Massenschiessereien durch Psychopharmaka

Die Schützen nahezu aller Massenschiessereien in den USA standen laut «Natural News» unter der Wirkung von verschreibungspflichtigen Antidepressiva, welche Selbstmord- und Mordgefühle verursachen und verstärken können.

Veröffentlicht am 25. August 2022 von KD auf Transition News


Was bringt jemanden dazu, mit einer Schusswaffe in eine Menschenmenge zu feuern? Bei Massenschiessereien in den USA werden jeweils die lockeren Waffengesetze als Grund angeführt. Doch der leichte Zugang zu Waffen allein genügt nicht, um die enorm hohe Anzahl solcher Fälle in den USA zu erklären. Ansonsten gäbe es auch in anderen Ländern mit vielen Waffen in Privatbesitz, wie etwa der Schweiz, mehr davon. Denn ganze 471 Massenschiessereien gab es in den USA bislang allein in diesem Jahr. Als Massenschiesserei definiert das FBI einen Vorfall, bei dem vier oder mehr Menschen erschossen werden, der Schütze nicht mitgerechnet.

Der Elefant im Raum sind dabei Psychopharmaka. In Medienberichten wird zwar oft erklärt, der Schütze sei «in psychiatrischer Behandlung» gewesen. Doch praktisch nie erfährt man, ob und welche Medikamente der Täter im Rahmen dieser Behandlung eingenommen hatte. So macht Natural News darauf aufmerksam, dass nahezu alle Schützen von Massenschiessereien psychotrope SSRI-Medikamente eingenommen hatten. Und es ist erwiesen, dass SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) Selbstmord- und Mordgefühle verursachen und verstärken können.

Die falsche Behandlung psychischer Erkrankungen ist somit laut Natural News die Hauptursache für Massenerschiessungen in den USA. Psychische Erkrankungen, Verhaltensprobleme, Angstzustände und Depressionen würden dort fast immer mit gefährlichen, experimentellen Medikamenten behandelt, die die Suizid- und Mordgedanken noch verstärken. Depressionen würden selten zu Gewalt führen, ohne dass verschreibungspflichtige SSRIs eine Rolle spielen:

«Nicht Waffen erschiessen Menschen, sondern junge Männer auf Psychopharmaka.»

Natural News erwähnt als Beispiel Joseph Wesbecker. Er nahm 1987 das gerade erst zwei Jahre zuvor auf den Markt gebrachte Prozac von Eli Lilly und schoss auf 20 Kollegen. Neun davon starben. Gemäss Natural News hatte er Prozac lediglich einen Monat lang eingenommen. Innerhalb von dreissig Tagen sei er zu einem aggressiven, gemeingefährlichen Verrückten geworden, der dank des neu verschriebenen Medikaments übermässig motiviert gewesen sei, Menschen zu töten. Nicht seine Waffe habe ihn wahnsinnig gemacht, sondern die Medikamente.

In den folgenden zwei Jahrzehnten sei der SSRI-Konsum in den USA um 500 Prozent angestiegen, konstatiert Natural News. «Big Pharma» schalte inzwischen auf allen grossen Sendern Werbung dafür, dass Eltern oder Teenager «ihren Arzt nach dem neuesten und besten verschreibungspflichtigen Medikament für die Erschaffung von Massenschützen fragen sollten, die sich oft selbst umbringen».

Antidepressiva, die psychische Störungen verursachen, seien in den USA für ein Drittel aller Fälle von Gewalt gegen andere verantwortlich. Die Blackbox-Warnungen auf diesen Medikamenten würden sogar einräumen, dass sie für viele Fälle von Selbstmord und Mord verantwortlich sind. Sogar die Raucherentwöhnungsmedikamente Chantix und Zyban würden diese schrecklichen Nebenwirkungen verursachen.

Natural News plädiert dafür, den Kongress zu bitten, «eine Gesetzgebung zur Kontrolle verschreibungspflichtiger Medikamente zu verfassen, anstatt sich nach all diesen Massenerschiessungen, bei denen der Schütze mit Psychopharmaka zugedröhnt ist, auf die Waffen zu konzentrieren».

Als weitere Gründe für Massenschiessereien führt Natural News gewalttätige Videospiele sowie «waffenfreie Zonen» an. Letztere würden die Täter ausnützen, weil sie glauben, nicht selbst erschossen zu werden. Impliziert wird dabei, dass es keine solche Zonen mehr geben sollte. Kritisiert wird, dass die «Massenmedien und die Demokraten» nie darüber sprechen, dass Bürger mit legalen Schusswaffen angeblich wiederholt auch Massenschiessereien verhindert haben. Doch auch wenn dem so ist: Eine Gesellschaft, in der jeder Lehrer bewaffnet unterrichten muss, kann nicht das Ziel sein.

Anmerkung Redaktion (Datz): In der Tat geht die im Originalartikel suggerierte Lösung, nämlich durchgehende Bewaffnung, nicht auf. In allen Ländern, in denen der öffentliche Raum praktisch waffenfrei ist, finden deutlich weniger Massenschießereien statt. Wer soweit kommt, Menschen wahllos zu töten, wird sich auch von den Waffen anderer nicht mehr abhalten lassen. Die Wirkung von Videospielen ist umstritten, jedoch ist der enorm hohe Gewaltgrad bei den allermeisten Hollywood-Filmen und US-Fernsehserien kaum zu übersehen.

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