
In Erinnerung an Prof. Dr. Peter Duesberg, Berkeley, CA, USA
Am 13.01.2026 starb im Alter von 89 Jahren Prof. Dr. Peter Duesberg. Peter Duesberg hatte vor einigen Jahren einen Schlaganfall erlitten und war danach nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.
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Prof. Dr. Duesberg war Professor für Molekularbiologie an der Universität von Kalifornien in Berkeley und langjähriges Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA.
Isaac Newton sagte einmal: „Wenn ich etwas weiter sehen konnte als andere, dann deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.“ Peter Duesberg war einer jener Riesen, auf deren Schultern stehend, seine Nachfolger weiter sehen können als andere.
Um das Werk und die Arbeit von Peter Duesberg in der Molekularbiologie zu verstehen, muß man zwischen „Wissenschaft“ und „wissenschaftlicher Gemeinschaft“ unterscheiden. Dass diese beiden Begriffe nicht mehr zusammengehen, ist spätestens seit der COVID-19-Panik-Krise allgemein bekannt. Die Ursprünge dieser und anderer Virus-Panik-Krisen reichen viel weiter zurück.
Die Wissenschaft, das sind Methoden und Daten, die wertneutral und nach bestem Wissen und Gewissen analysiert und interpretiert werden. Die wissenschaftliche Gemeinschaft, das sind die Drostens und die Lauterbachs, die Träume und Albträume verkaufen, die schon lange nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun haben. Aber, gerade mit den Albträumen, den unterstellten Katastrophenszenarien, läßt sich sehr viel Geld verdienen.
Ein ganz wesentlicher Betrag von Peter Duesberg zur modernen Medizin ist seine Aneuploidie-Hypothese von Krebs. Die normale, menschliche Zelle besitzt 46 Chromosomen (diploider, d.h. doppelter, Chromosomensatz. Die Chromosomen sind die Träger der Erbinformation der Zelle, d.h. der Gene). Dagegen sind Krebszellen entartet, d.h. sie besitzen weiter mehr als 46 Chromosomen. Das können einige hundert Chromosomen sein und dem entsprechend ist die funktionelle Steuerung einer Krebszelle völlig aus dem Gleichgewicht. Peter Duesberg interpretiert dies als einen Prozess der „Artbildung“ (englisch „speciation“), d.h. die Krebszellen bilden eine neue Art mit abweichendem Chromosomensatz.
Peter Duesberg und sein Team werden zu seiner Hypothese in Artikeln im Deutschen Ärzteblatt zitiert.
„Peter Duesberg und sein Team untermauern die Aneuploidie-Hypothese der Karzinogenese. Dabei vergleichen sie die Entwicklung maligner Tumoren mit der Entstehung neuer Arten während der Evolution – und belegen Gemeinsamkeiten.“
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In 2007 hat Peter Duesberg einen Artikel im Scientific American (auf Bitten der Zeitschrift) zu seiner Krebstheorie veröffentlich. Aber, und damit kommen wir zu einem zweiten, noch wesentlich wichtigeren Beitrag Peter Duesbergs zur Wissenschaft (nicht „wissenschaftliche Gemeinschaft“), die Printausgabe des Artikel enthält einen Disclaimer der Editors, dass man trotz der Expertise von Dr. Duesberg seine Kritik an der Virushypothese des AID Syndroms auf keinen Fall unterstütze.
„Editors‘ note: The author, Peter Duesberg, a pioneering virologist, may be well known to readers for his assertion that HIV is not the cause of AIDS. The biomedical community has roundly rebutted that claim many times. Duesberg’s ideas about chromosomal abnormality as a root cause for cancer, in contrast, are controversial but are being actively investigated by mainstream science. We have therefore asked Duesberg to explain that work here. This article is in no sense an endorsement by SCIENTIFIC AMERICAN of his AIDS theories.“
Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem echten Wissenschaftler (Methoden und Daten) und einem Mitglied der wissenschaftlichen Gemeinschaft, das durch eine politische Mehrheit in einer Berufungskommission auf einen Lehrstuhl gehoben wurde. Der Wissenschaftler folgt ausschließlich Methoden und Daten, die wissenschaftliche Gemeinschaft betet unterstellte Konsensvermutungen nach. In der wissenschaftlichen Gemeinschaft ist kein Platz für Zweifel.
Es war eben diese wissenschaftliche Gemeinschaft, die Peter Duesberg „ausgefroren“ hat, wie er es selbst in einem Interview mit Brent Leung ausdrückte, nachdem er den folgenden Artikel zu Ursachen des AID Syndroms veröffentlich hatte, und er sich auch in nachfolgenden Jahren weigerte von seinen Schlußfolgerungen abzuweichen.
Damals galt Dr. Duesberg als einer der weltweit führenden Experten für Retroviren, zu denen auch das HI-Virus gehört.
Mit diesem Artikel war eigentlich alles zu der seit Anfang der 1980er Jahre, bei schwer drogenabhängigen und schwer kranken Homosexuellen in den USA, tatsächlich auftretende Immunschwäche (echtes AID Syndrom) und der unbegründeten HIV-Hysterie und AIDS-Panik gesagt. Diese an klassischen Geschlechtskrankheiten, durch häufigen, ungeschützten Analverkehr, multiple vorerkrankten, schwer drogenabhängigen Homosexuellen, nach Jahren des Drogen-, Alkohol-, und Antibiotikamißbrauchs, der Mangelernährung und des Schlafmangels, hatten ihren Körper und ihr Immunsystem durch ihren Lebensstil selbst zerstört. Ein angeblich neuer afrikanischer Virus aus mindestens 13 fast zeitgleichen, mutmaßlichen Zoonosen um 1930 herum in Zentralafrika spielt bei dem (echten) AID Syndrom keine Rolle.
Aber, die wissenschaftliche Gemeinschaft ignorierte diesen (und weitere) Artikel zu seinen Argumenten nicht nur, sondern die selbsternannten Weltenretter der wissenschaftlichen Gemeinschaft fingen an, Peter Duesberg selbst zu bekämpfen.
In dem Interview, das Brent Leung zu dem Film „House of Numbers“ mit Peter Duesberg führte, berichtet Peter Duesberg selbst zu diesen Vorgängen.
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Die Beobachtungen und Argumente von Peter Duesberg, mit denen er das HI Virus als Ursache des AID Syndroms ablehnte, wurden genauso ignoriert, wie seine eindringlichen Warnungen vor giftigen und unzureichend getesteten Substanzen wie Zidovudin (AZT). Ab 1986/87, nach dem obskuren Burroughs-Wellcome Versuch, fing man an, Menschen mit hohen Dosen von AZT zu Tode zu therapieren. Eine perverse Allianz bestehend aus Vertretern der Pharmalobby, mit Anthony Fauci an der Spitze, und Aktivistengruppen, wie ACT-UP, erzwang gegen jede Vernunft und ohne Sicherheitskontrollen die Markteinführung von AZT als mutmaßliches HIV-„Medikament“ (nicht AIDS-„Medikament“!). Die zahlreichen Todesfälle in der Gruppe der schon vorher schwer erkrankten Homosexuellen in den USA schob man einfach dem HI Virus unter. Peter Duesberg kämpfte, zusammen mit seinen Mitstreitern, gegen diese unfassbare Katastrophe.
Als man 1994 in der CONCORDE Studie den Burroughs-Wellcome Versuch zu AZT wiederholte, testete man nicht mehr AZT gegen ein Placebo, sondern eine frühe AZT Gabe gegen eine späte Gabe von AZT. Unter dem Deckmäntelchen der „ethischen Gründe“ wollte man niemandem AZT vorenthalten. Im Verlauf der CONCORDE Studie wurden erneut einige Probanden, wie beim Burroughs-Wellcome Versuch, mit Blut-Transfusionen am Leben gehalten. AZT schädigt das Knochenmark und zerstört das blutbildende System. Als Ergebnis kam dann heraus, dass eine frühe AZT Gabe nicht empfohlen wird (Seligmann et al., The Lancet, April 1994).
An den massiven Schäden, die AZT hervorruft, besteht schon lange kein Zweifel mehr. In den letzten 40 Jahre ist man zu deutlich weniger giftigen Substanzen übergegangen, in deutlich niedrigeren Dosen, und siehe da, die so Behandelten leben länger. Das verkauft die wissenschaftliche Gemeinschaft zusammen mit der Pharma-Industrie als Erfolg.
Peter Duesberg war mit seinen gut begründeten Argumenten dem Milliarden-Geschäft mit der HIV-Panik im Weg. HIV war die Blaupause für den nachfolgenden Viruswahnsinn, der bislang über diverse Schweine- und Vogelgrippe-Panik-Krisen, über MERS, SARS(1) bis zu SARS-CoV2 und den Affenpocken reichte. Mit BSE wollte man eine Prionen-Seuche postulieren (als unterstellte, aber unbewiesene Ursache von Rinderwahnsinn, englisch Mad-Cow-Disease). Das Handelsblatt berichtete später, dass in der BSE Panik, mehr Bauern durch Selbstmord starben, nachdem man sie durch Keulen (Töten) des Viehbestandes in den Ruin getrieben hatte, als an einem mutmaßlich neuen Erreger.
Hinterher wird das Ausbleiben der Katastrophe durch ein Präventionsparadoxon erklärt, die Maßnahmen seien eben so wirksam gewesen. Währenddessen hat die Pharma-Industrie Milliarden mit der Panik verdient. Das geht seit 40 Jahren so, seit HIV im Jahr 1984 ohne Beweis zur Ursache des AID Syndroms erklärt worden ist.
Die Theoriebildung zum HIV=AIDS Dogma begann 1984 mit einer Presseerklärung (Robert Gallo und Margret Heckler) und auch danach war die Datenlage, die die Virushypothese des AID Syndrom unterstützen sollte, eine Katastrophe. Darauf hat Peter Duesberg unermütlich hingewiesen. Das fängt an mit den Tests und einem mutmaßlichen Virusnachweis.
Die Test-Diskussion ist, wie immer, die falsche Diskussion, denn selbst der Nachweis einer viralen Spezies sagt nichts über die Kausalität bzgl. eines mehr oder minder genau definierten Krankheitsbildes aus (also echt krank, mit objektiven, gleichartigen Symptomen, nicht nur Nachweis einer viralen Spezies). Aber, HIV reiht sich ein in eine ganze Reihe von PCR Krankheiten, d.h. Krankheiten, deren unterstellte virale Ursache man nur mit PCR „nachweisen“ kann. Nachweisen heißt hier, dass man die PCR Methode mit einer Empfindlichkeit anwendet (Zahl der Zyklen), bei der selbst destilliertes Wasser positiv wird. Wenn man aber mit einer Methode HIV in allem und jedem Gewebe des menschlichen Körpers finden kann, dann ist das kein Beweis für die Allgegenwart eines unterstellten Virus, sondern ein wichtiger Grund, die Methode zu hinterfragen. Dies gilt umso mehr für die Verwendung von PCR zur medizinischen Diagnose. Im Kleingedruckten steht zu allen Virus-Tests (HIV und alle anderen Viren), dass ein positives Testresultat keine Infektion nachweist. Aber in der Praxis verdienen die Ärzte viel zu gut an einer positiven Diagnose, als dass sie endlich einmal diese katastrophal schlechten Tests in Frage stellen würden. Der positive Vorhersagewert dieser Tests (auch PCR) liegt bei 1 – 5%. Der Rest, also 95 – 99% sind falsche Positive. Aber, offensichtlich kann man weder von deutschen Gerichten, noch von deutschen Ärzten erwarten, dass sie die statistischen Grundlagen von Hypothesentests kennen. Vgl. dazu,
Kaum jemand weiß heute noch, dass bis Mitte der 1990 Jahre weniger als 40% der Labore in den USA in der Lage waren, HIV nasschemisch, d.h. in Kultur angezüchtet, nachzuweisen. Dieser (mutmaßliche) Nachweis gelang auch nur, indem man starke Aktivatoren (Phytohämagglutinin (PHA) Co-Kultur Protokoll) einsetzte, die die Zellen zu Reverse Transkriptase Aktivität anregen.
Einerseits tritt diese Reverse Transkriptase Aktivität ganz natürlich auf, auch ohne HIV. Damals hat man diese Aktivität pauschal als HIV interpretiert. Andererseits, noch viel wichtiger, ein HIV Nachweis hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem AID Syndrom zu tun.
Um es zu wiederholen, die Test-Diskussion ist, wie immer, die falsche Diskussion, aber, sie zeigt, auf welch fragwürdigen Nachweisen die (falsche) Virus-Hypothese des AID Syndroms ab 1984 beruhte. Darauf haben Peter Duesberg und seine Mitstreiter mehrfach hingewiesen. Eine Diskussion dazu gab es trotzdem nicht und ab Anfang der 1990er Jahre waren in Fachzeitschriften nur noch Veröffentlichungen möglich, die dem HIV=AIDS Dogma nicht zuwiderliefen.
Ebenso ist es in Vergessenheit geraten, dass man in den 1990er Jahren mit ein und demselben Immunoblot-Ergebnis in den USA HIV-positiv und in Europa HIV-negativ sein konnte. Bei diesen Tests läßt man das Serum der Probe mit Antikörpern reagieren und spaltet das Resultat nach dem Molekulargewicht auf. Dabei entstehen charakteristische Streifen (Banden), je nachdem welche Proteine sich in dem Serum befanden. Abhängig davon, welche Streifen bei dem Test zu sehen waren, wurde man dann als positiv oder negativ erklärt. Aber, mit ein und demselben Muster galt man in einem Land als positiv (und wurde damit zu einem qualvollen AZT Tod verurteilt) und in einem anderen Land überlebte man, weil dasselbe Muster als negativ gewertet wurde. Laborassistenten haben damals über Leben und Tod entschieden.
Bemerkenswerterweise zeigt das Online-Fachbuch „Labor und Diagnose“ weiterhin die Tabelle mit den unterschiedlichen Konventionen, wie ein und dasselbe Testresultat jeweils zu interpretieren ist.
Bei dem HIV=AIDS Dogma hat es noch nie eine Rolle gespielt, ob die Theorie, die Diagnostik oder die angebliche Therapie einen Sinn ergeben. Jeder, der Kritik äußerte, wurde automatisch und pauschal als mutmaßlicher Wissenschaftsleugner abgestempelt. Wer sein Geld in der Wissenschaft verdiente, war damit sozial, wissenschaftlich und wirtschaftlich vernichtet. Das ist seit 1984 so, und Peter Duesberg war eines der ersten Opfer dieser Methodik. Es gibt inzwischen viele weitere Opfer, nicht nur bei HIV.
Zu den PCR Krankheiten gehören neben HIV auch Hepatitis C, D und E, MERS und SARS. Nach den bekannten Daten zu SARS-CoV2 muß man ja bei einem positiven PCR Test mindestens fragen, welche der unzähligen Varianten von SARS-CoV2 es denn sein soll? Diese Frage stellt sich für alle Viren und bei HIV ist das noch gravierender (siehe unten), denn HIV mutiert noch schneller als Coronaviren.
Spätestens seit der COVID-19 Panik-Krise kennt auch die breitere Bevölkerung das merkwürdige Phänomen der „asymptomatisch Erkrankten„. Diese Menschen hatten einen positiven Test, aber sie zeigen keine Krankheitssymptome. D.h. diese Menschen sind objektiv nicht krank. Aber, bezeichnet man sie als „asymptomatisch Erkrankte“ kann man sie behandeln und damit sehr viel Geld verdienen.
Bei dem HIV=AIDS Betrug ist es noch raffinierter. Man postuliert, das HI Virus sei ein „langsamer Virus“ (Lentivirus) und unterstellt, dass erst nach 20 – 25 Jahren die unterstellten Schäden durch einen Virus sichtbar würden. Bis dahin sind aber die Betroffenen lange Jahre mit schweren Zellgiften behandelt worden (lebenslange(!) HIV „Behandlung“, nicht AID Syndrom Behandlung!). Die schweren bis schwersten Nebenwirkungen, bis zum Tod, dieser angeblichen Therapeutika werden allesamt dem Virus untergeschoben.
Krebs und das AID Syndrom als übertragbare Krankheiten. Das ist das große Geld und Peter Duesberg sagt 1987, nein, passt nicht zu den Daten. In den 1980er Jahren war Peter Duesberg bekannter als Anthony Fauci. Aber Peter Duesberg war eben schlecht fürs Geschäft und wurde sozial „ausgefroren“. Danach konnten willige und servile Geister wie Dr. Fauci hunderte von hochtoxischen Substanzen als mutmaßliche Therapeutika zulassen und die Pharma-Industrie verdiente Milliarden von Dollar, alles für eine unterstellte Weltrettung.
Das gerechtfertigte, und dennoch kritisch begleitete Vertrauen in die Wissenschaft (Methoden und Daten, als rationale Erfassung und Erklärung von Naturphänomenen) wurde ersetzt durch den Glauben an eine wissenschaftliche Gemeinschaft. Medial aufgeblasene Eminenzen ersetzten die Evidenz. Und statt Riesen, wie Peter Duesberg, haben wir jetzt wissenschaftliche Zwerge, à la Karl Lauterbach und Christian Drosten, die sich darin ergehen, unbewiesene, aber lukrative Konsensvermutungen zu verbreiten.
Besonders aus der Gruppe der sogenannten Wissenschaftsjournalisten, die für angeblich renommierte Zeitungen und Zeitschriften arbeiteten, wurde Peter Duesberg jahrzehntelang diffamiert und persönlich angegriffen. Ganz gezielt haben diese angeblichen Journalisten ihre Reichweite genutzt, um Peter Duesberg zu denunzieren und der Bevölkerung weiszumachen, man müsse Peter Duesberg nicht zuhören.
Keiner dieser angeblichen Wissenschaftsjournalisten hat sich in den letzten 39 Jahren einmal die Mühe gemacht, den Artikel von Peter Duesberg von 1987 zu prüfen. Er hat mit allen Argumenten, die er damals angeführt hat, Recht behalten. Unter anderem gehören dazu folgende Sachverhalte.
- Das Bystander-Zellen Rätsel ist weiterhin, d.h. seit 1995, nicht gelöst. Beim echten AID Syndrom, d.h. nicht nur positiver HIV Test, sterben in der überwiegenden Mehrzahl die nicht-HIV tragenden CD4 Zellen. Oder anders gesagt, viel zu wenige CD4 Zellen tragen einen HI Virus, um den dramatischen Abfall der CD4 Zellenzahl beim echten AID-Syndrom (nicht HIV-Syndrom!) zu erklären. Alle Versuche der wissenschaftlichen Gemeinschaft, diese Beobachtung zu erklären, sind gescheitert. Sie mußten scheitern, denn, wie Peter Duesberg schon 1987 feststellte, hat das HI Virus nichts mit dem AID Syndrom zutun.
- Es gibt weiterhin kein Tiermodell von AIDS. Affen können zwar einen SIV Virus tragen, aber erkranken nicht an AIDS.
- Es gibt weiterhin keinen Beweis für die Hypothese von den 13 fast gleichzeitigen Zoonosen von SIV bei Schimpansen, Gorillas und Rußaffen (Rußmangabe) um 1930 herum in Zentralafrika zum Menschen (dort HIV-1 und HIV-2). Neuere Untersuchungen zeigen, dass SIV beim Affen vermutlich einige Millionen Jahre alt ist. Warum sollte es dann Anfang des 20. Jahrhunderts zu 13 fast zeitgleichen Zoonosen gekommen sein? Die Jahrtausende vorher lebten unsere Vorfahren unter viel schlechteren hygienischen Bedingungen als die Menschen heute. Ist aber HIV deutlich älter als die unterstellten ca. 100 Jahre, dann kann es nicht die Ursache des AID Syndroms sein, denn das trat zum ersten Mal Anfang der 1980er Jahre auf. Ist HIV deutlich älter, dann müßte auch das AID Syndrom viel früher aufgetreten sein.
- Fast zeitgleich sollen um 1930 herum gleich 2 HIV-Arten durch Zoonosen entstanden sein, HIV-1 und HIV-2, die sich im Genom um ca. 50% unterscheiden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dafür?
- Das HI Virus ist die am schnellsten mutierende („Quasi-„)Spezies. Jeder HIV+ gemessene Mensch trägt seine eigenen Varianten (Plural!). Dazu kann man die Nobelpreisträgerin und HIV-Co-Entdeckerin Françoise Barré-Sinoussi zitieren. Wie kann es sich dann jedesmal um denselben molekularen Mechanismus handeln, der von HIV zu dem AID Syndrom führen soll? Wie können hier mutmaßliche „Medikamente“ überhaupt wirksam sein, wenn sich die Stellen, an denen die Substanzen den HI Virus angeblich angreifen, so stark variieren können? Und was genau weist man mit PCR nach, wenn sich die Sequenzen, an die die PCR Primer andocken sollen, so stark von Generation zu Generation ändern?
- Viren, die die Wirtszelle töten, können sich nicht vermehren. Und Retroviren, zu denen HIV gehört, töten keine Zellen, auch keine CD4 Zellen. Dieser Umstand war gerade der Grund gewesen, warum Peter Duesberg und andere Retroviren als Ursache von Krebs untersucht haben. Weil Krebszellen gerade nicht sterben, sondern sich unkontrolliert vermehren. Es war der ursprüngliche Ansatz von Peter Duesberg, der damals zu den weltweit führenden Experten für Retroviren gehörte, zu fragen, warum HIV im Gegensatz zu allen anderen Retroviren, die Wirtszelle töten sollte?
- Bis heute gibt es keinerlei Erklärung, warum Antikörper gegen das HI Virus unwirksam sein sollen? Antikörper gegen das HI Virus dienen ausschließlich dem Nachweis von HIV. Es wird pauschal, ohne Beweis, unterstellt, dass die Reaktion des Immunsystems auf das HI Virus, nämlich die Produktion von Antikörpern, gegen das HI Virus unwirksam sein soll. Warum sollten die hochspezifischen Antikörper gegen das HI Virus keine neutralisierende Wirkung haben?
Unter dem folgenden Link gibt es einen Beitrag, der diese Fragen und Argumente von Peter Duesberg, zusammen mit aktuellen Belegen aus wissenschaftlichen Zeitschriften von anderen Autoren, nachzeichnet.
Leider kann man solche Texte nicht in den wissenschaftlichen Zeitschriften selbst finden, obwohl dort immer wieder zu einzelnen(!) Aspekten veröffentlicht wird, siehe die Nachweise in dem verlinkten Text. Obwohl es nichts gibt, was für eine virale Ursache des AID-Syndroms spricht, verweigert die wissenschaftliche Gemeinschaft weiterhin, wie seit 40 Jahren, eine Diskussion zu dem HIV=AIDS Dogma. Diese wissenschaftliche Gemeinschaft hat nicht die Kraft zu einer wissenschaftlichen Diskussion (Methoden und Daten) zu dem HIV=AIDS Betrug. Einer solchen, schmerzhaften Diskussion stehen auch die Milliarden-Profite der Pharmaindustrie entgegen.
Man sagt, dass es 3 Generationen von Wissenschaftlern dauert, also ca. 75 Jahre, bis eine falsche Theorie korrigiert ist. Gerechnet ab 1984, als in einer Pressekonferenz von Robert Gallo und Margret Heckler die Virushypothese des AID Syndroms in den USA ohne Beweis verkündet worden ist, sind wir in 2026 im Jahr 42 des Viruswahns. D.h. wir wären jetzt ungefähr bei der Hälfte. Es werden noch viele Menschen zu Tode therapiert werden, auch weiterhin mit AZT, bis dieser menschenverachtende Wahnsinn vorbei ist. AZT (Zidovudin) steht weiterhin auf der „Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation (WHO)“. Man muß wohl davon ausgehen, dass es in Zeiten der künstlichen Intelligenz (KI) länger dauert, bis eine falsche Theorie korrigiert ist. Denn die KI betet das nach, womit das Modell trainiert worden ist und perpetuiert somit falsche Theorien.
Der HIV=AIDS Wahnsinn besteht nun seit mehr als 40 Jahren und wir wissen von der COVID-19/SARS-CoV2 Panik-Krise, dass sich Viren im Laufe der Zeit an die Wirtszellen anpassen. D.h. selbst wenn man 13 fast zeitgleiche Zoonosen um 1930 herum in Zentralafrika unterstellte und eine für den Anfang höhere, krankmachenden Wirkung, so müßte doch die wissenschaftliche Gemeinschaft, der eigenen (falschen) Logik folgend, zumindest die Diskussion führen, ob HIV, ca. 100 Jahre nach den unterstellten 13, fast zeitgleichen Zoonosen immer noch krankmachend ist, oder aber, ob HIV, bei der hohen Mutationsrate, zu einer harmlosen, Wirtszellen-erhaltende Variante mutiert ist? Das HI Virus ist ca. 9000 Basen lang. Das wäre heute, ca. 100 Jahre nach den ohne Beweis unterstellten 13 Zoonosen, nicht einmal mehr ansatzweise dasselbe Virus, was aus Zoonosen entstanden sein soll. Eine Diskussion zu diesem Punkt fehlt völlig. Genauso wie jede andere Diskussion zu dem HIV=AIDS Dogma fehlt.
Die letzte Frage ist mit großer Vorsicht zu genießen und nur im Rahmen der (falschen) inneren Logik des HIV=AIDS Dogmas zu betrachten, denn es fehlt bei HIV, wie bei allen weiteren, nachfolgende Fakedemien durch mutmaßlich neue zoonotische Erreger (MERS, SARS(1), diverse Schweine- und Vogelgrippen, SARS-CoV2, Affenpocken usw.) jeder Beweis für das singuläre Ereignis, eben eine oder mehrere, zeitgleiche Zoonosen, das die Welt in ein klares vorher und nachher unterteilt. Ohne dieses singuläre Ereignis funktioniert die Zoonose-Hypothese der Fakedemien der letzten Jahrzehnte nicht. Es war kein Zufall, dass der Präsident der RKI, Lothar Wieler, ein Veterinär gewesen ist. Man postuliert, ohne Beweis, eine Gefahr von den Tieren, und von dort alle 4 – 8 Jahre eine neue Zoonose mit dann jeweils Milliarden-Gewinnen aus angeblicher Diagnose, Prophylaxe und Therapie. Dafür war HIV der Blueprint.
Beweise für diesen Zoonose-Humbug in den letzten 40 Jahren gibt es nicht. Wir wissen aus den makroskopischen Daten zu SARS-CoV2 (unabhängig davon, ob man bei SARS-CoV2 von einer Zoonose oder einem Laborunfall in China ausgeht), dass es das singuläre Ereignis zu SARS-CoV2 Ende 2019/Anfang 2020 nicht gegeben hat. Denn sowohl der Krankenstand, als auch die Krankenhausauslastung in Deutschland war in 2020 und 2021 normal bis niedrig. Der Krankenstand für diesen Zeitraum wurde von einigen Krankenkassen als „historisch niedrig“ beschrieben, gleiches gilt für die Krankenhausauslastung.
Vgl. zum Krankenstand in 2020 und 2021 in Deutschland,
„Corona-Krise und Dauerlockdown haben an den Nerven vieler Bundesbürger gezerrt – grundsätzlich verschlechtert hat sich ihr Gesundheitszustand in der Pandemie aber nicht, wie aus dem am Mittwoch vorgestellten Gesundheitsreport 2021 der Techniker Kasse (TK) hervorgeht.
Mit einem Krankenstand von rund 4,1 Prozent lag das Jahr 2020 demnach sogar noch unter den Werten von 2019 und 2018, wo der Krankenstand gut 4,2 Prozent betragen habe.“
„Der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen war 2021 mit 3,97 Prozent so niedrig wie seit acht Jahren nicht mehr. Das ist nochmal ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum ersten Coronajahr 2020 mit einem Krankenstand von 4,13 Prozent. Vor acht Jahren (2013) befand sich der Krankenstand mit 4,02 Prozent das letzte Mal auf so niedrigem Niveau.“
Die niedrigen Bettenauslastung in den deutschen Krankenhäusern in 2020 und 2021 kann man sogar in einer Drucksache des Deutschen Bundestages nachlesen, vgl.
„Soweit eine Verringerung der Planbettenzahl Voraussetzung für die Förderung von Maßnahmen zur Anpassung von Patientenzimmern an die besonderen Behandlungserfordernisse einer Pandemie ist, ist darauf hinzuweisen, dass die Bettenauslastung seit Beginn der Corona-Pandemie spürbar zurückgegangen ist.“
Vgl. auch
Da passt weder Zoonose-Hypothese noch Laborunfall-Hypothese. Aber, da es sich bei allen vorangegangen Fakedemien (HIV, MERS, SARS(1), diverse Schweine- und Vogelgrippen, SARS-CoV2, Affenpocken usw.) nicht jedesmal um einen Laborunfall gehandelt haben kann, sind sowohl die Laborunfall-Hypothese als auch die Zoonose-Hypothese für SARS-CoV2 abzulehnen. Der Virus-Wahnsinn braucht keine Beweise, um Milliarden-Profite zu scheffeln, er lebt allein von der Panik.
Fällt die Zoonose-Hypothese für SARS-CoV2, dann fällt sie auch für alle vorangegangenen Fakedemien, bis zurück zu HIV. Das scheint der wesentliche Grund zu sein, warum einige für SARS-CoV2 einen Laborunfall in Wuhan unterstellen. So kann man die Zoonose-Hypothese, die nach allen Daten zu SARS-CoV2 abzulehnen ist und die nur als unbewiesenen Konsensvermutung weiterlebt, zumindest für die anderen Viren erhalten und mit der nächsten Fakedemie weitermachen. Die innerhalb kurzer Zeit gefundenen tausenden und aber-tausenden von Varianten von SARS-CoV2 kamen für die wissenschaftliche Gemeinschaft als ein Schock. Diese Vielzahl, die von HIV noch übertroffen wird, machte es von Anfang an unmöglich von einem definierten Erreger zu sprechen. Stattdessen hat man versucht, in irgendwelchen Gremien, nach diffusen Hypothesen, sogenannte variants-of-concern (VoC) aus der unübersehbaren Vielzahl von Varianten herbeizuwürfeln. Das Ziel war, irgendwie zu einem „definierten“ Erreger zu kommen, der ja immer, nach demselben molekularen Mechanismus, dasselbe, definierte Krankheitsbild erzeugen muß. Bei der Vielzahl an Varianten, von denen auch viele wieder verschwunden sind, bevor man sie nachweisen kann, ist das gar nicht möglich. Diese Situation bei SARS-CoV2 verschärft sich, aufgrund der noch höheren Mutationsrate, bei HIV noch.
Es gibt inzwischen nur noch wenige Zeitzeugen, die den Viruswahn von Anfang an mitgemacht haben. Es wäre sehr wünschenswert, dass jemand einmal mit diesen Personen spricht, damit das Wissen, was damals wirklich passiert ist, nicht verloren geht.
Wichtige Beiträge gegen den Viruswahn kamen von Dr. Claus Köhnlein aus Kiel. Einige seiner Vorträge sind auf Youtube zu finden. Er kennt Peter Duesberg persönlich und er war mit ihm und Dr. Christian Fiala aus Wien auf Einladung des damaligen südafrikanischen Präsidenten, Thabo Mbeki, im Jahr 2000 in Durban, um die Virushypothese des AID Syndrom mit der Fauci Fraktion zu diskutieren. Dem Vernehmen nach hat sich die Fauci Fraktion geweigert mit Peter Duesberg und seinen Mit-Kritikern in einem Raum zu sitzen.
Weitere Zeitzeugen, die den Virus-Wahn von Anfang an kritisiert haben, sind Dr. Christian Fiala aus Wien und Joan Shenton aus Großbritannien. Frau Shenton hat den HIV=AIDS Wahnsinn von Anfang an in Filmbeiträgen und Dokumentationen kritisiert. Es ist fast überflüssig darauf hinzuweisen, dass Dr. Köhnlein, Dr. Fiala und Frau Shenton, wie unzählige andere, in ihrem Kampf um eine Diskussion zu dem HIV=AIDS Dogma massiven Anfeindungen ausgesetzt gewesen sind.
Eine Arbeit von Patricia Goodson von 2014, in der die Kritik an dem HIV=AIDS Dogma und auch die namhaften Kritiker dokumentiert wird, wurde zwangsweise vom Editor nach der Veröffentlichung zurückgezogen.
Diese Menschen sind, wie Peter Duesberg, die unbesungenen Helden des Kampfes um die Wahrheit, oder genauer, des Kampfes um eine Diskussion, was denn die Wahrheit sein soll. Das fürchterliche Versagen der wissenschaftlichen Gemeinschaft in den letzten 40 Jahren manifestiert sich in der Verweigerung der Diskussion zu dem HIV=AIDS Dogma und dem darauf aufbauenden Virus-Wahnsinn. Die Wissenschaft (Methoden und Daten) ist durchaus diskutierbar, weil die Erkenntnis und Interpretation von Naturphänomenen eben schwierig ist. Das verschweigt die wissenschaftliche Gemeinschaft, denn das wäre den Milliarden-Profiten im Wege.
In maßloser Selbstgerechtigkeit und Selbstüberschätzung hat man die Diskussionen verhindert, erstens, weil man ja soviel wüßte, und zweitens, damit die Bevölkerung gar nicht auf die Idee kommt zu zweifeln. Ließe man eine Diskussion zu dem HIV=AIDS Betrug zu, würde die Bevölkerung zweifeln und HIV+ gemessene Menschen würden es sich ganz sicher zweimal überlegen, ob sie einer lebenslangen(!) HIV-„Therapie“ (nicht AIDS-Therapie!) zustimmten.
Es ist wahrscheinlich das beste Kompliment, das man Peter Duesberg machen kann, dass er zu dieser Art von wissenschaftlichen Gemeinschaft nie gehört hat und nie gehören wollte. Das kann aber das große Unrecht, dass man Peter Duesberg (und anderen) im Namen des HIV=AIDS Dogmas angetan hat, nicht lindern.





