoordinierten, insuffizienten Aktionen des Immunsystems führen. Das kann man mit TH1, TH2, Zytokinprofilen messen. Das ist schon eine etwas speziellere Untersuchung. Der durchschnittliche Mediziner kennt das nicht. Ich weiß auch nicht, wie das zu interpretieren ist. Aber da, damit kann man es wunderbar sichtbar machen. Der nächste Effekt, der bezieht sich jetzt auf die Killerzellen. Bei den Killerzellen erleben wir einen massiven Aktivitäts- und Funktionsverlust. Auch das kann man mit spezieller Diagnostik sauber abbilden.
Was hier gemacht wird, ist, man isoliert die Killerzellen eines Probanden und steckt die im Labor in eine Kultur mit Krebszellen. Und dann schaut man sich an, wie gut sind die Killerzellen in der Lage, diese Krebszellen in der Petrischale zu vernichten. Aber jetzt wird es interessant. Denn wenn die Killerzellen im Körper nicht mehr ordentlich funktionieren, heißt das, dass die Krebszellen nicht vernichtet werden. Und Krebszellen entstehen jede Minute, jede Sekunde. Im Grunde genommen durch radioaktive Strahlung, die wir uns einfangen, wenn wir in die Sonne gehen, etc. pp. Ja, also wir sehen, dass die Killerzellen hier bei diesem Leistungstest häufig fulminant versagen. Und ist das dann die Ursache für die Krebserkrankungen, über die immer mehr Hausärzte berichten, über Gürtelrose, über andere Viren, die plötzlich aktiv werden?
Ja, also wir müssen uns, was sind die Hauptaufgabenbereiche der Killerzellen? Und das sind im Wesentlichen zwei Aspekte. Das eine sind Virusinfektionen. Und das andere ist die Erkennung und Eliminierung von Krebszellen. Die natürlichen Killerzellen schlagen ja praktisch sofort zu, wenn ich ein Virus einatme. Die Killerzellen erkennen den und schlagen sofort zu. Ganz genau. Die brauchen nicht erst Antikörper oder irgendwie informiert werden oder so. Also die marschieren einmal sofort, ne? Ganz genau. Und das ist ja etwas, was wir zunehmend aus den Praxen berichtet bekommen, dass nach Impfung Virusinfektionen wieder aufflammen, sei das jetzt Gürtelrose mit Herpes oder sei es Epstein-Barr-Virus, auch Hepatitis-Viren werden reaktiviert.
Ja, wie kann das sein? Wenn ich jetzt die Zellgattung ausschalte oder einen Stand-by-Modus versetze, die primär damit beschäftigt ist, diese Viren zu erkennen und in Schach zu halten, dann erlebe ich genau das. Und das ist jetzt nicht nur bei den Virusinfektionen, sondern wir bekommen hier auch vermehrt Rückmeldungen, was Krebserkrankungen angeht. Im Moment spielt sich das vor allem im Bereich Rezidive ab. Also Patienten, Menschen, die Krebs hatten, bei denen der Krebs behandelt worden ist, bei denen die Erkrankung soweit stabil war, bei denen erleben wir, dass die Erkrankung massiv wieder aufflammt und mit einer unglaublichen Aggressivität. Und das ist jetzt etwas, was Menschen beschäftigt, die bereits Krebs hatten.
Aber es steht zu befürchten, dass wir das in Zukunft auch bei den Neuerkrankungen sehen werden. Also wenn jetzt hier in weiten Teilen der Bevölkerung die Killerzellen in Mitleidenschaft gezogen werden, dann werden wir mit Zeitversatz, ist es schwer zu prognostizieren, aber wir reden hier schon von Jahren dann, auch einen Anstieg bei den Neuerkrankungen erleben. Also davon müssen wir im Moment ausgehen. Und im Prinzip offenbar, je öfter geimpft, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert. Ja, zumal diese Impfung auch noch weitergehende Effekte hat. Es gibt inzwischen sehr schöne Untersuchungen, wo man Immunzellen, Abwehrzellen vor und nach Impfung genau analysiert hat, bis runter auf die genetische Ebene.
Und wir stellen eben fest, dass hier bereits auf Ebene der DNA die Abwehrzellen durch die Impfung umprogrammiert werden. Also die verhalten sich im Anschluss anders, die werden genetisch anders gesteuert nach der Impfung. Und da werden ganz wichtige zentrale Funktionen unterdrückt. Also wir hatten ja vorher schon die Zytokine als Botenstoffe. Es gibt hier eine spezielle Unterart, das sind die Interferone. Das sind nicht nur Botenstoffe, das sind selber bereits Kampfmittel. Also diese Interferone, die sind in der Lage, Krebszellen zu eliminieren, in die Apoptose zu treiben. Die sind selbst tot. Genau. Also diese Interferone können einer Krebszelle sagen, du, das wird nichts mehr, ist es für dich an der Stelle vorbei.
Und die Interferone wirken auch antiviral. Also die hemmen zum Beispiel die Vermehrung von Viren. Also diese Interferone sind extrem wichtig. Das sind auch mit die Signalstoffe, die am stärksten die Killerzellen kommunizieren. Und dieser ganze Interferonsignalweg wird auf genetischer Ebene ausgeschalten. Was schaltet da die Genetik aus? Ist das diese, wir haben ja vor kurzem eine Studie aus Schweden bekommen, wo sie gezeigt haben, dass sich die RNA in die DNA zurücktransferieren kann. Ist das das, ist das dieser Effekt oder sind das noch andere Effekte? Ja, das sind andere Effekte. Also diese reverse Transkription, die Umwandlung von RNA in DNA, ist, denke ich, ein anderer Aspekt. Der ist da jetzt nicht verantwortlich.
Okay, super. Also es gibt mehrere Infekte, die uns... Aber was wir unterm Strich bekommen, wir erwerben ein geschwächtes Immunsystem. Das Acquired Immune Deficiency Syndrome, kurz AIDS. Ja, also es wird ja zunehmend hier auch von Vaccine-AIDS gesprochen. Wobei AIDS nichts mit HIV zu tun hat, grundsätzlich nie zu tun hat. Es wurde nur dort sozusagen das erste Mal der Begriff geprägt oder schon davor. Ja, also AIDS ist ein klinisches Bild, in dem das Immunsystem weitergehend funktionslos ist. Wie man jetzt in diese Situation kommt, ist ein anderes Thema. Also kann man natürlich über eine HIV-Infektion reinkommen. Gibt aber auch andere Möglichkeiten. Und jetzt stellt sich raus, dass diese Impfung anscheinend auch eine Möglichkeit ist, in so ein Immunversagen hier reinzurutschen.
Also sozusagen, man hat die ADE, die infektionsverstärkenden Antikörper. Man hat funktionslose Helferzellen. Man hat funktionslose Interferone. Man hat funktionslose Zytokine. Und man hat funktionslose natürliche Killerzellen. Sozusagen Katastrophe pur, kann man sagen. Ja, also hier sind die meisten wesentlichen Teile des Immunsystems. Wie häufig ist das? Das können wir nicht mit letzter Sicherheit beziffern. Hier müsste man dringend entsprechende Kohortenstudien durchführen. Mit einer repräsentativen Anzahl von Geimpften, um das dann wirklich auch statistisch signifikant aufbereiten zu können. Was wir jetzt hier an Rückmeldung aus der Praxis bekommen und was hier die Ärzte auch als Erfahrungswert vermitteln können, muss man davon ausgehen, dass bei mindestens 10 Prozent der Geimpften im Anschluss mehr oder weniger stark ausgeprägte Verwerfungen im Immunsystem vorhanden sind. Das heißt jetzt nicht, dass 10 Prozent in dieses Vaccine-AIDS rutschen, aber dass bei denen eben das Immunsystem durchaus Schäden davonträgt.
Und was mir sehr zu denken gibt, das ist die Nachhaltigkeit, mit der diese Effekte einhergehen. Also wir haben jetzt natürlich noch keine jahrelangen Verlaufsbeobachtungen, das ist klar. Aber diese Effekte, die wir da jetzt angesprochen haben, die halten mindestens über Monate an und sind extrem hartnäckig. Lass uns irgendwie festmachen, wer davon betroffen ist. Ältere Leute, jüngere Leute, Frauen, Männer. Gibt es da irgendwie schon Erfahrungswerte oder ist das einfach querbeet? Niedriger Vitamin-D-Spiegel, niedriger, weiß ich nicht, welche Hormone fehlen? Ja, also da haben wir natürlich viele mögliche Dispositionsfaktoren, die man jetzt untersuchen müsste. Dafür bräuchten wir wieder diese groß angelegten Studien, um hier die Korrelationen identifizieren zu können.
Die werden aber nicht gemacht. Die werden ganz bewusst nicht gemacht, so muss man das eigentlich formulieren. Die Hersteller, wenn ich da in die Zulassungsstudien reinschaue, die haben keine großen immunologischen Parameter untersucht. Also ob da jetzt Zytokine runtergehen, ob Autoantikörper entstehen, ist alles nicht angeguckt worden. Es gibt da nicht eine Studienphase, wo man diese Dinge gemessen hat. Gleichzeitig stellt man sich hin und sagt, es gibt keine Hinweise drauf. Die kann es nicht geben, wenn ich es nicht untersuche. Also bei den immunologischen Langzeitschäden haben wir bis jetzt keinen roten Faden, wo ich sage, betrifft es Frauen oder Männer mehr, Junge oder Alte. Das läuft da davon im Moment weitestgehend unabhängig.
Bei anderen Impfschäden, wie jetzt diese Gerinnungsthemen, was du am Anfang genau erwähnt hast. Da gibt es ganz klare Dispositionsfaktoren. Also hier sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer und hier noch mal häufiger jüngere Frauen. Also vor allem die Altersklasse unter 40, die scheint hier die meisten Probleme zu bekommen. Gibt es da einen Grund dafür? Nein, also bis jetzt können wir das nicht festmachen. Man muss sich da jetzt natürlich die Hormonsituation anschauen. Das ist ein wichtiger Punkt. Vitamin-D-Stoffwechsel wäre natürlich auch so ein Einflussfaktor, der jetzt aber nicht geschlechtsspezifisch ist. Es sind im Moment viele, viele Fragen, die wir da haben. Wobei die biochemische Wirkung von Vitamin-D ja nicht eine Vitaminwirkung, sondern eine Hormonwirkung ist eigentlich.
Also es ist ein Irrtum zu sagen, Vitamin-D hilft nichts. Eben nicht. Stimmt schon, weil es als Hormon bioaktiv ist. Ja, also Vitamin-D ist hier ein grausam unterschätzter Faktor. Vitamin-D, muss man sich klarmachen, wirkt als Transkriptionsfaktor. Also Vitamin-D steuert hier die Aktivität unserer Gene, und zwar nicht nur von zwei oder drei, sondern von mehreren Tausenden. Und wenn ich jetzt hergehe und sage, Vitamin-D steuert hier ein Siebtel bis ein Sechstel meiner Gene, dann ist das natürlich eine ganz andere Dimension, als wenn wir jetzt hier von dem x-beliebigen Vitamin sprechen. Es ist ungefähr so, wie wenn man sagt, also Testosteron brauche ich nicht. Ja. Oder, ich weiß nicht, irgendwelche anderen Hormone brauche ich nicht.
Östrogen brauche ich auch nicht. Nein, braucht man alles. Ohne das kann man nicht leben. Ich kriege immer wieder Fragen von Lesern und Leserinnen. Was kann man tun, wenn man dieses Post-Vaccine-Syndrom hat? Was kann ich tun, wenn ich ständig müde bin, wenn ich nicht schlafen kann, wenn ich schlecht sehe, etc.? Also all das, diese neurologischen Störungen oder diese, wenn ich krank werde, Gürtelrose, etc. Was kann man machen? Wie kann man das diagnostizieren, was die Ursache ist? Und was kann ich tun? Ja, also die Diagnostik ist hier mal der erste wichtige Punkt. Das Post-Vaccine-Syndrom ist extrem breit gefächert. Wir haben hier unterschiedliche Mechanismen, die hier diese Krankheit am Laufen halten. Insofern kann man hier aus den Symptomen nicht sofort auf das schließen, was im Körper passiert. Das heißt, das Erste, was wir brauchen, ist eine solide Diagnostik, um herauszufinden, welche Mechanismen sind hier aktiv und welche müssen wir uns hier kümmern.
Wir haben zu diesem Zweck ein Diagnose-Protokoll entwickelt. Das kann sich jeder bei der DG Name auf der Website runterladen. Das ist ein Leitfaden, mit dem kann ich dann zu meinem Arzt gehen und sagen, das ist unsere To-Do-Liste. Kriegen wir das hin? Und wahrscheinlich muss man hier durchaus in mehreren Praxen anfragen, weil das sind Untersuchungen, die die Kollegen entweder nicht kennen oder diese nicht durchführen können. Ganz grob, worum geht es da bei diesen Messungen? Also einmal natürlich um eine Bestandsaufnahme im Immunsystem. Das, was wir jetzt angesprochen haben, wie geht es den Killerzellen? Was machen die Helferzellen? Wie geht es den Interferonen? Das sind ganz elementare Punkte. Also das kann aber beide ein Labor messen.
Leider sind das Messungen, die viele Labore so nicht anbieten. Also es sind ganz wenige in Deutschland zumindest. Biovis zum Beispiel. Biovis ist so ein Labor. Das IMD in Berlin ist da auch ein sehr gutes Labor. Nur das normale Hauslabor vom Hausarzt, die werden das nicht machen. Also man braucht Speziallabore. Man braucht Speziallabore und was man auch angucken muss, sind... Aber das sind Messungen, die nach meinem Verständnis der Biochemie unbedingt gemacht werden müssen. Absolut. Also kann man nicht sagen, das mache ich nicht. Ja. Die messen das Cholesterin oder ein D-Dimer oder weiß ich nicht. Genau, also das ist ja leider das, was passiert. Die Menschen, die hier nach der Impfung unter diesem Post-Vakzin-Syndrom leiden, die gehen mit ihren Beschwerden zum Arzt.
Der macht ein normales Blutbild, sieht aus dem genau überhaupt nichts. Genau. Und dann ist das offiziell ohne Befund und läuft dann früher oder später unter psychosomatisch. Ist es aber nicht, weil es gibt tatsächlich messbare Schäden. Man muss nur wissen, was man misst und wie man es interpretiert. Genau. Und man muss ja Labor suchen, das das kann. Absolut. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Autoimmunreaktionen. Die sehen wir massiv bei den Geimpften. Ganz klassische, wie Hashimoto jetzt beispielsweise oder rheumatische Erkrankungen. Aber auch völlig neuartige und atypische. Also rheumatische Erkrankungen als Autoimmunerkrankung muss der Arzt auch erst einmal wissen, dass das nämlich sowas ist. Ja, also die Leidenschaft hier ein umfangreiches Autoantikörperprofil anzufertigen, die wird nicht allzu hoch sein.
Ich formuliere es mal so. Was Neuartiges sind diese G-Protein-Rezeptor-Autoantikörper. Das ist ein furchtbar komplizierter Begriff. Das sind Autoantikörper, die zum Beispiel mein vegetatives Nervensystem massiv behindern. Also meine ganzen basalen Funktionen, Kreislaufsteuerung, Verdauung, Hormonsystem, Tag-Nacht-Rhythmus und so weiter und so fort. Das kommt hier alles durcheinander durch diese Autoantikörper. Die sind aber eigentlich sehr selten. Also vor dieser Impfkampagne hat die ein durchschnittlicher Mediziner vielleicht einmal in seinem Leben gesehen. Wahrscheinlich gar nicht. Und weil die so selten waren, kommt jetzt natürlich niemand auf die Idee, die zu messen. Müsste man aber. Absolut. Und wenn man das bei Post-Vakzin-Patienten macht, dann stellt man fest, dass hier über zwei Drittel positiv sind auf diese Autoantikörper.
Das heißt, da beginnt der Körper, das eigene Immunsystem, den eigenen Körper zu schädigen. Genau. Weil Fehlsteuerung. Ja. Also das Problem hier. Und das kann ich messen über diese G- G-Protein-Rezeptor-Autoantikörper. Okay, super. So könnte ich das messen. Ganz genau. Und jetzt ist die nächste Frage, was mache ich dann? Ja. Also die Standardlösung in der Medizin bei schweren Autoimmunerkrankungen ist die Immunsuppression. Das heißt, wir fahren das gesamte Immunsystem runter. Dann ist zwar die Autoreaktion erstmal im Griff, aber ich habe natürlich... Die nächste RSV-Infektion. Ganz genau. Und die Sekundärrisiken durch ein schwaches Immunsystem. Oder Bakterien. Ja. Und wenn ihr das im Spital macht, dann kriege ich garantiert nosokomiale Infektionen.
Das ist durchaus risikobehaftet. Das heißt, hier brauchen wir schonendere, gezieltere Alternativen. Was im Moment auf jeden Fall machbar ist, gut funktioniert und deutlich schonender ist als Immunsuppression, ist die Plasmapherese. Das ist ein spezielles Verfahren, bei dem das Blut gefiltert wird. Das wird durch spezielle Filter geleitet. Und diese Filter können diese Autoantikörper rausholen. Belassen aber das Immunsystem insgesamt in einem intakten Zustand. Unsere Erfahrung ist, dass hier meistens so zwischen vier und sechs Plasmapherese-Sitzungen benötigt werden, bis diese Autoantikörper dann erstmal aus dem Körper raus sind. Wie schnell die dann nachgebildet werden, beim nächsten Corona-Infekt, bei der nächsten Impfung, beim nächsten Booster, das wissen wir noch nicht.
Das muss man jetzt in Zukunft anschauen. Gut, das heißt, ich hole das raus, lasse mich boostern und hole das wieder raus. Das wäre natürlich... Ist das eine Dauerlösung? Nein, also wir müssen von dieser Boosterung auf jeden Fall wegkommen. Wir brauchen intelligentere Lösungen für diese Autoimmunerkrankungen, die sich hier einstellen. Die Plasmapherese ist jetzt, sage ich mal... Eine Notlösung. Das ist eine Notlösung. Das ist etwas, was wir im Moment bereits als Ressource haben. Aber wir haben da bei Weitem nicht die Behandlungskapazität. Also Plasmapherese ist eigentlich was sehr Exklusives. Und jetzt haben wir auf einmal die Situation, dass Zehntausende, unter Umständen Hunderttausende, diese sehr spezielle Therapie brauchen.
Das heißt, da ist gar nicht die Kapazität vorhanden. Gibt es Ideen, was man machen könnte? Ja, also eine Alternativlösung ist Rituximab. Das ist ein Wirkstoff, der aus der Onkologie kommt. Damit werden eigentlich Lymphome behandelt. Das Rituximab schaltet gezielt die antikörperproduzierenden Zellen aus. Das heißt, die Zellen, die diese Autoantikörper bauen, die werden durch Rituximab eliminiert. Und dann sinkt der Spiegel an diesen Autoantikörpern automatisch ab. Die zelluläre Abwehr, also Killerzellen und so weiter, wird dadurch aber nicht beeinträchtigt. Das ist noch die intelligentere Version als eine insgesamte Immunsuppression. Gut, das war aber jetzt nur eine der Möglichkeiten, wo man geschädigt werden kann.
Es gibt ja noch andere Bilder oder Ursachen. Kannst du dazu noch? Ja, also zwei ebenfalls extrem wichtige Punkte ist die anhaltende Bildung von Mikrogerinnseln und eine anhaltende Entzündung der Gefäße, eine sogenannte Endothelitis. Wir waren eigentlich der Meinung, dass das nur ein akutes Phänomen direkt nach Impfung oder Infektion ist. Inzwischen wissen wir aber, dass sowohl die Impf-RNA als auch das Spike-Protein deutlich länger im Organismus bleibt als ursprünglich angenommen. Also mindestens. Wir wissen beim Spike-Protein zum Beispiel, dass das über ein Jahr im Körper überwintern kann. Und durch dieses Spike, das hier nach wie vor im Körper ist, werden dann sowohl die Mikrogerinnsel als auch diese Endothelentzündung immer wieder getriggert. Okay.
Und tückisch ist hier, dass das wiederum sehr spezielle Varianten dieser Prozesse sind, die es so eigentlich nur durch das Spike gibt. Das sind keine normalen Gerinnsel, es ist keine normale Endothelitis. Das heißt, wenn ich hier die normalen Labormarker mache für Gerinnselbildung, für Gefäßentzündung, sehe ich nichts. Und was muss ich stattdessen machen? Bei den Endothelentzündungen gibt es spezielle Biomarker. Die finden sich auch auf unserem Diagnoseprotokoll. Wichtige Beispiele sind hier VEGF, ein ganz wichtiger Punkt, den man anschauen muss. Dann bestimmte Interleukine, vor allem Interleukin 6 ist hier wichtig und TNF-Alpha. An denen kann man das einigermaßen ablesen. Bei den Gerinnseln ist es noch schwerer.
Es gibt hier ein mikroskopisches Verfahren, um das zu detektieren. Das ist eine Thromboelastizitätsmessung. Das wird das Durchschnittslabor auch nicht durchführen. Wenn ich das im Gehirn habe, wie messe ich da? Das wird labortechnisch überhaupt nicht darstellbar sein im Gehirn. Man kann es am Ende in der Bilanz erfassen. Wir wissen aus PET-Scans von Long-Covid-Patienten zum Beispiel, dass hier weite Areale im Gehirn einen Hypometabolismus aufweisen. Das heißt, der Zellstoffwechsel ist massiv vermindert. Und die wahrscheinlichste Erklärung dafür sind diese Mikrozirkulationsstörungen, die hier durch die Mikrogerinnsel und diese Endothelentzündung verursacht werden. Und wenn das bei Long-Covid... Bei natürlichen Infektionen ist das wesentlich seltener als bei der Impfung.
Bei der Impfung geht es garantiert ins Gehirn. Bei einer Infektion nur dann, wenn es in den oberen Atemwegen die NK-Zellen nicht von sich aus beseitigen. Ja, also bei der Impfung habe ich in fast allen Fällen einen systemischen Effekt. Das Spike-Protein wird sich im ganzen Körper zeigen. Im ganzen Körper verteilen, inklusive? Inklusive Gehirn. Und bei der Infektion ist das eher die Ausnahme. Das ist ein extrem schwerer Verlauf, eine Virämie. Kann natürlich passieren, überhaupt keine Frage. Aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer als jetzt bei der Impfung. Jetzt wieder die Gretchenfrage, was tun? Also bei den Mikrogerinnseln, da ist die Diagnostik aus meiner Sicht so schwer zu bekommen. Ich würde hier, ich würde den Spieß umdrehen.
Ich würde unterstellen, dass die Mikrogerinnselbildung da ist, entsprechend vorgehen, die Medikamente einsetzen, die da hilfreich sind. Und wenn sich die Situation verbessert, dann hatten wir Mikrogerinnselbildung. Und was wären die Medikamente? Also was jeder selber schon mal unternehmen kann, das wäre die Einnahme von Nattokinase. Das ist ein pflanzliches Enzym, das in der Lage ist, diese Gerinnsel aufzulösen. Also in Form von NSK-SD, wie ich aus selber Thrombosen bekämpfend er weiß. Genau. Von Pure ist das. Da gibt es nicht allzu viel, das wirklich funktioniert. Nein. Meines Wissens aus japanischen Untersuchungen NSK-SD. Ja. Und man muss es recht hoch dosiert nehmen. Also unsere Erfahrungswerte liegen bei zweimal 200 Milligramm pro Tag.
Genau. Das sind schon meine Erfahrungswerte richtig. Das sind schon sportliche Dosierungen, die so natürlich auf der Verpackung nicht draufstehen. Und nicht gerade billig ist. Genau. Man kann natürlich auch medizinisch hier mit verschreibungspflichtigen Antikoagulantien arbeiten. Also Heparin oder so. Ja, das sind dann aber schon Maßnahmen, die auch Risikopotenzial haben, weil da jetzt die Blutungsneigung natürlich schon entsprechend erhöht ist. Also das muss zwingend unter ärztlicher Aufsicht unternommen werden. Ich würde mal so einen Therapieversuch mit der Nattokinase machen. Und wenn mir das gut tut, dann weiß ich, ich habe dieses Mikrogerinnselproblem. Bei der Endothelitis. Geht das dann weg oder muss ich da eine dauerhafte Einnahme dran denken? Ja, das ist natürlich eine wichtige Frage.
Es schaut im Moment so aus, dass sowohl die Mikrogerinnsel als auch die Endothelentzündung durch dieses Spike getriggert werden, das hier im Organismus überwintert. Ah, okay. Das ist dauerhaft, ne? Das heißt, wir müssten diese Maßnahmen so lange umsetzen, bis das Spike dann letztendlich aus dem Körper verschwunden ist. Welche Möglichkeiten gibt es, das Spike aus dem Körper loszukriegen? Also da können wir den Abbau momentan nicht gezielt fördern, weil das Spike dummerweise in unseren Immunzellen überwintert. Und da kommen wir extrem schlecht rein. Das heißt, wir können im Moment eigentlich nur die Dinge behandeln, bis diese Zellen irgendwann mal absterben. Das Spike dann aus dieser Zelle austritt und entsprechend metabolisiert werden kann. Und da reden wir auf jeden Fall von Monaten, die hier gearbeitet werden muss.
Also bei vielen Patienten mindestens zwei bis drei Monate. Es gibt auch Fallverläufe, wo das über ein Jahr dauert, bis Spike letztlich aus dem Körper eliminiert worden ist. Bei den Thrombosen spielen da auch so Sachen wie Homocystein, Faktor-V-Leiden oder Ähnliches eine Rolle. Also diese typischen Thrombophilie-Parameter, die man zum Beispiel mit B-Vitaminen, also insbesondere B12 und Folat bekämpfen kann, laut Biochemie-Lehrbuch zumindest. Also das sind natürlich Faktoren, die hier ungünstig potenzierend wirken können. Was ich extrem häufig beobachten kann, ist auch Arginin-Mangel. Arginin ist ganz, ganz wichtig, um Stickstoffmonoxid zu bilden, NO. Und NO ist unser wichtigster gefäßweitender Botenstoff.
Und ich sehe bei fast allen Patienten mit Long-Covid- bzw. Post-Vakzin-Syndrom einen brutalen Arginin-Mangel. Das heißt, jeder Arzt müsste eigentlich auch ein Aminogramm machen. Ja, es wäre schön, aber da damit ist es ja nicht getan. Da muss man es lesen und interpretieren. Und da wird es dann wiederum schwierig, weil das sind Dinge, die bekomme ich an der Uni so nicht beigebracht. Darauf wird ein Arzt nicht trainiert, ein Aminogramm zu interpretieren. Was hat das für Konsequenzen? Was ist ein Aminogramm? Aminogramm, da misst man die essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht bilden kann, sondern die man zuführen muss. Und das ist so ähnlich wie mit Vitamin C. Auch das muss ich zuführen. Diverse Aminosäuren, die essentiell sind für das Eiweiß und vor allem für das Immunsystem. Und wie wir gerade gehört haben, Arginin für die Erweiterung der Blutgefäße.
Wenn das fehlt, dann klammert sich das zusammen und wenn da kleine Gerinnsel drinnen sind, dann ist das verstopft. Also das befördert das Ganze natürlich. Es ist auch nicht nur Arginin. Also was extrem häufig auch fehlt, ist Tryptophan. Die Entzündungsprozesse, die hier getriggert werden, gerade im Nervensystem, die konsumieren unglaublich viel Tryptophan. Und das fehlt mir dann bei der Bildung von Neurotransmittern, also von Botenstoffen. Serotonin. Serotonin ist hier ein ganz wichtiges Geschehen. Melatonin hängt hintendran. Schlafstörungen. Ja, und Melatonin ist auch extrem wichtig wieder für das Immunsystem. Also da kommt eins zum anderen. Okay, ich glaube, herzlichen Dank für diese überraschend verständlichen Ausführungen. Vielleicht hat meine zweijährige Beschäftigung damit jetzt zu mehr Verständnis geführt.
Es ist eigentlich ein Aufruf, auch an die Ärzte, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Es gibt Lehrbücher der Biochemie. Es gibt von der DG, wie heißt das noch einmal? Degename. Von der Degename gibt es... Für Nährstoffmedizin und Epigenetik. Okay, also da gibt es Unterlagen, die man sich ansehen kann. Und wir werden das vielleicht als Link darunter stellen, wie man dorthin kommt. Also es geht darum, sich damit auseinanderzusetzen. Es geht auch darum, dass Patienten nach einer Impfung, wenn die solche Phänomene haben, dass man auch Ärzte bewusst darauf aufmerksam macht, dass es das geben soll, dass es das geben kann und dass sie das untersuchen sollen. Und noch einmal herzlichen Dank. Ich glaube, das war ein hochinteressanter...
Deine Ausführungen waren wirklich eine hochinteressante Beiträge zu einem der drängendsten Probleme, die wir derzeit haben, meiner Meinung nach. Vielen Dank fürs Zusehen. Bis zum nächsten Mal.
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