Die Erlösung der Natur

19,50

Jahrgang 1944, ist Philosoph und Bewusstseinsforscher. Er verfasste Monografien zu Giordano Bruno, Kopernikus, Schelling und Nietzsche. Mit seinem reichen Schaffen zum Verhältnis des Menschen zur Natur und zum Kosmos ist er einer der intensivsten Denker im deutschen Sprachraum. Für Kirchhoff ist das Universum in Gänze lebendig. Er hebt seine Erkenntnis vom nicht-stofflichen Leben im stofflichen weit heraus aus der Welt vager und rein subjektiver Traumgespinste und vereint die unterschiedlichsten Lebenserfahrungen zu einer neuen Wahrnehmungskunst der »Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit«. Dass deren Erkenntnis alles andere als esoterischer Luxus ist, vielmehr Bedingung für das Fortexistieren des Lebewesens Erde und der Spezies Mensch, durchzieht jede Zeile seiner Schriften und verleiht seinen Büchern Weitsicht und einen Ernst, der unserer an Oberflächlichkeit reichen Zeit wohltut. Im Drachen Verlag ist sein naturphilosophisches Hauptwerk erschienen: »Was die Erde will«, »Räume, Dimensionen, Weltmodelle«, »Die Anderswelt«, »Die Erlösung der Natur«, »Das kosmische Band«. Von 1990 bis 2002 lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1992 bis 2005 an der Berliner Lessing-Hochschule.

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Beschreibung

Deutsche Ausgabe erhältlich.

Jochen Kirchhoff, “Die Erlösung der Natur: Impulse für ein kosmisches Menschenbild” (2004)

Taschenbuch

Jochen Kirchhoff präsentiert hier eine fundierte Alternative zur herrschenden Sicht auf Natur und Kosmos. Dem Universum des Urknalls und der glühenden Gasbälle in eisiger Leere, das nur oasenhaft Leben hervorbringt, wird die Vision eines bis in den letzten Winkel hinein lebendigen Universums gegenübergestellt. Kirchhoff zeigt, dass alle zentralen Behauptungen der herrschenden Kosmologie auf brüchigem Boden stehen. In ihnen spiegelt sich eine vom Lebendigen abgespaltene Bewusstseinsform, die nur eine scheinbare Wirklichkeit beschreibt. Er schließt, dass intelligentes Leben im Prinzip überall möglich ist, dass die »Sonnen« keine thermonuklearen Höllensterne sind, sondern belebte Kugeln, und dass der Weltraum selbst ein Meer von lebendigem Bewusstsein darstellt. Kirchhoff stellt die Qualität naturwissenschaftlicher Theorien an den Beispielen Gravitation, Masse und Lichtgeschwindigkeit als mythisch-archetypische Projektionen einer reduktionistischen Betrachtung grundsätzlich in Frage. Seine Kritik der physikalisch-mathematischen Sprache setzt ihn in Gegensatz zur derzeit »gültigen« naturwissenschaftlichen Welterklärung.
Das Buch, dessen erste Ausgabe zuerst 1999 erschienen ist, hat eine Grundlagendebatte mit offenem Ausgang ausgelöst. Für unsere Neuausgabe hat Jochen Kirchhoff in einem einleitenden Kapitel die Wirkung des Buchs seit seinem Erscheinen dokumentiert.

Zusätzliche Information

Gewicht 0,487 kg
Größe 23 × 15,4 × 2,2 cm