Der Film „Der Journalist“ der epischen Dokuserie KOLLATERAL ging mit 500 Tausend Zuschauern an den Sendestart. Die nachdenklichen, verstörenden, bedrückenden Schicksale von Menschen, die an politischen Maßnahmen leiden, sind auf zehn Kanälen zu sehen.

In der aktuellen Episode „Der Professor“ berichtet der Toxikologe und Impfexperte Dr. Stefan Hockertz von einem Überfall in seiner Wohnung bei Freiburg. Nach der Beschlagnahmung seiner Arbeit und seines Vermögens verlässt der Professor das Land. Dort lebt er mit seiner Partnerin an einem unbekannten Ort. Bis zur erhofften Wiederherstellung seiner Profession und seines Lebens in der deutschen Heimat.

Der Link zum Film:

Der Professor

KOLLATERAL | Der Professor

Chronik einer Krise: Dokuserie KOLLATERAL „Der Professor“

Ein politisches Verfahren gegen die Wissenschaft

Auf seinem Fachgebiet ist Professor Dr. Stefan Hockertz eine Koriphäe. Über Jahrzehnte hat sich der Immuntoxikologe und Pharmakologe Reputation und Ansehen erworben. Er forscht in der Impfstoffentwicklung. Steht in engem Austausch mit dem Paul-Ehrlich-Institut – die Bundesoberbehörde des Gesundheitsministerium für Impfstoffe. Er ist Professor an einer Uni in Hamburg. Er gründete Forschungsfirmen in Deutschland und in der Schweiz. Er ist angesehen und erfolgreich.

Doch was dann geschah: Sehr früh erfährt der Professor, dass die Politik seit 2020 Einfluss auf wissenschaftliche Ergebnisse nimmt. Der Professor wirft der Politik vor, die Wissenschaft zu manipulieren. Er erfährt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nur veröffentlicht werden, wenn sie gewollt sind. „Ich habe Fragen gestellt. Das gehört zur Wissenschaft.“ Fragen zur Pandemie, zur Wirksamkeit von Impfstoffen. Die falschen Fragen, offenbar. Der Professor macht seine Ergebnisse öffentlich. Der Professor vergleicht sehr früh die Coronaerkrankung mit Influenza, die ebenfalls eine tödliche Krankheit sein könne. Zeitungen, Hörfunk, Internet berichten. Er publiziert. Er schreibt ein Buch. „Generation Maske“ über das Leben der Kinder in dieser Zeit. Das gefällt nicht Jedem: der Politik nicht, den meisten Medien nicht. Im Internet wird er von Unbekannten als Faschist beschimpft.

Der Professor bekommt „Besuch“: „Wir werden Dir schon was anhängen!“

Der Professor hinterfragt und bekommt „Besuch“. „Ein Überfall mit gewaltsamem Eindringen in meine Wohnung“, sagt Hockertz. 13 Personen „überfallen“ den Wissenschaftler am 17. Juni 2021, morgens um sieben Uhr, in seiner Privatwohnung. Vier bewaffnete Polizisten verschaffen sich gewaltsam Zutritt. Sie sichern den „Tatort“. „Alles sicher!“ rufen sie. Neun weitere zivile Personen folgen. Ausweisen tut sich niemand. Sie provozieren den Professor: „Wir werden Dir schon etwas anhängen!“ Als Grund der unfreundlichen Hausdurchsuchung und der Beschlagnahme wird ein altes Steuerverfahren genannt. Nur: dieses Verfahren schien längst abgeschlossen, so der Professor. „Mit einem Freispruch erster Klasse“, sagt Hockertz.

Computer, Dokumente und Forschungsergebnisse werden mitgenommen. Wenig später werden die Konten gesperrt und sein Vermögen eingefroren. Eigentumswohnungen beschlagnahmt. „In Deutschland war ich plötzlich mittellos.“ Der Professor verlässt das Land und kommt bei Freunden unter. Er hält Vorträge über die Fragen, die er während der hysterischen Phase der Pandemie stellte. Statt im Hörsaal an der Uni in Deutschland hält er jetzt Vorträge in der Schweiz. In einer Schreinerei, zum Beispiel. Auch in der Schweiz ist Vorsicht geboten. Unsere Drehanfrage vor einer Kirche wurde abgelehnt.

Seine Geschichte erzählt er selbst im Film „Der Professor“.

Und diese Geschichte ist atemberaubend. Das ist Deutschland im Herbst der Pandemie. Ein Wissenschaftskrimi.

Wer aus seinem beruflichen oder privaten Leben einen „Kollateralschaden“ melden möchte: Vertraulich und persönlich, per E-Mail an wahlig@reitschuster.de

Wir schreiben auf: Johanna Wahlig (Politologin, Journalistin, Unternehmerin) und Frank Wahlig (Historiker und 30 Jahre ARD-Hauptstadtkorrespondent) recherchieren für reitschuster.de.

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