Warnung vor Büchern

7,80 

von Hans Fallada und Carsten Gansel (Hg.)

Warnung vor Büchern (2021)

Neues von Hans Fallada entdecken: Die hier versammelten Anekdoten, Berichte, Erzählungen und Reden, die von der Mitte der 1920er Jahre bis zu seinem Tod 1947 reichen, sind zum Teil wenig bekannt oder noch gänzlich unveröffentlicht. Sie offenbaren, in welchem Maße der Autor ein einzigartiges Gespür für soziale Problemlagen entwickelt, sensibel Wirklichkeit beobachtet und künstlerische Mittel findet, um mit wenigen Strichen welthaltige Geschichten zu entwerfen – humorig, ironisch, manchmal auch sarkastisch. Falladas Glaube an die »Anständigkeit des Menschen« zeigt sich dabei jedoch stets unerschütterlich.

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Hans Fallada (eigentlich Rudolf Ditzen, geb. 1893 in Greifswald) liebte, wie er etwa mit seinem Roman Kleiner Mann – was nun? bewies, die epische Breite, schrieb aber auch zahlreiche Erzählungen und kurze Prosa-Arbeiten, die zum Teil über sein von Extremerfahrungen (Sucht, Armut) geprägtes Leben Auskunft geben. 1947 starb Fallada in Berlin.

Prof. Dr. Carsten Gansel (Hg.) lehrt Neuere deutsche Literatur und Literatur- und Mediendidaktik an der Universität Gießen. Er ist zudem Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises sowie des Uwe-Johnson-Förderpreises und Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. 2012 wurde er für den Diefenbaker Award (Kanada) nominiert.

 

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Zusätzliche Information

Gewicht 0,176 kg
Größe 14,5 × 9,4 × 2,3 cm
Seitenanzahl

384

Ausgabe

Taschenbuch