NARRATIVE by Robert Cibis #03 | Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch

Über die Zahlen des RKI PCR-Tests

"NARRATIVE #3 präsentiert seinen dritten Livestream. Es spricht der Virologe, Epidemiologe und Mikrobiologe Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch. Gemeinsam mit unserem Gast, der mit verantwortlich ist für SARS Cov2 Ergebnisse in Deutschland, werden wir die RKI PCR-Test Zahlen analysieren. Und es werden die Narrative erörtert, in denen wir zur Zeit wegen Corona gefangen sind".

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Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch (MH) führt zuerst aus, was Zahlen, die sich aus der Sensitivität und der Spezifität des PCR-Tests ergeben, aussagen. Sensitivität bedeutet, wie gut ein Test ist, das Material, bzw. hier virale RNA, nachzuweisen. Je höher die Sensitivität, desto wahrscheinlicher, dass vorhandene Virenmoleküle auch gefunden werden. Die Spezifität hingegen bezeichnet die Fähigkeit eines Tests, genau das Material, hier Bruchstücke viraler RNA, zu finden, das man sucht. D.h. die Identifizierung genau eines speziellen Virus, nicht etwa eines anderen.
Kurz:
Sensitivität: \tWie gut bin ich dabei etwas zu finden?
Spezifität:\t\tWie gut bin ich dabei zu sagen, was ich gefunden habe.

Der Test bezieht sich dabei immer auf Stücke genetischer Information von Viren.

MH führt verschiedene Szenarien vor, die zeigen, welche Bedeutung nicht nur die anzunehmende Durchseuchung, sondern auch bereits kleine Fehler in der Sensitivität und Spezifität in den tatsächlichen Messergebnissen haben.

Habitsch zeigt, dass selbst bei 100%iger Sensitivität, aber nur gering darunter liegender Spezifizität, es immer zu positiven Testergebnissen kommt, selbst wenn der Erreger gar nicht (mehr) vorhanden ist.

Bei Minute 21. fragt Robert Cibis, wie hoch denn die Verseuchung in Deutschland sei.
Prof. Haditsch möchte dazu keine genaue Aussage treffen.
Bei Minute 22. geht MH darauf ein, was epidemiologisch nötig wäre, um verlässliche Zahlen zu haben: Sentinelstudien. Diese wurden aber, aufgrund politischen Unwillens, nicht durchgeführt. Dies wären die einzigen Daten, die man interpretieren dürfe; die Daten gibt es aber nicht. Einzig die Studie von Prof. Streeck in Heinsberg (https://www.uni-bonn.de/en/news/111-2020) hat versucht, solche Daten zu erheben.
Ab Minute 23. folgen Ausführungen zum sogenannten Antikörper-Test.

Ein solcher Test versucht möglichst genau nachzuweisen, ob Antikörper-basierte Immunreaktionen auf eine Infektion aufgetreten sind. Da es schwierig ist, wegen welchen Erregern solche Antikörper im Blut sind, sei e zwar seine Sensitivität bis zu 99% möglich, aber nur, optimistisch angenommen, eine Spezifität von bis zu 95%. Bei einer Durchseuchung von 1% wären hier 5 von 6 Personen falsch positiv getestet.

Minute 27. RC MH diskutieren die gesellschaftlichen Auswirkungen. Z.B. dass falsch positiv getestete Einschränkungen hinnehmen müssen.
Minute 28. Gibt es Mehrfachinfektionen? MH weist darauf hin, dass hier die Gefahr einer Fehlinterpretation von PCR-Tests vorliegt. Jemand, der Infektion erfolgreich überwunden hat, wird trotzdem noch Genmaterial von Viren in sich tragen, obwohl diese bereits “zerlegt” sind. D.h. ein positiver Test bedeutet hier nicht, dass die Person krank wäre oder noch jemanden anstecken könnte.

29:20 Wieder zum Antikörpertest.
Die Zuverlässigkeit des Antikörpertests hänge, wie auch beim PCR-Test, vom Grad der Durchseuchung ab. Bei 15% wären 3 von 4 positiv getesteten tatsächlich positiv. (Aber auch hier nicht unbedingt erkrankt oder infektiös, Anm. DK).

30:25 R0
MH zeigt, wie auch die R0 (Reproduktionszahl) von der Anzahl der Tests, nicht von der tatsächlichen Verbreitung eines VIrus abhängt.
Im weiteren geht er darauf ein, dass bei unterschiedlichen Testmethoden, etwa unterschiedlicher Institutionen, bereits bei geringfügiger Abweichung der Sensitivität und Spezifität deutlich unterschiedliche R0 - Werte herauskommen.

Soweit das kleine 1x1 der Tests, um es mit Herrn Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch zu sagen.

Das Video geht nicht auf Fragen der Zyklenhöhe, Probleme wie Kontamination in Laboren oder auch auf die von vielen Wissenschaftlern geäußerten erheblichen Zweifel an der Güte und Validität des Corman-Drosten PCR-Tests, der z.B. gar nicht auf aktuellen SARS Cov-2 Viren, sondern auf verwandten Viren beruht. (www.cormandrostenreview.com/)

Siehe dazu: Die Pandemie in den Rohdaten von Marcel Barz
https://www.youtube.com/watch?v=nEPiOEkkWzg
https://www.bitchute.com/video/Ngf4rot8ZsBO/