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Die Thermatäuschung
Ingenieur, Wissenschaftler und Publizisten Dr. Bernd Fleischmann dekonstruiert das vorherrschende Klimanarrativ als eine Mischung aus physikalischen Missverständnissen, fehlerhaften Modellen und politisch motivierter Panikmache. Ein zentraler Kritikpunkt Fleischmanns richtet sich gegen die stark vereinfachten und oft falschen Erklärungen des sogenannten Treibhauseffekts durch Organisationen wie Greenpeace. Ein reales Gewächshaus funktioniere schließlich nicht durch reflektierte Strahlung, sondern ganz simpel dadurch, dass der Luftaustausch und die abkühlende Konvektion durch das Glas oder die Plastikfolie verhindert werden.
Auch in Bezug auf die Erdatmosphäre korrigiert Fleischmann fundamentale Mythen, wie etwa die Behauptung, ohne Atmosphäre läge die globale Durchschnittstemperatur bei lebensfeindlichen minus 18 Grad Celsius. Dieser Wert basiere auf dem 100 Jahre alten, unrealistischen Konstrukt eines „schwarzen Körpers“ mit durchgehend konstanter Temperatur. Am Beispiel des Mondes, der dieselbe Distanz zur Sonne habe und zwischen minus 170 Grad und über 100 Grad schwanke, zeige sich, dass eine einfache Durchschnittsbildung wegen der physikalischen Strahlungsgesetze unzulässig sei und tatsächlich zu einer weitaus niedrigeren Referenztemperatur von etwa minus 70 Grad führe. Bezüglich der Treibhausgase wie CO2 stellt er klar, dass diese Infrarotstrahlung nicht einfach wie ein Spiegel auf die Erde „zurückstrahlen“. Stattdessen absorbieren sie Strahlungsquanten und wandeln diese durch hunderttausendfache Kollisionen mit anderen Luftmolekülen in thermische Energie um – ein Prozess, der Thermalisierung genannt wird. Zudem sei der physikalische Sättigungsgrad von CO2 in der Atmosphäre bereits auf den ersten Metern so hoch, dass selbst eine Verdopplung des heutigen CO2-Gehalts bestenfalls zu einer minimalen Erwärmung von etwa 0,5 Grad Celsius führen würde, nicht jedoch zu den vom Weltklimarat (IPCC) prognostizierten 1 bis 6 Grad, die nur durch unbewiesene, positive Rückkopplungseffekte in den Modellen errechnet würden. Der oft zitierte Konsens von 97 Prozent der Wissenschaftler, der eine drohende Klimakatastrophe stütze, sei laut Fleischmann ohnehin eine nachweisliche Lüge.
Die tatsächlichen Treiber der beobachteten globalen Erwärmung sieht Fleischmann nicht primär im CO2, sondern in natürlichen und atmosphärischen Zyklen. Satellitendaten belegten, dass ein Rückgang der globalen Bewölkung – paradoxerweise bedingt durch sauberere Luft, den Wegfall von industriellen Aerosolen und strengere Abgasnormen für Schiffsdiesel – zu einem massiven Anstieg der eintreffenden und absorbierten Sonnenstrahlung geführt habe. Allein in Regionen Mitteleuropas habe die messbare Sonneneinstrahlung in den letzten 40 Jahren um 10 bis 20 Prozent zugenommen, was den Temperaturanstieg fast vollständig erkläre. Zusätzlich sorgten ozeanische Zyklen wie das El-Niño-Phänomen durch veränderte Windströmungen für signifikante kurzfristige Temperaturanstiege von global bis zu einem halben Grad, was die medialen Rekordmeldungen der Jahre 2023 und 2024 erkläre. Gleichzeitig weist er historische Vergleiche der Medien als bewusste Täuschung zurück. Berichte über das „wärmste Jahr seit 130.000 Jahren“ verschwiegen oft absichtlich, dass es in der Eem-Warmzeit völlig natürlich so heiß war, dass Flusspferde in Mitteleuropa heimisch waren. Auch vor rund 5.000 Jahren, als die Hochkulturen entstanden, sei es wärmer als heute gewesen und die heutige Sahara eine grüne Landschaft – ganz ohne menschliche Industrie. Der erhöhte CO2-Spiegel der Gegenwart habe zudem weitaus positivere Effekte, als berichtet wird: Er fungiere als Pflanzennahrung und sorge für ein messbares „Global Greening“, bei dem Pflanzen insbesondere in Trockengebieten wie dem Sahel, in Indien oder Australien mit weniger Wasser überleben und besser wachsen.
Ein wesentlicher Teil des Gesprächs widmet sich der Frage, warum diese Argumente in der öffentlichen Debatte rigoros ausgeblendet werden. Cibis schildert den Wandel im Journalismus hin zum sogenannten „Impact Producing“, bei dem mediale Beiträge nicht mehr neutral aufklären, sondern gezielt in Kampagnen eingebettet werden, um spezifische Handlungsweisen der Zuschauer zu erzwingen. Fleischmann greift in diesem Zusammenhang auch Leitmedien wie die Süddeutsche Zeitung massiv an, die er der gezielten Verbreitung von Falschmeldungen bezichtigt. Ein prominentes Beispiel sei die Skandalisierung von vermeintlichen 20 Grad in der Antarktis. Diese Messung stammte von Seymour Island, einer kleinen, gletscherfreien Insel nördlich des antarktischen Polarkreises mitten im Hochsommer, während sich die eigentliche Antarktismasse durch Temperaturinversionen in den letzten Jahrzehnten sogar eher abgekühlt habe. Auch bekannten Wissenschaftskommunikatoren wie Harald Lesch wirft er vor, in von Gebühren finanzierten Formaten die Unwahrheit zu verbreiten, physikalische Grundgesetze falsch darzustellen und unkritisch das Narrativ der Politik nachzuplappern.
Darüber hinaus warnt Fleischmann vor der zunehmenden Gefahr von Künstlicher Intelligenz. Systeme wie ChatGPT seien durch Filter, Sicherheitsrichtlinien und Trainingsdaten tiefgreifend darauf programmiert, systematisch das Mainstream-Narrativ zu verstärken und den Nutzer auf empfundenes Konsensvertrauen statt auf objektive Wahrheit zu optimieren, selbst wenn fundierte physikalische Gegenbeweise im Diskurs vorgelegt werden. Wie sehr wirtschaftliche Interessen den Klimadiskurs lenken, zeige sich auch am Vorgehen von Milliardären wie Bill Gates: Dessen jüngster Appell zur Rettung der Netto-Null-Ziele diene in erster Linie dazu, rund 36 Unternehmen aus seinem Investmentportfolio, die allesamt von staatlichen Klimasubventionen abhängig sind, vor dem sich abzeichnenden politischen Richtungswechsel in den USA zu bewahren.
Zusammenfassend werten Cibis und Fleischmann das Klima-Narrativ als eine Art psychologischer Kriegsführung gegen die eigene Bevölkerung, die darauf abzielt, durch irrationale Angst und das Heraufbeschwören von „Kipppunkten“ eine weitreichende Kontrolle auszuüben. Auswüchse wie das vom Bundesverfassungsgericht legitimierte, nationale CO2-Budget, das Deutschland bald gänzlich auszuschöpfen droht, oder Konzepte von „15-Minuten-Städten“ bergen laut Fleischmann das Risiko, Wirtschaft und Freiheitsrechte drastisch zu ruinieren. Und dies geschehe völlig wirkungslos für das Weltklima, während Großmächte wie China gleichzeitig unbeeindruckt dreimal mehr fossile Energiekapazitäten zubauen, als in Deutschland überhaupt existieren. Robert Cibis und Dr. Bernd Fleischmann appellieren abschließend an die Zuschauer, der etablierten Panikmache zu misstrauen, Autoritäten radikal zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, dass die Komplexität des globalen Lebensraums niemals von Computermodellen verlässlich berechnet werden kann.
Gliederung
00:00:16 – 00:04:21 | Einleitung und das Greenpeace-Narrativ Robert Cibis stellt Dr. Bernd Fleischmann vor. Dieser erläutert seinen Hintergrund in der Physik und Regelungstechnik und beginnt damit, die oft falschen und stark vereinfachten Darstellungen des Treibhauseffekts durch Organisationen wie Greenpeace zu kritisieren.
00:04:21 – 00:10:39 | Der Mythos der -18 Grad ohne Atmosphäre Fleischmann dekonstruiert die Behauptung, die Erde hätte ohne Atmosphäre lebensfeindliche minus 18 Grad Celsius. Er erklärt, dass dieser Wert auf einem veralteten Konstrukt eines „schwarzen Körpers“ basiert und verweist auf die echten extremen Temperaturschwankungen des Mondes (minus 170 bis über 100 Grad), die eine bloße Durchschnittsbildung physikalisch unzulässig machen.
00:10:39 – 00:17:43 | Die physikalische Realität der Klimagase (Thermalisierung) Es wird erklärt, was Treibhausgase wirklich tun: Sie absorbieren Infrarotstrahlung und geben sie nicht einfach wie Spiegel ab, sondern wandeln sie durch zehntausendfache Kollisionen mit anderen Luftmolekülen in thermische Energie um (Thermalisierung).
00:17:43 – 00:23:45 | Der Irrtum vom Gärtner-Treibhaus Fleischmann korrigiert das weit verbreitete Bild, dass die Atmosphäre wie das Glas eines echten Gewächshauses funktioniere. Ein echtes Treibhaus erwärmt sich primär, weil der kühlende Luftaustausch (Konvektion) blockiert wird – ein Effekt, der mit transparenter Plastikfolie genauso funktioniert wie mit Glas.
00:23:45 – 00:27:16 | Die physikalische Sättigung von CO2 Selbst der geringe Anteil an CO2 in der Atmosphäre (0,04 Prozent) reicht aus, um auf bestimmten Wellenlängen (wie 15 Mikrometer) die Absorption bereits auf den ersten Metern nahezu zu sättigen. Überlagerungen durch Wasserdampf schwächen den isolierten Effekt von zusätzlichem CO2 weiter ab.
00:27:16 – 00:35:34 | Die Rolle der Wolken und das Versagen der Modelle Eine Diskussion über die extrem komplexe Rolle der Wolken, die den größten Unsicherheitsfaktor in Klimamodellen darstellen, da sie das Klima je nach Wolkenhöhe kühlen oder wärmen können. Cibis und Fleischmann vergleichen das Versagen der Klimamodelle mit unzuverlässigen Wettervorhersagen.
00:35:34 – 00:40:09 | Temperaturinversion in der Antarktis Fleischmann erklärt ein paradoxes Phänomen: Wegen extremer Temperaturinversionen, bei denen die oberen Luftschichten wärmer sind als der eisige Boden, strahlt das CO2 in der Antarktis im antarktischen Winterhalbjahr mehr Wärme in den Weltraum ab, als vom Boden kommt, was zu einem kühlenden Effekt führt.
00:40:09 – 00:48:20 | Künstliche Intelligenz und die Verstärkung des Mainstream-Narrativs Ein Exkurs über die Voreingenommenheit von KI-Systemen wie ChatGPT. Fleischmann erklärt, dass diese Programme keine interne Faktenprüfung besitzen, sondern durch Trainingsdaten, Sicherheitsrichtlinien und das Optimieren auf sogenanntes „Nutzervertrauen“ systematisch das offizielle Narrativ wiederholen.
00:48:20 – 00:54:29 | Die Lüge vom 97-Prozent-Konsens Der oft zitierte wissenschaftliche Konsens von 97 Prozent zugunsten der vom Menschen gemachten Erwärmung wird als bewusste Täuschung und gezielte PR-Strategie entlarvt. Cibis vergleicht diese Methodik mit historischer Propaganda.
00:54:29 – 01:00:35 | Weltklimarat (IPCC) und falsche Modell-Rückkopplungen Fleischmann kritisiert den Weltklimarat (IPCC) als primär politisches Gremium. Er erklärt, dass die in den Computermodellen programmierten „positiven Rückkopplungen“, die eine Erwärmung von 1 bis 6 Grad voraussagen, instabil wären und der Tatsache widersprechen, dass das reale Klima der letzten 10.000 Jahre enorm stabil war.
01:00:35 – 01:10:45 | Die wahren Erwärmungstreiber: Weniger Wolken und Ozeanzyklen Satellitendaten zeigen, dass der Temperaturanstieg primär auf einen globalen Rückgang der Bewölkung durch sauberere Luft (z.B. durch neue Abgasnormen bei Schiffen) zurückzuführen ist. Zusätzlich verursachen Ozeanzyklen wie das El-Niño-Phänomen durch geänderte Windströmungen kurzfristige, aber gravierende globale Temperatursprünge.
01:10:45 – 01:15:41 | Historische Warmzeiten vs. „Das wärmste Jahr“ Medienberichte über „das wärmste Jahr seit 130.000 Jahren“ lassen oft bewusst aus, dass es in der natürlichen Eem-Warmzeit vor dem Eingreifen der Industrie in Europa so warm war, dass dort Flusspferde heimisch waren. Auch vor 5.000 Jahren – als sich die ersten Hochkulturen bildeten – war das Klima wärmer und die heutige Sahara grün.
01:15:41 – 01:21:25 | Wirtschaftliche Motive am Beispiel Bill Gates Ein Appell von Bill Gates für die Einhaltung der globalen Netto-Null-Ziele wird analysiert. Es zeigt sich, dass Gates damit vor allem 36 Unternehmen seines „Breakthrough Energy“-Portfolios vor dem Bankrott bewahren will, die auf Klimasubventionen angewiesen sind.
01:21:25 – 01:26:33 | „Global Greening“ und die unbegründete Angst vor Kipppunkten Der erhöhte CO2-Ausstoß hat zu einem weltweiten „Global Greening“ geführt, da Pflanzen mit mehr Kohlendioxid besser wachsen und in Trockengebieten wie der Sahelzone mit weniger Wasser auskommen. Sogenannte „Kipppunkte“ bezeichnet Fleischmann als wissenschaftlich haltlosen Alarmismus.
01:26:33 – 01:38:53 | Medienversagen: Süddeutsche Zeitung, Impact Producing und Harald Lesch Scharfe Kritik an großen Medien und prominenten Wissenschaftskommunikatoren. Die Meldung über angebliche 20 Grad in der Antarktis stammte von einer völlig untypischen, gletscherfreien Randinsel im Hochsommer. Cibis ordnet dies in den Trend des sogenannten „Impact Producing“ ein, bei dem Filme nicht mehr informieren, sondern wie PR-Kampagnen das Verhalten der Zuschauer ändern sollen.
01:38:53 – 01:47:12 | Politische Agenda, Wirtschafts-Ruin und Fazit Das vom Bundesverfassungsgericht legitimierte deutsche CO2-Budget und Pläne wie „15-Minuten-Städte“ bergen die Gefahr massiver Einschränkungen für Bevölkerung und Wirtschaft. Dass Deutschland als einziges Land gleichzeitig aus Kohle und Kernkraft aussteige, sei wirkungslos für das Weltklima, da China jährlich weitaus mehr neue Kohlekraftwerke baue. Die Sendung schließt mit einem Appell, die eigene Angst abzulegen und auf eine kritische Überprüfung der Modelle zu setzen.
Weiterführende Sendungen:
NARRATIVE #206 mit Michael Limburg – Treibhaustäuschung
NARRATIVE #139 mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt – Die Energietäuschung
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